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„Ich bin ein Plastiker“

„Ich bin ein Plastiker“ von Lichtenstern,  Christa
Johann Wolfgang von Goethe ist ernst zu nehmen, wenn er sich einen „Plastiker" nennt. Den Begriff Plastik versteht er vom griechischen Wortursprung her: plassein = bilden, formen, gestalten. Er modellierte selbst. Als Denkmalsentwerfer, Berater von Johann Gottfried Schadow, Christian Friedrich Tieck und Freund von Christian Daniel Rauch, als Dichter mit eigenen Skulpturimaginationen und als Morphologe mit einem dynamischen Formbegriff sind Selbstbildung und Weltverantwortung seine Themen. Diese Studie behandelt erstmals Goethes Engagement für die Plastik integral und deckt damit auch seine ungeschriebene Skulpturästhetik auf. Was bedeuten ihm „sinnliche Kunstgesetze", was die Einheit von „Sprache und Plastik", Rhythmus, Metamorphose, was Bildungskraft und „organisches Ganzes"? Wie gezeigt wird, haben diese Stichworte auch moderne Bildhauer – unter anderem Andreu Alfaro, Joseph Beuys, Eduardo Chillida, Ewald Mataré oder Henry Moore – interessiert.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Emil Cimiotti

Emil Cimiotti von Lichtenstern,  Christa, Spieler,  Reinhard
Im Alter von fast 85 Jahren beginnt Cimiotti mit einer ganz neuen Werkgruppe und erprobt mit den Papierfaltungen eine neue Technik. In seinen Papierreliefs begreift er Papier wie sonst üblich nicht als Fläche und Bildträger für Farbe, Linie oder Zeichnung, sondern als plastisches Material, mit dem nicht auf illusionistische Weise Volumen und Raum erzeugt wird, sondern eben im rein plastischen Sinne. Die gefalteten, geknickten und zerknüllten Papiere scheinen als perfekte Synthese seines Lebenswerkes, indem sie bildhauerische Qualitäten seiner Bronzeplastiken mit den Möglichkeiten des Papiers als Trägermaterial für lineare Kompositionen und Farbe vereinen. Sie lassen die Schwere der Metallbearbeitung vergessen und schaffen eine filigrane Leichtigkeit. Die Ausstellung im Sprengel Museum Hannover stellt Cimiottis jüngste Papierreliefs zusammen mit zwei Bronzeplastiken aus den frühen 1990er-Jahren, die den skulpturalen Kontext nachvollziehbar machen: Pyramide und Confinboden/Fuss, aus. Die beiden Werke verdeutlichen auf der einen Seite den Naturbezug, auf der anderen Seite aber auch die plastischen Gestaltungsprinzipien. Anlässlich der Ausstellung erscheint der Katalog "Emil Cimiotti : zum 90". mit Texten von Christa Lichenstern und Reinhard Spieler sowie die bisher umfangreichste Sammlung von Äußerungen, Statements und Notizen des Künstlers.
Aktualisiert: 2020-01-16
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Emil Cimiotti

Emil Cimiotti von Lichtenstern,  Christa
Emil Cimiotti, geboren 1927, begann als Shooting-Star der Nachkriegskunst. 1957 und 1959 gewann er den renommierten Kunstpreis »Junger Westen« und war auf der documenta II und III sowie zweimal auf der Biennale in Venedig vertreten. Von 1963 bis 1992 lehrte er an der von ihm mitbegründeten Braunschweiger Kunstakademie; es folgten zahlreiche bedeutende Ausstellungen und Preise. Noch heute arbeitet er täglich in seinem Atelier. Die Retrospektive im Georg Kolbe Museum Berlin lädt zur Neuentdeckung Emil Cimiottis ein. Detailliert geht sie seiner Formensprache in der Plastik wie in der autonomen Zeichnung nach. Erstmals werden seine Arbeiten im öffentlichen Raum vorgestellt. Seine abstrakten, direkt in Wachs »modulierten«, auffällig rauen Plastiken formt Cimiotti mit und aus der Bewegung und scheut sich nicht, immer wieder neue Wege zu gehen.
Aktualisiert: 2021-01-05
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Emil Cimiotti

