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Elfenstress 2 – Die Prophezeiung des Rächers

Elfenstress 2 – Die Prophezeiung des Rächers von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Das Orakel von Finedra aufzusuchen, ist eine tumbe Idee. Davon abgesehen, dass es das Auge beleidigt und eher faulig riecht, sagt es weis. Nun mag manch ein Simplizissimus einwenden, seine Weissagungen wären doch immer eingetroffen oder gar präsumieren, es müsse doch ein Vorteil sein, dieserart einen Blick auf die Zukunft zu erhaschen, doch ich vermag Ihnen, meiner erlauchten Leserschaft, zu versichern, dass dem beileibe nicht so ist. Das Orakel gibt kryptische Verklausulierungen von sich, welche die Wahrheit mehr vernebeln, als sie zu erhellen, es stellt einem schier unlösbare Aufgaben, kommandiert einen herum, so dass selbst Könige mit ihrer Heerschar und Gefolge anmuten wie Gaukelfuhren, blinde Narrenzüge, die seinem Weg folgen, ohne zu wissen, wohin er denn führe. Dabei beleidigt es einen, geifert, vollführt obszöne Gesten und speit schaumigen Mucus. Es mag wohl seinen Grund haben, dass Meister An Togarot von Duinne seine Schwägerin, äh, das Orakel seit Jahrtausenden in dieser Höhle unter dem Palast von Finedra gefangen hält, aber das ist eine völlig andere Geschichte, die ich später zum Besten gebe, für nur einen Krug eures Besten. Vielmehr will ich davon berichten, wie ein weiland auf dem Schlachtfeld geborener Elfenjunge zum Manne heranwuchs, um sein Schicksal zu erfüllen, wie die Vorsehung einen am Nacken packen kann wie einen Welpen, wie großartige Männer aus allen Teilen der Welt zusammenkommen, um der Prophezeiung zu dienen, wie die Macht der Freundschaft den Tod zu überdauern vermag, die Macht der Liebe die Ewigkeit und wie... ...wie, der Wein ist aus? Dann schicke er nach einem neuen Krug, oder bringe er mir Absinth! Grindskopf! Und unterlasse er endlich, jedes verflixte Wort zu notieren, das überhaupt nichts zur Sache tut! Ob ich flunkere? Ich bin Barde und Geschichtenerzähler, was erwartet er denn? Obgleich ich nur dann flunkere, wenn es der Dramatik dient, und überhaupt ist er mein Schreiberling und hat mich hier nicht zu hinterfragen, das steht ihm nicht an! Und wo bleibt der vermaledeite Wein, du Afterballen? In welch eine zweitklassige Abtei bin ich hier nur geraten? Jedenfalls zog dieser Elfenjüngling hinaus in die Welt und sicherlich wäre das alles ganz fürchterlich schief gelaufen, hätte er mich nicht getroffen. Meine Insignifikanz, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, nahm ihn unter die Fittiche, um seinen Meister zu finden, ihn die Gebräuche der Menschen zu lehren und seinen Charakter zu bilden. Und obwohl der kleine Puderarsch ein miesepetriger Tugendbold ist, erlebten wir dennoch allerhand Erbauliches auf unseren Reisen, das es wert ist, die Feder ins Fass zu tauchen. Ah, da kommt der Wein, so lässt es sich arbeiten. Also, die Geschichte trug sich folgendermaßen zu ...
