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Peter Klein

Peter Klein von Gerl-Falkovitz,  Hanna-Barbara, Held,  Roland, Kaufmann,  René, Klein,  Christiane, Klein,  Peter, Kurt,  Hildegard, Schröter,  Hartmut, Vahle,  Frederik
Peter Klein ist in Rumänien geboren. Er wurde dort noch in ‚realistischer‘ Malerei ausgebildet. Diese Fähigkeiten konnte er als Bühnenmaler in Bern ausleben. Die von ihm gemalten Spielkarten in seinem gedruckt vorliegenden ‚Bilderstern‘ leben von seiner Fähigkeit, realistische, symbolische und abstrakte Formprinzipien zu kombinieren. Sie vermitteln Sinn- und Lebensmöglichkeiten, die in einem zugeordneten Buch mit Sentenzen, Gedichten und Reflexionen auch literarisch und philosophisch angeboten werden. Sein zuletzt veröffentlichtes Buch: ‚Der Gegensatz im Kreis‘ ordnet seinen Ansatz noch in geistesgeschichtliche Kontexte ein, die die Gestaltung des Lebens selbst als Ausbalancieren von Polaritäten verstanden haben. Er setzt sich dabei mit dem Dichter J. W. v. Goethe, dem Philosophen N. Hartmann und dem Theologen R. Guardini auseinander. ‚Der Gegensatz im Kreis‘ ließe sich auch als Motto für seine Kunst verstehen. Wobei der ‚Kreis‘ in Bezug auf seine traditionell rechteckigen Bildtafeln sich in einer aus Spannungen gewonnenen Balance im Sinne einer Bild-Harmonie realisiert. Sein Lehrer Fruhtrunk war bezeichnenderweise in Erinnerung an die Gräuel des 20. Jahrhunderts strikt gegen das Modell eines abrundenden Kreises. Peter Klein schließt Leid, Schmerz und Tod in seiner Farbwahl und in harten Fügungen nicht aus, möchte dagegen jedoch ausbalancierte Bild- und Lebensmöglichkeiten ‚kontrafaktisch‘ eröffnen. Der nunmehr im Kontext des Symposiums publizierte Katalog bringt, den spezifischen Möglichkeiten Peter Kleins entsprechend, Bild und Wort zusammen: Das Bildnerische und das Verbale sind in spielerischem Ernst miteinander verbunden. Die bereits erwähnte Monographie Peter Kleins mit dem Titel „Der Gegensatz im Kreis und das Spiel der Lebensmöglichkeiten“ war dabei Anregung und Ausgang für das Symposium der Galerie C. Klein, Darmstadt, zu dem Thema. Die Beiträge der Referenten, die dafür gewonnen werden konnten, ergänzen den Bildteil dieser Publikation. Die Exponate der Darmstädter Ausstellung, die im Katalog prääsentiert werden, sind in der Zeit von 2008 bis 2018 entstanden.
Aktualisiert: 2021-09-14
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Die neue Muse

Die neue Muse von Kurt,  Hildegard, Vinzens,  Albert
Wie kann das Neue in die Welt? »Neu« bezeichnet hier nicht neue Spielarten des Kapitalismus, neue technische Vereinnahmungen oder neue Dimensionen des Terrors, sondern sozial und ökologisch gerechte Gesellschaften. Ausgehend von dieser zentralen Frage unternimmt Hildegard Kurt in Zeiten der Zukunftsangst den Versuch, das Leitbild Zukunftsfähigkeit aus seiner Verkapselung zu befreien. Wegweisend dabei ist das Bild einer »neuen Muse«, deren Erscheinen Joseph Beuys bereits Anfang der 1980er Jahre angekündigt hatte. Sieben Essays befragen die neue Muse als Muse der Zukunftsfähigkeit, die in einen Raum jenseits logisch-kausaler Linearität einlädt: Indem Phänomene von der Zukunft her wahrgenommen, gedacht und gestaltet werden, können transformatives, zukunfts­fähiges Denken und Handeln sich aus einer tiefen, schöpfer­ischen Quelle speisen. Auf ihren Erkundungsreisen macht die Autorin eine Traditionslinie verlebendigenden Gestaltens sichtbar: von der historischen Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert über den Impuls der Sozialen Plastik zur nachhaltigkeitsorientierten Großen Transformation. Gemeinsam ist diesen so verschiedenartigen Strömungen das Streben danach, die verdinglichte Welt neu zu verlebendigen.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Lebendigkeit sei!

