fbpx

Astrid Weichelt

Astrid Weichelt von Kunze,  Max
Das Werk der Berliner Künstlerin Astrid Weichelt überrascht gleich auf dreifache Weise. Zum einen ist es das Material – flaches Büttenpapier – aus dem sie dreidimensionale Bildgeschöpfe formt. Zum zweiten unterliegen ihren Geschöpfen reale Relikte vergangener Kulturen, etwa Fragmente historischer Architektur oder Bruchstücke antiker Plastik, oft auch Büsten bekannter Persönlichkeiten. Zum dritten – und hier vollzieht sich der eigentliche kreative Akt künstlerischer Imagination – werden die originalen Fragmente in der Abformung ihres ursprünglichen Zwecks entzogen und ergeben völlig neue Sinnzusammenhänge. Ihre Abformungen arrangiert Astrid Weichelt dann in Installationen, Wandbildern oder als Einzelobjekte. Durch diese Transformation entstehen ästhetisch reizvolle Figurationen mit überraschenden Wahrnehmungsperspektiven für den Betrachter. Die meist ironisch und zugleich nachdenklich stimmenden Assemblagen sensibilisieren, wecken Erinnerungen an längst Vergangenes und halten uns die Fragilität unseres Seins, die Endlichkeit von Gewohntem und die Vergänglichkeit von Ruhm vor Augen.
Aktualisiert: 2021-10-11
> findR *

Johann Joachim Winckelmann und Bayern

Johann Joachim Winckelmann und Bayern von Biber,  Susanne, Heindl,  Edith, Kunze,  Max
„Der die Bahn eröffnet […], dem bleibt höchster Ruhm.“ Mit diesen Worten würdigte König Ludwig I. von Bayern die herausragende Leistung von Johann Joachim Winckelmann, dem Spiritus Rector des Klassizismus. Seine klassizistische Ästhetik beeinflusste auch die monarchische Kunstpolitik Ludwigs I. grundlegend. Damit setzte der König die Wertschätzung für die „edle Simplicität“ fort, die bereits zu Lebzeiten Winckelmanns unter Kurfürst Max III. Joseph zur Devise für die bayerische Bautätigkeit erhoben wurde. Als schicksalsträchtiger Scheideweg für Winckelmanns Leben sollte sich der Tagungsort Regensburg erweisen: Im Mai 1768 brach der Präfekt der Römischen Altertümer in der Freien Reichsstadt Regensburg seine Deutschlandtour ab, um wieder nach Rom zurückzureisen. Auf dem Weg dorthin wurde er am 8. Juni 1768 in Triest ermordet. Rund 50 Jahre später vollendete Ridolfo Schadow die von Ludwig I. in Auftrag gegebene Marmorbüste Winckelmanns für die Porträtgalerie der Walhalla bei Donaustauf (1831–1842), in deren Baukörper Leo von Klenze die von Winckelmann postulierte Vorbildhaftigkeit der griechischen Kultur einbeschrieb. Auch die Sammlungs- und Bautätigkeit Ludwigs I. in München waren – die Glyptothek zeigt dies exemplarisch – von Winckelmanns wirkmächtiger Vorrangigkeit der griechischen Antike als Ideal der bildenden Kunst und Architektur geprägt. Die Beiträge der im November 2018 in Regensburg durchgeführten Tagung werfen neues Licht auf die bislang nur in Ansätzen erforschte Bedeutung des Begründers der Klassischen Archäologie und neueren Kunstwissenschaft für die bayerische Kulturgeschichte.
Aktualisiert: 2021-04-29
> findR *