Aktualisiert: 2018-09-01
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Elfenstress 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

Elfenstress 1 – Die Schlacht am Stierhornpass von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt. Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen. Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes. Es ist die Geschichte, wer wir waren, bevor wir wurden, wer wir sind, eine Geschichte von Mut, Liebe und Treue. Bis in den Tod und darüber hinaus. Hochgebildete und kultivierte Edelleute wie die Leser meiner Chroniken wissen, dass mein Duktus auch angesichts größtmöglicher Katastrophen stets ein heiterer ist. Der Grund dafür ist nicht, dass meine Werke dieserart bei den Hofschranzen in Aquilaneum besser ankommen und ich auf meine Tantiemen bedacht bin. Nein, damit ehre ich meinen Vater und seine Freunde, die Heroen dieser Chronik, welche selbst angesichts des sicheren Todes Witze rissen und ihm ins Gesicht lachten. Einige haben das sogar überlebt. Sie und die Toten lehrten mich, dass die heitere Gelassenheit den einzigen Weg darstellt, die Welt zu ertragen, ohne an ihr zu zerbrechen. Und der Wein. Ja selbstverständlich der Wein, aber warum notiert er das? Was für ein dubioses Kloster ist das hier? Närrischer Kuttenträger! Er ist zum Diktat bestellt und nicht, um mir in meine Synopsis zu pfuschen! Wie "pathetischer Kot"? Als ob er dabei gewesen sei! Was soll ich denn schreiben? Archetypischen Erzählstrukturen folgende Helden tun sich zusammen, um den Lord der Finsternis zu besiegen, große Schlacht, Stahl, Blut, Magie, Krachbumm, viele Tote, glückliches Ende mit Bauchweh? Und hör er auf, jede verflixte Irrelevanz zu notieren, weiß er überhaupt, wie teuer Prackburger Bleiholzpapier ist? Auch noch ausfallend werden, na warte du ... Ich bitte vielmals um Vergebung, verehrte Exzellenzen, am besten lest Ihr einfach die Chronik und bildet Euch höchstselbst Euer gnädiges Urteil.
Aktualisiert: 2020-11-15
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Elfenstress 2 – Die Prophezeiung des Rächers

Elfenstress 2 – Die Prophezeiung des Rächers von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Das Orakel von Finedra aufzusuchen, ist eine tumbe Idee. Davon abgesehen, dass es das Auge beleidigt und eher faulig riecht, sagt es weis. Nun mag manch ein Simplizissimus einwenden, seine Weissagungen wären doch immer eingetroffen oder gar präsumieren, es müsse doch ein Vorteil sein, dieserart einen Blick auf die Zukunft zu erhaschen, doch ich vermag Ihnen, meiner erlauchten Leserschaft, zu versichern, dass dem beileibe nicht so ist. Das Orakel gibt kryptische Verklausulierungen von sich, welche die Wahrheit mehr vernebeln, als sie zu erhellen, es stellt einem schier unlösbare Aufgaben, kommandiert einen herum, so dass selbst Könige mit ihrer Heerschar und Gefolge anmuten wie Gaukelfuhren, blinde Narrenzüge, die seinem Weg folgen, ohne zu wissen, wohin er denn führe. Dabei beleidigt es einen, geifert, vollführt obszöne Gesten und speit schaumigen Mucus. Es mag wohl seinen Grund haben, dass Meister An Togarot von Duinne seine Schwägerin, äh, das Orakel seit Jahrtausenden in dieser Höhle unter dem Palast von Finedra gefangen hält, aber das ist eine völlig andere Geschichte, die ich später zum Besten gebe, für nur einen Krug eures Besten. Vielmehr will ich davon berichten, wie ein weiland auf dem Schlachtfeld geborener Elfenjunge zum Manne heranwuchs, um sein Schicksal zu erfüllen, wie die Vorsehung einen am Nacken packen kann wie einen Welpen, wie großartige Männer aus allen Teilen der Welt zusammenkommen, um der Prophezeiung zu dienen, wie die Macht der Freundschaft den Tod zu überdauern vermag, die Macht der Liebe die Ewigkeit und wie... ...wie, der Wein ist aus? Dann schicke er nach einem neuen Krug, oder bringe er mir Absinth! Grindskopf! Und unterlasse er endlich, jedes verflixte Wort zu notieren, das überhaupt nichts zur Sache tut! Ob ich flunkere? Ich bin Barde und Geschichtenerzähler, was erwartet er denn? Obgleich ich nur dann flunkere, wenn es der Dramatik dient, und überhaupt ist er mein Schreiberling und hat mich hier nicht zu hinterfragen, das steht ihm nicht an! Und wo bleibt der vermaledeite Wein, du Afterballen? In welch eine zweitklassige Abtei bin ich hier nur geraten? Jedenfalls zog dieser Elfenjüngling hinaus in die Welt und sicherlich wäre das alles ganz fürchterlich schief gelaufen, hätte er mich nicht getroffen. Meine Insignifikanz, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, nahm ihn unter die Fittiche, um seinen Meister zu finden, ihn die Gebräuche der Menschen zu lehren und seinen Charakter zu bilden. Und obwohl der kleine Puderarsch ein miesepetriger Tugendbold ist, erlebten wir dennoch allerhand Erbauliches auf unseren Reisen, das es wert ist, die Feder ins Fass zu tauchen. Ah, da kommt der Wein, so lässt es sich arbeiten. Also, die Geschichte trug sich folgendermaßen zu ...