Emil Cimiotti von Bergenthal,  Theo, Krajewski,  Michael, Lichtenstern,  Christa, Lorenz,  Ulrike, Ohnesorge,  Birk, Stecker,  Raimund, Stracke,  Joachim, Wiegartz,  Veronika, Woelk,  Moritz, Zuschlag,  Christoph
Emil Cimiotti gilt als einer der Vorreiter und Hauptvertreter der deutschen informellen Skulptur. In beinahe sechzig Jahren hat Cimiotti ein reiches Œuvre in einer unverwechselbaren Bildsprache geschaffen, die in einzelnen Werkphasen in unterschiedlichen Ausformungen Gestalt fand: von landschaftlich bis figürlich, von roh bis detailreich, von gegenständlich bis ungegenständlich beeinflusst. Die Monografie „Strukturen“ präsentiert die Plastiken und Zeichnungen in einem retrospektiven Überblick bis zu den neuesten Arbeiten Cimiottis, die des Künstlers außerordentliche und ungebrochene Spannkraft zum Ausdruck bringen. Biografie Emil Cimiotti 1927 in Göttingen geboren 1946–1948 Lehre als Steinmetz 1949–1954 Studium an der Kunstakademie Stuttgart 1958 und 1960 Teilnahme an der Biennale in Venedig 1959 Stipendium Villa Massimo, Rom 1964 Teilnahme an der documenta 3 1963–1983 Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule in Braunschweig 2006 Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei In zahlreichen Sammlungen vertreten, u. a. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, Sammlung der BRD, Berlin
Aktualisiert: 2019-06-18
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Strömung und Form