Römische Schriften

Römische Schriften von Bäbler-Nesselrath,  Balbina, Balensiefen,  Lilian, Ferri,  Davide, Kunze,  Max, Müller,  Adelheid, Welker,  Sabrina
Der zweite Band zu Johann Joachim Winckelmann, Vermischten Schriften zur Kunst, Kunsttheorie und Geschichte enthält seine ,kleinen‘ Schriften und Entwürfe, die in der römischen Zeit (1755-1768) entstanden sind. Er setzt den ersten Teilband fort, der die Schriften der Nöthnitzer und Dresdner Zeit umfasst. Die Ausgabe beginnt mit zwei Aufsätzen, die Winckelmann in der „Bibliothek der schönen Wissenschaften und freyen Künste“ 1759 veröffentlichte, die Erinnerung über die Betrachtung der Werke der Kunst und Von der Grazie in Werken der Kunst, jene kleinen ästhetischen Schriften, die früh eine beträchtliche Wirkung auf das europäische Geistesleben hatten. Sie fanden 1763 eine Fortsetzung in der Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst und dem Unterricht in derselben. In dieser Zeit entstanden auch eine Reihe unvollendet gebliebener Entwürfe und ‚Sendschreiben‘. Nur die Beschreibung der Villa Albani gelangte zu einem gewissen Abschluss. Sie waren gedacht als Reisehinweise oder Führungstexte für in Italien reisende Gelehrte, Bibliothekare, Künstler oder überhaupt an der Antike Interessierte. Es sind handschriftlich überlieferte oder später von Adressaten veröffentlichte Texte für die Betrachtung ausgewählter Antiken in Rom wie die Annotazioni sopra le statue di Roma, die zugleich sein System der historischen Ordnung antiker Kunst und der Beschreibung verschiedener Stile zu erläutern suchte, aber auch angefüllt sind mit Hinweisen auf moderne Kunstwerke in den zahlreichen römischen Sammlungen. Zu den bisher unpublizierten Schriften Winckelmanns gehört das lateinische Manuskript Nummi veteres illustrati zu unteritalischen und sizilischen Münzen, ein Entwurf, der zugleich als Baustein seiner Kunstgeschichte für die frühen Phasen griechischer Kunst anzusehen ist. Neu vorleget wird auch der aufgetauchte Briefwechsel zwischen Winckelmann und dem Grafen Wackerbarth-Salmour aus den Jahren 1759-1761, Winckelmanns archäologische Relationen zu den herkulanischen und römischen Entdeckungen, die seine Berichte an das sächsische Könighaus ergänzen. Zu allen Schriften wird ein ausführlicher philologischer, kunsthistorischer und archäologische Kommentar geboten, in dem die in den Texten genannten Kunstwerke identifiziert und in Abbildungen vorgelegt werden, wenn sie nicht bereits in den vorhergehenden Bänden der Edition abgebildet sind.
Aktualisiert: 2021-09-05
> findR *

Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst.

Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst. von Borbein,  Adolf, Hofstetter,  Eva, Kunze,  Max, Müller,  Adelheid, Rügler,  Axel
1766 erschien in Dresden Johann Joachim Winckelmanns „Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst“. Seine ein Jahr vor den „Monumenti antichi inediti“ (Schriften und Nachlaß Bd. 6) publizierte Allegorieschrift widmet sich ikonographisch-hermeneutischen Inhalten und ist somit nicht nur mit diesem Werk eng verbunden, sondern zeigt inhaltlich-sachliche Zusammenhänge zur „Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch“ (Schriften und Nachlaß Bd. 7) sowie zu Winckelmanns Hauptwerk, der „Geschichte der Kunst des Alterthums“ (Schriften und Nachlaß Bd. 4). Über einen langen Entstehungszeitraum hinweg fortgeführt, greift Winckelmann in der Allegorieschrift überdies Gedanken auf, die er bereits in den Frühschriften (Schriften und Nachlaß Bd. 9) angeregt hatte. Nach mehr als einem in Rom verbrachten und vergleichenden Studien gewidmeten Jahrzehnt legte er ein Werk vor, dessen theoretischen Grundlegungen und bildsprachlich-praktischen Handlungsanweisungen sich vor allem an ein künstlerisch tätiges und zugleich an ein gelehrtes Publikum wandten. Die Textgrundlage des vorliegenden Bandes bildet der Erstdruck der Allegorieschrift von 1766. Sie erscheint hier erstmals in einer historisch-kritischen Edition in deutscher Sprache, versehen mit einem umfassenden philologischen, ideengeschichtlichen, kunsthistorischen und archäologischen Kommentar sowie ausgestattet mit Abbildungen der erwähnten Denkmäler. Erweitert wird die historische Textgrundlage durch Einschübe: Diese eigenhändigen Ergänzungen und Korrekturen Winckelmanns, die dieser in sein heute verschollenes Handexemplar der „Allegorie“ eingetragen hatte, publizierte Albert Dressel, ohne die verschiedenen Textqualitäten zu differenzieren, in seiner „Säcularausgabe“ von 1866. Sie sind in unserer Edition farblich gekennzeichnet als Nachträge erkennbar. Zudem sind hier diejenigen Passagen aus den im Pariser Nachlaß erhaltenen Entwürfen zur Allegorieschrift wiedergegeben, die nicht in die Druckfassung übernommen wurden. Auch diese sind kommentiert und exemplarisch durch Faksimiles illustriert.
Aktualisiert: 2021-09-05
> findR *