Aktualisiert: 2020-11-15
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Elfenstress 3 – Sieben Könige

Elfenstress 3 – Sieben Könige von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Der Lebensweg mancher Männer erscheint so geradlinig wie der eines Armbrustbolzens auf seiner Reise ins Herz des Feindes. Andere wiederum taumeln suchend durch die Welt wie ein Zecher in der Nacht der Lenzfeier, ohne je ihre Heimstatt zu finden. Das Leben mancher Menschen ergibt einen perfekten Kreis. Das Leben anderer gleicht in seiner Form allenfalls Erbrochenem auf dem rauen Bretterboden einer zwielichtigen Spelunke. Gar fadisierend kommen die Legenden großer Heroen daher: Drache raubt Jungfrau. Held tötet Drache. Hochzeit. Vorhang fällt. Wie lächerlich! Heutzutage sind die Drachen ausgestorben, zumindest in Ravendien, und das Publikum kapriziert sich auf derart romantische Vorstellungen, um sich für eine Kupferkrone beim Dult vor staubigen Jahrmarktbühnen daran zu ergötzen. Hochgebildete Herrschaften wie die geneigten Leser meiner Chroniken wissen natürlich, dass dies Ammenmärchen sind, da Jungfrauen bei Drachen völlig andere Begehrlichkeiten wecken. In meiner Jugend begab es sich, dass einer der letzten noch lebenden Drachen eine Jungfrau raubte. Ritterkönig Kamrau von Prack höchstselbst jagte und erlegte die Bestie. Eigentlich verlief es wie immer: Drache raubt Jungfrau. Held tötet Drache. Begräbnis. Kein Vorhang. Alles, was man im Magen des Ungeheuers noch fand, war ein Keuschheitsgürtel aus glänzendem Zwergenstahl, den wir in Ermangelung einer Jungfrau feierlich beisetzten. Das Heldenepos, das ich Ihnen, werter Leser, fürderhin schildern mag, kommt keineswegs derart schablonenhaft daher. Selbstverständlich erblicken wir einen jungen Helden, wie er die Bretterbühne der Vorsehung betritt, seine Bestimmung erfährt und ihr geradlinig wie erwähnter Bolzen folgt. Ohne Frage triumphiert am Ende das Gute über das Böse und irgendjemand heiratet, bevor der Vorhang fällt. Hier künstlich einen Spannungsbogen erzeugen zu wollen, deucht mir heuchlerisch, zumal Sie sich selbst ausmalen können, dass ich schwerlich all jene Ereignisse beim Genuss guten Weines einem kurzsichtigen Mönch diktieren könnte, hätte ich die epische Schlacht nicht überlebt. Ich behaupte, es steht auch außer Frage, dass das Leben unseres Helden einen perfekten Kreisbogen schlägt, der die Katharsis der letzten Jahrtausende darstellt – sollten sich Jahrtausende derartige Leidenschaften überhaupt vergönnen. Bevor Sie mir Euphemismen vorwerfen, sollten Sie sich am besten zuerst ihr eigenes Urteil bilden. Völlig wesensfremd wäre es mir, meine Chronik mit besagten Klischees zu überfrachten, die Figuren zu überhöhen, oder gar faktisch zu übertreiben. Ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, schwöre hiermit feierlich, dass folgender Bericht die reine, unausgeschmückte Wahrheit darstellt, wie ich sie selbst erlebt habe. Sollte ich zum Beispiel beschreiben, wie der Zwergenkönig mit einem einzigen Streich seiner Streitaxt sieben Orks enthauptete, dann hat sich das auch exakt so abgespielt. Vielleicht waren es bloß fünf, halte er den Mund! Stupider Mönch! Oder auch nur zwei, bei den Göttern, es herrschte verdammt noch mal tiefste Nacht! Und wie oft habe ich ihm schon erklärt, dass er nicht jedes Wort mitschreiben soll, das ich ihm nicht ausdrücklich diktiere? Närrischer Schwannendrücker! Die Religion hat ihm wohl das Hirn zersetzt, den letzten Absatz streiche er gefälligst, was wirft das denn für ein Licht auf... Na warte! Auch noch frech werden, dich werde ich Mores lehren, du... Wirklich faszinierend ist weder die Saga per se, noch der große Held, da beide genretypischen Zwängen folgen. Warum kennen wir in den über 200 Bänden unserer Weltliteratur kein einziges großes Heldenepos, das am Ende nicht gut ausgegangen wäre? Weil es dann unsere übel riechenden Antagonisten verfasst hätten und nicht wir! Faszinierend ist lediglich, auf welch unglaubliche Weise all dies geschah.