Lebendigkeit sei! von Fersterer,  Matthias, Heimrath,  Johannes, Kurt,  Hildegard, Mallien,  Lara, Weber,  Andreas
Das ›Anthropozän‹, die ›Menschenzeit‹, stellt uns vor eine gewaltige Aufgabe: Mit der Gefahr der selbstverschuldeten Vernichtung unserer Lebensgrundlagen konfrontiert, sind wir – wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte – herausgefordert, eine zukunftsfähige Ethik der Verbundenheit mit allen Wesen zu entwickeln. Dazu legt dieses mutige Manifest einen Grundstein.
Aktualisiert: 2018-07-13
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Die rote Blume

Die rote Blume von Kurt,  Hildegard, Sachs,  Wolfgang, Sacks,  Shelley
Wie lässt sich unsere gegenwärtige lebenszerstörende in eine lebensfördernde Kultur transformieren? Ausgehend von dieser zentralen Frage, erkunden Shelley Sacks und Hildegard Kurt im Dialog ästhetische Praktiken für ein Zukunft schaffendes Gestalten. Die Autorinnen, die Pionierarbeit in der Sozialen Plastik und der Kultur der Nachhaltigkeit geleistet haben, verstehen den Begriff 'Ästhetik' als Gegenteil von 'Anästhesie'. In diesem Licht beinhaltet ästhetische Praxis ein verlebendigtes Sein jenseits der allgegenwärtigen Betäubungen, und 'Ver-antwort-ung' wird zur Fähigkeit, auf das, was sich in der Welt äußert, zu antworten. Mit aktivem Sehen, imaginativem Arbeiten, bildhaftem Denken oder dem 'Erdforum' werden verlebendigende Einsichten, Praktiken und Prozesse vermittelt. Beispiele aus den Transition Towns, der Permakultur, der Commons-Szene oder der mobilen University of the Trees machen erfahrbar, wie äußeres und inneres Arbeiten einander nicht nur ergänzen, sondern geradezu bedingen. In dem Bewusstsein, dass sich Zukunftsfähigkeit nicht mit den Mitteln des Bestehenden erreichen lässt, sondern vielmehr bedeutet, 'von der Zukunft her wahrzunehmen, zu denken und zu gestalten', erforschen die Autorinnen, wie ästhetische Praktiken zu Instrumenten gesellschaftlicher Transformation werden. 'Die rote Blume', ein Sachbuch wie auch ein Praxis-Handbuch, richtet sich an Agentinnen und Agenten des Wandels auf allen Arbeitsfeldern. – Jeder Mensch ein Künstler, jeder Mensch ein (R)Evolutionär.
Aktualisiert: 2018-07-12
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Kunst – Kultur – Nachhaltigkeit