Häfen im Land der Verheissung

Häfen im Land der Verheissung von Kunze,  Max
Die großen Häfen des Landes Akko, Haifa, Atlit, Caesarea, Jaffa, Aschdod, Aschkelon und Gaza sind seit der Antike bekannt und auf den historischen Karten verzeichnet. Seit der Antike haben sie eine wechselvolle Geschichte erlebt, von Alexander dem Großen und den Römern erobert, wurden sie im Mittelalter Bastionen der Kreuzfahrer. Nach der Vertreibung der Kreuzfahrer und der Zerstörung der Häfen durch die Mamelucken Ende des 13. Jahrhunderts wuchs die Zahl der Pilgerberichte: Besonders seit dem 15. Jahrhundert kamen christliche wie jüdische Reisende in das Land der Verheißung, so dass sich eine reiche, bis in das 20. Jahrhundert hinein lebendige Palästinaliteratur entwickelte. Auch Forschungsreisende und Künstler haben ihre Eindrücke und Erlebnisse in Bildern festgehalten, wie diese Ausstellung zeigt.
Aktualisiert: 2021-01-21
> findR *

Begegnung mit dem Fremden. Frühe Orientbilder im 17.-19. Jahrhundert

Begegnung mit dem Fremden. Frühe Orientbilder im 17.-19. Jahrhundert von Hansen,  Volkmar, Hillringhaus,  Annette, Hollweg,  Pia, Horstenkamp,  Ulrike, Klosterberg,  Brigitte, Kunze,  Max, Polaschegg,  Andrea, Rommel,  Gabriele, Rügler,  Axel, Wallenstein,  Uta, Weidle,  Gabriele
Wann empfinden wir das Fremde als Faszinosum, wann als Bedrohung? Welchen Einfluss hat die Konfrontation mit dem Neuen, dem Anderen auf die eigene kulturelle Identität? In welcher Weise kann Kultur einen Prozess wechselseitiger Annäherung initiieren bzw. vorantreiben? Wie vermittelt man eine unvoreingenommene Haltung gegenüber dem Fremden und eine Wertschätzung von Vielfalt, die als Potential erkannt wird? Diesen Fragen hat sich der AsKI seit 2005 innerhalb eines 5-Jahres-Programms zum Thema Toleranz und Integration gestellt und versucht, sie im Rahmen von mehreren Veranstaltungen – Vorträgen mit Podiumsdiskussion, einer Fachtagung und nun einer Ausstellung – zu beantworten. Die Reihe will dazu beitragen, das Bewusstsein für eine Vielfalt zu schaffen, die aus der wechselseitigen Anerkennung von Unterschieden erwächst. Die aktuelle AsKI-Gemeinschaftsausstellung und die Publikation "Begegnung mit dem Fremden. Frühe Orientbilder im 17.–19. Jahrhundert" möchte veranschaulichen, in welchem Umfang durch Auseinandersetzung mit einer fremden, nah- und fernöstlichen Kultur damals eine Bereicherung der eigenen stattgefunden hat: Faszinosum statt Bedrohung.
Aktualisiert: 2020-03-03
> findR *