Aktualisiert: 2020-11-15
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Kraken in der Spree

Kraken in der Spree von Dräcker,  Edmund F., Jürchott,  Carola, Kalinina,  Naduschka, Lukasiewicz,  Mykel, Münschke,  Frank
Die Glanzzeiten der Hexen sind schon lange vorbei, nicht, dass Krakens Familie jemals irgendwelchen Glanz gehabt hätte. Die Paluschkes, Berlins letzte noch lebende Hexenfamilie, hausen in einer schäbigen Plattenbauwohnung am Rande der Stadt und gelten als ebenso nutzlos wie verschlagen. Als Krakens Vater wegen offenen Schulden in einen Goldfisch verwandelt wird, gerät er ziemlich schnell in magische Schwierigkeiten. Die zwielichtige Geister-Mafia will ihm beide Kniescheiben brechen, der Stadtzirkel sitzt ihm im Nacken und unheimliche Monster haben die Jagd auf ihn eröffnet. Zu allem Übel ist auch noch ein Geist Krakens letzte Hoffnung. Ein verdammter Domovoi – und was für einer! Dieser russische Hausgeist besitzt nicht nur den Charme und Humor einer Tretmine, sondern hält auch Baseballschläger für ein Herren Accessoire und gilt selbst unter Dieben als Hardcore-Kleptomane. Aber hey, immerhin kann es nicht mehr schlimmer kommen. Denn mal ehrlich, was soll nach diesem ganzen zauberhaften Mist noch groß passieren? Nun, eine Menge.
Aktualisiert: 2020-10-15
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Einen Rosengarten versprach ich nie

Einen Rosengarten versprach ich nie von Becker,  Tina, Bellmann,  Barbara, DeWinter,  Carmilla, Dräcker,  Edmund F., Fehring,  Florian, Hanauer,  Susanne, Hoh,  Eleni, Kocher,  Ina C., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, Natusch,  Sarah, Rheinheimer,  Nina, Vehoff,  Jan, Watolla,  Marcus, Weber,  Harald, Windfeder,  Clarissa
In vierzehn Geschichten der Mitarbeiter des Bundesamtes für magische Wesen treffen Sie magische Mitbürger, die sich auf ihre ganz eigene Art und Weise mit dem Beziehungsstress im alltäglichen Leben herumschlagen. Sie finden Humor und Horror, Komödie und Drama, kurz: das allzeit komplizierte Liebesleben, egal ob schwul oder hetero, wie im echten Leben auch.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Elfenstress 3 – Sieben Könige

Elfenstress 3 – Sieben Könige von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Der Lebensweg mancher Männer erscheint so geradlinig wie der eines Armbrustbolzens auf seiner Reise ins Herz des Feindes. Andere wiederum taumeln suchend durch die Welt wie ein Zecher in der Nacht der Lenzfeier, ohne je ihre Heimstatt zu finden. Das Leben mancher Menschen ergibt einen perfekten Kreis. Das Leben anderer gleicht in seiner Form allenfalls Erbrochenem auf dem rauen Bretterboden einer zwielichtigen Spelunke. Gar fadisierend kommen die Legenden großer Heroen daher: Drache raubt Jungfrau. Held tötet Drache. Hochzeit. Vorhang fällt. Wie lächerlich! Heutzutage sind die Drachen ausgestorben, zumindest in Ravendien, und das Publikum kapriziert sich auf derart romantische Vorstellungen, um sich für eine Kupferkrone beim Dult vor staubigen Jahrmarktbühnen daran zu ergötzen. Hochgebildete Herrschaften wie die geneigten Leser meiner Chroniken wissen natürlich, dass dies Ammenmärchen sind, da Jungfrauen bei Drachen völlig andere Begehrlichkeiten wecken. In meiner Jugend begab es sich, dass einer der letzten noch lebenden Drachen eine Jungfrau raubte. Ritterkönig Kamrau von Prack höchstselbst jagte und erlegte die Bestie. Eigentlich verlief es wie immer: Drache raubt Jungfrau. Held tötet Drache. Begräbnis. Kein Vorhang. Alles, was man im Magen des Ungeheuers noch fand, war ein Keuschheitsgürtel aus glänzendem Zwergenstahl, den wir in Ermangelung einer Jungfrau feierlich beisetzten. Das Heldenepos, das ich Ihnen, werter Leser, fürderhin schildern mag, kommt keineswegs derart schablonenhaft