Kunst – Kultur – Nachhaltigkeit von Kurt,  Hildegard, Wagner,  Bernd
Die unbefriedigenden Ergebnisse der UN-Weltkonferenz zur Nachhaltigen Entwicklung in Johannesburg 2002 haben die Schwäche der gegenwärtigen Umwelt- und Entwicklungspolitik drastisch vor Augen geführt. Einer dieser zentralen Mängel – heute mehr als vor einigen Jahren – besteht in ihrer weitgehenden Beschränkung auf technisch-instrumentelle Lösungswege. Dabei ist der Wechsel zu einer sozial gerechten und ökologisch verantwortlichen Entwicklung im Kern eine kulturelle Aufgabe und stellt eine Herausforderung an die gesamte Gesellschaft dar. Im vorliegenden Band werden Fragen einer solchen gesamtgesellschaftlichen, kulturellen Fundierung des Nachhaltigkeitsdiskurses diskutiert: Wie gelingt es ihn mit kultureller und künstlerischer Praxis zu verknüpfen? Welches Welt- und Menschenbild kann einem neu zu entwickelnden Fortschrittsverständnis Substanz und Zielorientierung verleihen? Welche Bedeutung hat auch und gerade das kreative, ästhetische und künstlerische Gestaltungswissen bei der Suche nach einer zukunftsfähigen Moderne? Der Band enthält theoretische Analysen, Interviews und Praxisbeispiele. In ihm kommen prominente Akteure aus der Kultur- und Umweltpolitik, dem Kunst- und Ökologiebereich, von Hochschulen und aus der Entwicklungszusammenarbeit zu Wort u.a. Jochen Flasbarth, Samuel Fleiner, Hans Glauber, Monika Griefahn, Michael Haerdter, Tina Jerman, Dorothea Kolland, Edda Müller, Andreas Pallenberg, Josef Sayer, Werner Schenkel, Harald Schoemps, George Steinmann, Heike Strelow, Michael Wehrspaun, Ulf Wuggenig, Wolfgang Zacharias. Jochen Flasbarth, Samuel Fleiner, Hans Glauber, Monika Griefahn, Michael Haerdter, Tina Jerman, Dorothea Kolland, Edda Müller, Andreas Pallenberg, Josef Sayer, Werner Schenkel, Harald Schoemps, George Steinmann, Heike Strelow, Michael Wehrspaun, Ulf Wuggenig, Wolfgang Zacharias, Hildegard Kurt, Bernd Wagner u.a.
Aktualisiert: 2009-11-23
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Leicht auftreten

Leicht auftreten von Kurt,  Hildegard
Auf welchen Wegen können wir im eigenen Leben jene wache, schöpferische Behutsamkeit praktizieren, wie die Welt sie jetzt offenbar braucht? Was sind Voraussetzungen, Hemmnisse und Perspektiven auf dem Weg hin zu einer zukunftsfähigen Lebenspraxis? Wo gibt es Ressourcen für ein veränderndes Verhalten, die vielleicht nur darauf warten, erkannt zu werden? In der Form des Tagebuchs sucht und besucht Leicht auftreten ein Terrain, von dem aus es vielleicht möglich wird, fragend, experimentierend ein gedeihlicheres Verhältnis zur Welt zu finden. Zu einem Leitmotiv hierbei wird Resilienz - jene „Zähigkeit der Seele“, die befähigt, das Leben mit seinen beängstigenden Unwägbarkeiten nicht nur zu fristen, sondern ihm Schönheit, Freude und Würde abzugewinnen. Auch braucht es Resilienz im Sinne von Widerstandskraft, um, ob individuell oder als Gemeinschaft, in zunehmend schwierigen Verhältnissen Zukunftsfähiges zu gestalten. Leicht auftreten ist etwas, das unsere Zeit den Eisbären an den Polarkappen in ähnlicher Weise wie uns abverlangt. Denn unaufhaltsam, wie es scheint, schmilzt das einst ewige Eis. Was geschieht, wenn die derzeitigen Entwicklungen weiter gehen? Es gilt zu lernen, jenseits gewohnter Sicherheiten beweglicher zu werden; in zunehmend instabiler Lage weder in Starre noch in Panik zu verfallen. Wie schwer das ist. Aber wie bereichernd auch. Leicht auftreten lädt dazu ein, selbst den eigenen Weg hin zu einer anderen Welt mutig und wach zu erkunden.
Aktualisiert: 2020-11-06
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Wachsen!