Description des Pierres gravées du feu Baron de Stosch

Description des Pierres gravées du feu Baron de Stosch von Borbein,  Adolf, Kunze,  Max, Rügler,  Axel, Winckelmann,  Johann
Die beiden Kommentarbände zu Winckelmanns Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch sind nicht die wissenschaftliche Neubearbeitung der Gemmensammlung Stosch, sondern haben das Ziel, den Katalogtext Winckelmanns verständlich zu machen. Zu diesem Zwecke werden erstmals Abbildungen aller in der Description katalogisierten Gemmen geboten. Zudem wurde die in Deutschland bisher rezipierte deutsche Übersetzung der Description aus der 1825-1829 erschienenen Winckelmann-Ausgabe Joseph Eiseleins mit in den Kommentarband aufgenommen. Da sie einige längere Textpassagen auslässt und ungefähr in der Mitte des Kataloges abbricht, wurden die Fehlstellen ergänzt, sodass nun erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung vorliegt. Die Kommentare benennen den heutigen Aufbewahrungsort der einzelnen von Winckelmann aufgenommenen Gemmen, vermerken bisher gemachte Datierungsvorschläge und referieren kontroverse Interpretationen der darauf dargestellten Motive. Werke anderer Kunstgattungen und antike Texte, die Winckelmann zum Vergleich und zur Deutung einzelner Gemmen heranzog, werden identifiziert. Um die griechischen und lateinischen Texte allen Benutzern der Edition verständlich zu machen, erscheinen sie grundsätzlich auch in einer deutschen Übertragung. Im Anschluss an den Kommentar folgt eine Sammlung der Rezensionen des 18. Jahrhunderts zur Description. Mehrere umfangreiche Register schließen die Bände ab.
Aktualisiert: 2021-09-05
> findR *

Kleine Schriften • Vorreden • Entwürfe

Kleine Schriften • Vorreden • Entwürfe von Kunze,  Max, Rehm,  Walther, Sichtermann,  Hellmut, Winckelmann,  Johann J
Lessing nannte ihn einen "Schriftsteller", Herder bezeichnete ihn als "Litterator und Altertumskenner". Schon zu seinen Lebzeiten (geb. 1717 in Stendal, gest. 1768 in Triest) galt Johann Joachim Winckelmann als der bedeutendste Kenner der antiken Kunst in Europa. Nach einer langen Zeit in Rom als unabhängiger Gelehrter und Bibliothekar, während der er engen Kontakt zur römischen Geisteswelt pflegte, bekleidete er in seinen letzten Jahren in Rom das Amt eines Oberaufsehers aller Altertümer in und um Rom. 1768 wurde er auf der Rückreise von Deutschland in Triest ermordet. Er gilt als einer der ersten Archäologen und Begründer der modernen Kunstwissenschaft. Seine Schriften zur antiken Kunst und zu deren Nachahmung sind auch heute noch faszinierende Standardlektüre. Die Neuauflage der Kleinen Schriften (1755-1763) zum günstigen Preis bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich von einigen der wichtigsten und einflußreichsten Werke dieses klassischen Humanisten begeistern zu lassen. Deutlich tritt dabei seine immense kulturhistorische Bedeutung zutage. Wie sich das idealistische Antikenbild der deutschen Klassik und Romantik erst vor dem Hintergrund seiner bahnbrechenden "Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Wercke" von 1755 erklärt, so wäre selbst noch Rilkes berühmtes Sonett auf den archaischen Torso Apollos ohne Winckelmanns Hymnus auf den belvederischen Apoll undenkbar. Der Band ist mit einem Geleitwort des Präsidenten der Winckelmann-Gesellschaft, Max Kunze, versehen und wird von dem Archäologen Hellmut Sichtermann eingeleitet. Wer sich darüber hinaus über die Quellen informieren möchte, der ist mit dem umfangreichen Kommentar des Literaturwissenschaftlers Walther Rehm auf das Beste versorgt.
Aktualisiert: 2020-01-01
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Bücher von Kunze, Max

Sie suchen ein Buch oder Publikation vonKunze, Max ? Bei Buch findr finden Sie alle Bücher Kunze, Max. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr hat zahlreiche Bücher von Kunze, Max im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das passende Buch oder die Publiketion für Ihr Lesevergnügen oder Ihr Interessensgebiet. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zu Ihrem Thema einfach online und lassen Sie es sich bequem nach Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch von Kunze, Max .

Kunze, Max - Große Auswahl an Publikationen bei Buch findr

Bei uns finden Sie Bücher aller beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher von Kunze, Max die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Schlagworte Genre bei Buchfindr:

Unser Repertoire umfasst Bücher von

Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien zu finden. Neben Büchern von Kunze, Max und Büchern aus verschiedenen Kategorien finden Sie schnell und einfach auch eine Auflistung thematisch passender Publikationen. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.