daher. Selbstverständlich erblicken wir einen jungen Helden, wie er die Bretterbühne der Vorsehung betritt, seine Bestimmung erfährt und ihr geradlinig wie erwähnter Bolzen folgt. Ohne Frage triumphiert am Ende das Gute über das Böse und irgendjemand heiratet, bevor der Vorhang fällt. Hier künstlich einen Spannungsbogen erzeugen zu wollen, deucht mir heuchlerisch, zumal Sie sich selbst ausmalen können, dass ich schwerlich all jene Ereignisse beim Genuss guten Weines einem kurzsichtigen Mönch diktieren könnte, hätte ich die epische Schlacht nicht überlebt. Ich behaupte, es steht auch außer Frage, dass das Leben unseres Helden einen perfekten Kreisbogen schlägt, der die Katharsis der letzten Jahrtausende darstellt – sollten sich Jahrtausende derartige Leidenschaften überhaupt vergönnen. Bevor Sie mir Euphemismen vorwerfen, sollten Sie sich am besten zuerst ihr eigenes Urteil bilden. Völlig wesensfremd wäre es mir, meine Chronik mit besagten Klischees zu überfrachten, die Figuren zu überhöhen, oder gar faktisch zu übertreiben. Ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, schwöre hiermit feierlich, dass folgender Bericht die reine, unausgeschmückte Wahrheit darstellt, wie ich sie selbst erlebt habe. Sollte ich zum Beispiel beschreiben, wie der Zwergenkönig mit einem einzigen Streich seiner Streitaxt sieben Orks enthauptete, dann hat sich das auch exakt so abgespielt. Vielleicht waren es bloß fünf, halte er den Mund! Stupider Mönch! Oder auch nur zwei, bei den Göttern, es herrschte verdammt noch mal tiefste Nacht! Und wie oft habe ich ihm schon erklärt, dass er nicht jedes Wort mitschreiben soll, das ich ihm nicht ausdrücklich diktiere? Närrischer Schwannendrücker! Die Religion hat ihm wohl das Hirn zersetzt, den letzten Absatz streiche er gefälligst, was wirft das denn für ein Licht auf... Na warte! Auch noch frech werden, dich werde ich Mores lehren, du... Wirklich faszinierend ist weder die Saga per se, noch der große Held, da beide genretypischen Zwängen folgen. Warum kennen wir in den über 200 Bänden unserer Weltliteratur kein einziges großes Heldenepos, das am Ende nicht gut ausgegangen wäre? Weil es dann unsere übel riechenden Antagonisten verfasst hätten und nicht wir! Faszinierend ist lediglich, auf welch unglaubliche Weise all dies geschah.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Elfenstress 2 – Die Prophezeiung des Rächers

Elfenstress 2 – Die Prophezeiung des Rächers von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Das Orakel von Finedra aufzusuchen, ist eine tumbe Idee. Davon abgesehen, dass es das Auge beleidigt und eher faulig riecht, sagt es weis. Nun mag manch ein Simplizissimus einwenden, seine Weissagungen wären doch immer eingetroffen oder gar präsumieren, es müsse doch ein Vorteil sein, dieserart einen Blick auf die Zukunft zu erhaschen, doch ich vermag Ihnen, meiner erlauchten Leserschaft, zu versichern, dass dem beileibe nicht so ist. Das Orakel gibt kryptische Verklausulierungen von sich, welche die Wahrheit mehr vernebeln, als sie zu erhellen, es stellt einem schier unlösbare Aufgaben, kommandiert einen herum, so dass selbst Könige mit ihrer Heerschar und Gefolge anmuten wie Gaukelfuhren, blinde Narrenzüge, die seinem Weg folgen, ohne zu wissen, wohin er denn führe. Dabei beleidigt es einen, geifert, vollführt obszöne Gesten und speit schaumigen Mucus. Es mag wohl seinen Grund haben, dass Meister An Togarot von Duinne seine Schwägerin, äh, das Orakel seit Jahrtausenden in dieser Höhle unter dem Palast von Finedra gefangen hält, aber das ist eine völlig andere Geschichte, die ich später zum Besten gebe, für nur einen Krug eures Besten. Vielmehr will ich davon berichten, wie ein weiland auf dem Schlachtfeld geborener Elfenjunge zum Manne