Wachsen! von Kurt,  Hildegard
Der Untertitel dieses Buches knüpft an Wassily Kandinskys Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ aus dem Jahr 1912 an. Mit der abstrakten Formensprache, als deren „Erfinder“ er gilt, forschte Kandinsky nach jenem immateriellen Urgrund der Welt, wie er kurz darauf auf dem Terrain der Naturwissenschaft mit der Quantenmechanik erahnbar werden sollte. Vor diesem Hintergrund ist das „Geistige“ hier eine im Kandinskyschen Sinne offene Chiffre für ein Denken und Handeln, das über die bloße Ratio hinaus Verbindendes und Verbindlichkeit schafft, und das sich von der Wissenschaft und von der Kunst, aber ebenso auch aus Erfahrungswissen und, natürlich, aus spirituellem Wissen herleiten lässt.Das Buch leistet einen Beitrag zur aktuellen Wachstumsdebatte. Von der Kulturphilosophie wie auch von der Kunst aus erkundet die Autorin Wege hin zu einem neuen, nicht mehr quantitativen, sondern qualitativen Verständnis von Wachstum. Sie nimmt dabei einen zentralen Gedanken des Ökonoms Ernst F. Schumacher auf: Wird die „Kultur des inneren Menschen“ vernachlässigt, bleibt Selbstsucht die dominierende Kraft – gerade im Wirtschaftssystem. Die Ton angebenden Strömungen im Diskurs um Nachhaltigkeit befassen sich jedoch kaum mit dieser Kultur. Sie folgen natur- und sozialwissenschaftlichen, wirtschaftlichen und ordnungspolitischen Prioritäten. Das ist wichtig und unverzichtbar. Doch braucht die Nachhaltigkeit auch eine Seele. Denn ganz gleich wie aktiv wir sein mögen: Solange sich das Bewusstsein nicht entwickelt, wird alles Handeln nichts Neues bewirken.Hildegard Kurt sucht nach Formen einer Wissenschaft, die über das Intellektuelle hinaus den ganzen Menschen ergreift und in Entwicklung bringt. Angesichts der Notwendigkeit, als Individuum und als Gesellschaft auf zukunftsfähige Weisen zu wachsen, verbindet sie dieses erweiterte Verständnis von Wissenschaft mit dem erweiterten Verständnis von Kunst, wofür einst Joseph Beuys die Formel prägte: Jeder Mensch ist ein Künstler.
Aktualisiert: 2021-06-11
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Minima Animalia

Minima Animalia von Kurt,  Hildegard, Weber,  Andreas
In neunundneunzig poetischen Miniaturen, erlebt auf Streifzügen durch die Natur zwischen Ligurien und Berlin und aufgezeichnet über den Lauf eines Jahres, erforscht Andreas Weber mit dem Blick des Forschers und Poeten das Wunder des Lebendigen. Gegliedert in Kapitel, die den natürlichen Wachstumsperioden von Aussaat über Blüte und Fruchtwachstum bis hin zu Reife und Auflösung folgen, macht der Philosoph und Biologe die Komplexität und Belebtheit der natürlichen Welt sinnlich erfahrbar. Seine Prosastücke sind funkelnde Kleinode, geschliffene Bachkiesel, Splitter poetischer Findlinge, die zusammen ein Mosaik der belebten Welt ergeben – jede Zeile atmet Ehrfurcht vor dem Lebendigen, und trägt zugleich Trauer um dessen tagtägliche Zerstörung durch die moderne Zivilisation westlicher Prägung. Mit tänzerischer Leichtigkeit, gedanklicher Schärfe und poetischem Genius lässt Weber unser Eingebundensein in eine Welt, in der alles zu Gefühl, Ausdruck und Würde begabt ist, sinnlich erfahrbar werden. 'Minima Animalia' ist ein Stundenbuch im besten Sinn: Es gibt der Natur den Nimbus des Erhabenen zurück, lehrt Demut vor ihrem Wunder und verortet uns darin: Wir sind eingeborener Teil der Allmende der Welt.
Aktualisiert: 2018-07-12
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