Strömung und Form von Lichtenstern,  Christa
Vom Kopf ins Herz ich springeEkphrasis – die Kunst der Beschreibung von Kunst in literarischen Texten, in lyrischen Sprachbildern. Sie verwandelt den Leser in einen Betrachter – und weist den Autor als solchen aus. Wer wie Christa Lichtenstern Jahrzehnte als Kunsthistoriker methodisch geforscht hat und dabei lebenden Künstlern begegnete, spürt immer wieder mindestens zweierlei: Erstens den berechtigten Wunsch von Künstlern, ihre Werke nicht einem erkalteten Standard-Instrumentarium auszuliefern, einer Wissenschaft, die zuweilen mit akademischer Anmaßung zergliedert, rubriziert, sich in Meta-Diskursen verfängt - Arthur C. Danto sprach von der philosophischen Entmündigung der Kunst, an der die Kunstwissenschaft ihren Anteil hatte. Zweitens bemerkt der Kunsthistoriker gelegentlich die Beengungen und Verarmungen der eigenen Profession, die aus dem Gebot erwachsen, sich distanziert bis zur Nüchternheit kodifizierter Sprachspiele zu bedienen. Die dialektischen Spannungen sind unübersehbar: Kunsthistoriker sollen sich auch auf Ungereimtheiten – von denen die Kunst voll ist – einen systematischen Reim machen, rational-distanziert beobachten, wo Künstler Staunen, Begeisterung, Überrascht- und Berührtsein auslösen, die unkalkulierbare und vitale Begegnung zweier Subjekte, des Urhebers und des Betrachters, im Schnittpunkt des Werks inszenieren wollen. Sie sollen selbst da erklären, wo Künstler pointiert ihre prinzipielle Skepsis den Strategien des Erklärens gegenüber exponieren.Wenn Kunst auch dazu auffordert, neue individuelle Erfahrungsräume zu eröffnen und Perspektiven zu verändern, dann kann sich dies in der Suche nach einer eigenen Sprache für die Erfahrung des Werks artikulieren. Christa Lichtensterns Gedichte verdichten wahrgenommene Konstellationen, untergründige Bewegungen, die zur Form führen. Sie revozieren häufig Sprachen, deren Gestus man zuweilen mit Entstehungszeit, -ort oder -umständen der Kunstwerke assoziieren kann, etwa wenn ihre lyrischen Texte auf Kunstwerke antiken Ursprungs rekurrieren. Sie bedienen sich eines hohen Tons, nutzen Elemente der Hymne, der Ode, des Gesangs, der Anrufung („bleibe bei uns“, „Schenke mir Zügel“, „aufwärts zu dir“, „dein Atem hellt das Gestein“). Diese Gedichte wenden sich an den Mythos, in den mit „Mnemosyne“ überschriebenen Texten an ein imaginäres, offensichtlich transzendentes Du – nicht zuletzt das der Göttin der Erinnerung selbst. Der Himmel ist hier noch von Titanen bewohnt. Es ist die Welt, in der Daphne vor Apoll flieht, die Argonauten die Meere befahren, die Personifikation der Nacht Nyx heißt und Wahrheit (Aletheia) noch eine Tochter des Zeus ist.Das lyrische Ich, das abstrakt und in Geometrien zu denken gewohnt ist, erkundet dabei sowohl die transzendentale Vertikale als auch zirkuläre und horizontale Lebens- und Wachstumsprozesse - eben Strömung und Form, Bildeprinzipien und Gestalt, das Bleibende und das Vergängliche.„Vom Kopf ins Herz ich springe, öffne die Tore sprachenweit“, heißt eine der schönsten und paradigmatischen Zeilen in einem von Christa Lichtensterns Gedichten, die in vielen Fällen von Kunstwerken inspiriert sind. In dieser Zeile scheint aufgehoben, dass die Schreibende sich ebenso jäh und ungeschützt wie glücklich in das Abenteuer der lyrischen Expression und Improvisation stürzt, um (emotional bewegt) mit Sprache parallel zur Natur und zur Kunst (und im Dialog mit ihr) zu arbeiten – jenseits der Fachsprache, die sie so sachlich souverän und fruchtbar, präzise und sympathisch klar in ihrer kunsthistorischen Forschung einzusetzen versteht. Christa Lichtenstern erhellt in ihren wissenschaftlichen Arbeiten hoch gebildet und brillant die Bezüge zwischen den bildnerischen Phänomenen oder Strukturen und ihren geistesgeschichtlichen Implikationen und Fundierungen. Sie ist eine Forscherin, die an den harten Fakten entlang arbeitet, nah am Werk. Wer in dieser Weise Wahrnehmung, Wissen und Begriff zusammenschließt, anschauliche Ideengeschichte betreibt, der stützt seine heuristische Methode und die argumentativen Architekturen auf zwei Säulen, verankert sie doppelt profund in der Kunst einerseits und im Wort andererseits.(Auszug aus dem Nachwort von Kirsten Voigt)
Aktualisiert: 2020-02-03
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Bernard Schultze

Bernard Schultze von Diederich,  Stephan, Herrmann,  Barbara, Lichtenstern,  Christa
Als ein früher Protagonist der gestisch-abstrakten Malerei gehört Bernard Schultze (1915–2005) zu den bedeutenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach langjähriger Vorbereitung erscheint zum 100. Geburtstag des Künstlers am 31. Mai 2015 das umfassende dreibändige Gesamtverzeichnis der Gemälde und Objekte aus den Jahren 1939 bis 2005.»Meine künstlerische Tätigkeit versucht dem Unbewußten soviel wie möglich Raum zu geben und die kontrollierende Absicht so spät wie möglich in den Machensvorgang einzuschließen.« (1975) Als Bernard Schultze 1952 in Frankfurt als Reaktion auf die lyrische Abstraktion in Frankreich gemeinsam mit K. O. Götz und anderen die Künstlergruppe »QUADRIGA« gründete, war dies die Geburtsstunde des Informel in Deutschland. In der Folge entwickelte Schultze über Jahrzehnte eine ureigene und doch vielfach kunstgeschichtlich vernetzte Bildsprache, die den Schöpfer der »Migofs« als singuläre Figur in der Welt der Malerei etablierte und ihn zu seinem fulminanten Spätwerk auf häufig monumentalen Leinwänden führte.
Aktualisiert: 2019-11-11
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