heranwuchs, um sein Schicksal zu erfüllen, wie die Vorsehung einen am Nacken packen kann wie einen Welpen, wie großartige Männer aus allen Teilen der Welt zusammenkommen, um der Prophezeiung zu dienen, wie die Macht der Freundschaft den Tod zu überdauern vermag, die Macht der Liebe die Ewigkeit und wie... ...wie, der Wein ist aus? Dann schicke er nach einem neuen Krug, oder bringe er mir Absinth! Grindskopf! Und unterlasse er endlich, jedes verflixte Wort zu notieren, das überhaupt nichts zur Sache tut! Ob ich flunkere? Ich bin Barde und Geschichtenerzähler, was erwartet er denn? Obgleich ich nur dann flunkere, wenn es der Dramatik dient, und überhaupt ist er mein Schreiberling und hat mich hier nicht zu hinterfragen, das steht ihm nicht an! Und wo bleibt der vermaledeite Wein, du Afterballen? In welch eine zweitklassige Abtei bin ich hier nur geraten? Jedenfalls zog dieser Elfenjüngling hinaus in die Welt und sicherlich wäre das alles ganz fürchterlich schief gelaufen, hätte er mich nicht getroffen. Meine Insignifikanz, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, nahm ihn unter die Fittiche, um seinen Meister zu finden, ihn die Gebräuche der Menschen zu lehren und seinen Charakter zu bilden. Und obwohl der kleine Puderarsch ein miesepetriger Tugendbold ist, erlebten wir dennoch allerhand Erbauliches auf unseren Reisen, das es wert ist, die Feder ins Fass zu tauchen. Ah, da kommt der Wein, so lässt es sich arbeiten. Also, die Geschichte trug sich folgendermaßen zu ...
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Elfenstress 3 – Sieben Könige

Elfenstress 3 – Sieben Könige von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Der Lebensweg mancher Männer erscheint so geradlinig wie der eines Armbrustbolzens auf seiner Reise ins Herz des Feindes. Andere wiederum taumeln suchend durch die Welt wie ein Zecher in der Nacht der Lenzfeier, ohne je ihre Heimstatt zu finden. Das Leben mancher Menschen ergibt einen perfekten Kreis. Das Leben anderer gleicht in seiner Form allenfalls Erbrochenem auf dem rauen Bretterboden einer zwielichtigen Spelunke. Gar fadisierend kommen die Legenden großer Heroen daher: Drache raubt Jungfrau. Held tötet Drache. Hochzeit. Vorhang fällt. Wie lächerlich! Heutzutage sind die Drachen ausgestorben, zumindest in Ravendien, und das Publikum kapriziert sich auf derart romantische Vorstellungen, um sich für eine Kupferkrone beim Dult vor staubigen Jahrmarktbühnen daran zu ergötzen. Hochgebildete Herrschaften wie die geneigten Leser meiner Chroniken wissen natürlich, dass dies Ammenmärchen sind, da Jungfrauen bei Drachen völlig andere Begehrlichkeiten wecken. In meiner Jugend begab es sich, dass einer der letzten noch lebenden Drachen eine Jungfrau raubte. Ritterkönig Kamrau von Prack höchstselbst jagte und erlegte die Bestie. Eigentlich verlief es wie immer: Drache raubt Jungfrau. Held tötet Drache. Begräbnis. Kein Vorhang. Alles, was man im Magen des Ungeheuers noch fand, war ein Keuschheitsgürtel aus glänzendem Zwergenstahl, den wir in Ermangelung einer Jungfrau feierlich beisetzten. Das Heldenepos, das ich Ihnen, werter Leser, fürderhin schildern mag, kommt keineswegs derart schablonenhaft daher. Selbstverständlich erblicken wir einen jungen Helden, wie er die Bretterbühne der Vorsehung betritt, seine Bestimmung erfährt und ihr geradlinig wie erwähnter Bolzen folgt. Ohne Frage triumphiert am Ende das Gute über das Böse und irgendjemand heiratet, bevor der Vorhang fällt. Hier künstlich einen Spannungsbogen erzeugen zu wollen, deucht mir heuchlerisch, zumal Sie sich selbst ausmalen können, dass ich schwerlich all jene Ereignisse beim Genuss guten Weines einem kurzsichtigen Mönch diktieren könnte, hätte ich die epische Schlacht nicht überlebt. Ich behaupte, es steht auch außer Frage, dass das Leben unseres Helden einen perfekten Kreisbogen schlägt, der die Katharsis der letzten Jahrtausende darstellt – sollten sich Jahrtausende derartige Leidenschaften überhaupt vergönnen. Bevor Sie mir Euphemismen vorwerfen, sollten Sie sich am besten zuerst ihr eigenes Urteil bilden. Völlig wesensfremd wäre es mir, meine Chronik mit besagten Klischees zu überfrachten, die Figuren zu überhöhen, oder gar faktisch zu übertreiben. Ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, schwöre hiermit feierlich, dass folgender Bericht die reine, unausgeschmückte Wahrheit darstellt, wie ich sie selbst erlebt habe. Sollte ich zum Beispiel beschreiben, wie der Zwergenkönig mit einem einzigen Streich seiner Streitaxt sieben Orks enthauptete, dann hat sich das auch exakt so abgespielt. Vielleicht waren es bloß fünf, halte er den Mund! Stupider Mönch! Oder auch nur zwei, bei den Göttern, es herrschte verdammt noch mal tiefste Nacht! Und wie oft habe ich ihm schon erklärt, dass er nicht jedes Wort mitschreiben soll, das ich ihm nicht ausdrücklich diktiere? Närrischer Schwannendrücker! Die Religion hat ihm wohl das Hirn zersetzt, den letzten Absatz streiche er gefälligst, was wirft das denn für ein Licht auf... Na warte! Auch noch frech werden, dich werde ich Mores lehren, du... Wirklich faszinierend ist weder die Saga per se, noch der große Held, da beide genretypischen Zwängen folgen. Warum kennen wir in den über 200 Bänden unserer Weltliteratur kein einziges großes Heldenepos, das am Ende nicht gut ausgegangen wäre? Weil es dann unsere übel riechenden Antagonisten verfasst hätten und nicht wir! Faszinierend ist lediglich, auf welch unglaubliche Weise all dies geschah.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Elfenstress 1 – Die Schlacht am Stierhornpass

Elfenstress 1 – Die Schlacht am Stierhornpass von Dräcker,  Edmund F., Lukasiewicz,  Mykel, Münschke dwb,  Frank, O'Droma,  Alpha
Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt. Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen. Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes. Es ist die Geschichte, wer wir waren, bevor wir wurden, wer wir sind, eine Geschichte von Mut, Liebe und Treue. Bis in den Tod und darüber hinaus. Hochgebildete und kultivierte Edelleute wie die Leser meiner Chroniken wissen, dass mein Duktus auch angesichts größtmöglicher Katastrophen stets ein heiterer ist. Der Grund dafür ist nicht, dass meine Werke dieserart bei den Hofschranzen in Aquilaneum besser ankommen und ich auf meine Tantiemen bedacht bin. Nein, damit ehre ich meinen Vater und seine Freunde, die Heroen dieser Chronik, welche selbst angesichts des sicheren Todes Witze rissen und ihm ins Gesicht lachten. Einige haben das sogar überlebt. Sie und die Toten lehrten mich, dass die heitere Gelassenheit den einzigen Weg darstellt, die Welt zu ertragen, ohne an ihr zu zerbrechen. Und der Wein. Ja selbstverständlich der Wein, aber warum notiert er das? Was für ein dubioses Kloster ist das hier? Närrischer Kuttenträger! Er ist zum Diktat bestellt und nicht, um mir in meine Synopsis zu pfuschen! Wie "pathetischer Kot"? Als ob er dabei gewesen sei! Was soll ich denn schreiben? Archetypischen Erzählstrukturen folgende Helden tun sich zusammen, um den Lord der Finsternis zu besiegen, große Schlacht, Stahl, Blut, Magie, Krachbumm, viele Tote, glückliches Ende mit Bauchweh? Und hör er auf, jede verflixte Irrelevanz zu notieren, weiß er überhaupt, wie teuer Prackburger Bleiholzpapier ist? Auch noch ausfallend werden, na warte du ... Ich bitte vielmals um Vergebung, verehrte Exzellenzen, am besten lest Ihr einfach die Chronik und bildet Euch höchstselbst Euer gnädiges Urteil.
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