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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Reputation und Vertrauen

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Reputation und Vertrauen von Held,  Martin, Kubon-Gilke,  Gisela, Sturn,  Richard
Vertrauen besitzt für die Ökonomie wichtige Funktionen. So ist etwa die Rede von low trust societies und high trust societies, welche ganz unterschiedliche Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum und die Entwicklung von Märkten und Institutionen bieten. Die kooperationsstützenden Funktionen von Vertrauen sind in einschlägigen Modellen der Institutionenökonomik und der Spieltheorie einschließlich der besonderen Bedeutung von Reputation hierfür gut nachvollziehbar. Überdies können in ökonomischen Modellierungen die Bedingungen für die Stabilität von Vertrauensmilieus gehaltvoll diagnostiziert werden. Die eigentliche Herausforderung besteht für die Ökonomik in der Erklärung von Vertrauen im engeren Sinn, also in der Beantwortung der Fragen: Wie und unter welchen Bedingungen entstehen Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit als sozio-ökonomische Phänomene? Welche Bedeutung hat dies für die Analyse institutionenökonomischer Fragen? Die Antworten auf diese Fragen gewinnen angesichts der zunehmenden Aufmerksamkeit für Vertrauen und Vertrauenserosion in der Öffentlichkeit an Bedeutung. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass die individualistische Ökonomik für diese Herausforderung besser gerüstet ist, wenn sie ihren Erklärungshorizont um methodische Zugänge und Perspektiven anderer Disziplinen erweitert. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich die experimentelle Ökonomik im Ausleuchten von Vertrauen als sehr erfolgreich erwiesen. In diesem Band des Jahrbuchs werden experimentelle, evolutorische, makroökonomische, international vergleichende, informations- und institutionenökonomische Perspektiven ebenso dargestellt wie soziologische, psychologische und juristische Zugänge. Inhalt Martin Held, Gisela Kubon-Gilke und Richard Sturn Ökonomik des Vertrauens - Stellenwert von Vertrauen in der Ökonomik Bart Nooteboom Forms, Sources and Limits of Trust Markus Beckmann, Thomas Mackenbrock, Ingo Pies und Markus Sardison Vertrauen, Institutionen und mentale Modelle Hartmut Esser Rationalität und Bindung - Das Modell der Frame-Selektion und die Erklärung des normativen Handelns Torsten Tristan Straub Vertrauen in Rechtssysteme und seine Bedeutung für Transaktionen Maren A. Jochimsen Vertrauen und Reputation in Sorgesituationen Friedrich L. Sell Vertrauen und Vertrauenserosion - Ökonomische Funktionen und Effekte Lucia A. Reisch Verbraucherpolitik auf Vertrauensgütermärkten Linda Pelzmann Vertrauen in Geschäftsbeziehungen Cornelia Storz Personales Vertrauen als Restriktion - Japan im internationalen Vergleich Simon Gächter und Christian Thöni Vertrauen und Reputation: Beiträge der experimentellen Ökonomik
Aktualisiert: 2021-10-20
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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Experimente in der Ökonomik

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Experimente in der Ökonomik von Erlei,  Mathias, Falk,  Armin, Gächter,  Simon, Gueth,  Werner, Held,  Martin, Kliemt,  Hartmut, Kraft,  Alexandra, Kriz,  Jürgen, Kubon-Gilke,  Gisela, Moser,  Klaus, Napel,  Stefan, Oberholzer-Gee,  Felix, Ott,  Notburga, Reisch,  Lucia A, Riedl,  Arno, Schlicht,  Ekkehart, Schräpler,  Jörg P, Sturn,  Richard, Wagner,  Gert G, Weimann,  Joachim, Wolff,  Hans G
Lange Zeit galten kontrollierte Experimente in der Ökonomik als unnötig, unmöglich oder impraktikabel. Dieser Umstand wurde oft sogar als ein kennzeichnendes Merkmal betont, welches die Abgrenzung der Ökonomik und anderen Sozialwissenschaften von den Naturwissenschaften markiert. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich jedoch die experimentelle Forschung in den Wirtschaftswissenschaften dynamisch und produktiv entwickelt. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde dies zuletzt durch die aktuelle Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an zwei experimentelle Forscher nahe gebracht. Dieses Jahrbuch gibt einen Einblick in die aktuellen Fragestellungen und Ergebnisse experimenteller Ökonomik. Im Zentrum dieses Bandes stehen Laborexperimente von Ökonomen. Daneben werden auch Internet- und Feldexperimente sowie Arbeiten aus der experimentellen Psychologie vorgestellt. Viele dieser Arbeiten beleuchten direkt die Funktionsweise ökonomischer Institutionen: Märkte, insbesondere Arbeitsmärkte, Verträge, Unternehmungen, Eigentumsformen und Netzwerke. In einigen Aufsätzen werden methodologische Grundfragen etwa im Hinblick auf den Status des homo oeconomicus und auf die Auswahl von Verhaltensannahmen wie etwa der begrenzten Rationalität, von selbstzentrierter Zweckrationalität, von Ungleichheitsaversion oder von Reziprozität als eine Ausprägung von Fairness diskutiert. Es werden sowohl den Experimenten immanente Probleme als auch der Beitrag von Experimenten zu den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften insgesamt kritisch reflektiert. In ihrer Gesamtheit tragen die hier versammelten Aufsätze somit zu einer Einordnung der Experimente in den Gesamtprozess sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnis und deren Weiterentwicklung bei.
Aktualisiert: 2021-10-20
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Übergänge – Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski

Übergänge – Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski von Kubon-Gilke,  Gisela, Lanwer,  Willehad
Die Evangelische Hochschule Darmstadt wurde durch die zwanzigjährige Präsidentschaft von Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski entscheidend geprägt. In ihren Amtszeiten wurden neue Studiengänge geschaffen, Inhalte neu gebündelt, die Forschung intensiviert und der Übergang zu Bachelor- und Masterabschlüssen gestaltet. In dieser Festschrift werden die verdienstvollen Beiträge von Frau Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski gewürdigt, zudem wollen wir ihr für ihre Arbeit in der Leitung der Hochschule, in Forschung, Lehre und in der vielfältigen Gremienarbeit innerhalb und außerhalb der Hochschule mit großem Respekt danken. Der Titel "Übergänge" deutet an, dass in den letzten Jahren in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft substanzielle Veränderungen stattfanden, z.B. sogar Umbrüche, die die Arbeit beeinflussten und gleichzeitig gestaltet wurden. Frau Prof. Dr. Köhler-Offierski war in allen angesprochenen Feldern wichtige Mitgestalterin. Frühere und heutige Mitglieder aus allen Hochschulbereichen - der hauptamtlich Lehrenden, der Verwaltung, der Studierenden und dem Kuratorium wirkten an dieser Festschrift ebenso mit wie hochrangige Vertreter der Landeskirchen Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck sowie der Diakonie Hessen. In den Beiträgen werden die vielfältigen Wirkungskreise von Prof. Dr. Köhler-Offierski angesprochen und unter dem Thema des Übergangs beleuchtet.
Aktualisiert: 2022-04-26
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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Macht in der Ökonomie

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Macht in der Ökonomie von Held,  Martin, Kubon-Gilke,  Gisela, Sturn,  Richard
Die Beiträge in diesem Jahrbuch beschäftigen sich: mit dem Beitrag der Ökonomik zur Analyse von Machtphänomenen, mit der Rolle von Macht in der Wirtschaft, mit der theoriestrategischen Rolle von Macht in der Ökonomik – und nicht zuletzt mit den Formen, Funktionen, Motiven und Konsequenzen der Ausblendung von Macht in wichtigen ökonomischen Modellierungen. Die klassische Frage Böhm-Bawerks „Macht oder ökonomisches Gesetz?“ wird in unterschiedlichen Zugängen analytisch aufgelöst: Leitfragen sind jene nach dem Verhältnis von Macht und Wettbewerb, Macht und Effizienz und den verschiedenen Formen von Macht und deren Eigenschaften. Beiträge aus dem Bereich der Ökonomik werden dabei durch Beiträge aus der politischen Philosophie, der Politologie, der Soziologie und der Ostasienforschung ergänzt.
Aktualisiert: 2021-10-20
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Alles optimal?!

Alles optimal?! von Amelingmeyer,  Jenny, Kubon-Gilke,  Gisela, Paust,  Michael, Weiler,  Frank
Während es eine Reihe ausgezeichneter Lehrbücher zur Mikroökonomie gibt, herrscht ein deutlicher Mangel an guten Übungsbüchern, mit deren Hilfe die Studierenden den gelernten Stoff einüben und vertiefen und sich so beispielsweise auf Prüfungen vorbereiten können. Dieses neue Übungsbuch schließt diese Lücke, indem es den "traditionellen", aber auch "neueren" Stoff im Rahmen von Übungsaufgaben aufbereitet. Und weil die Mikroökonomie nicht nur graue Theorie sein muss, sind die Aufgaben in eine fortlaufende Geschichte eingebettet, wodurch die mikroökonomischen Problemstellungen lebendig und anschaulich werden. Das Buch enthält eine prägnante Einführung in das jeweilige Thema liefert ausführliche und leicht nachvollziehbare Lösungen in mathematischer und graphischer Form legt Wert auf die ökonomische Interpretation mathematischer Ergebnisse ist ideal zum Einüben und Vertiefen des Prüfungsstoffes enthält überwiegend Aufgaben, die durch Studierende getestet und mitgestaltet wurden kann in Verbindung mit jedem Standardlehrbuch genutzt werden Inhalt: 1. Theorie des Haushalts - 2. Theorie der Unternehmung I - 3. Vollständige Konkurrenz - 4. Allgemeines Gleichgewicht - 5. Monopol und Monopson - 6. Oligopol - 7. Heterogenes Oligopol und monopolistische Konkurrenz - 8. Externalitäten - 9. Öffentliche Güter - 10. Asymmetrische Informationen - 11. Effizienzlöhne - 12. Theorie der Unternehmen II
Aktualisiert: 2021-10-21
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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Ökonomik in der Krise

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Ökonomik in der Krise von Held,  Martin, Kubon-Gilke,  Gisela, Sturn,  Richard
Die Epoche bedrohlicher Wirtschaftskrisen ist durch die Fortschritte der Ökonomik überwunden, erklärte vor einigen Jahren der Nobelpreisträger Robert Lucas in seiner Presidential Address vor der American Economic Association. Die 2008 ausgebrochene Finanz- und Wirtschaftskrise wirft diesbezüglich weit reichende Fragen auf: Ist damit eine Krise der Ökonomik sichtbar gemacht worden? Hängt diese Krise gar damit zusammen, dass die ernsthafte Beschäftigung mit Krisendynamiken überzogenem Fortschrittsoptimismus weichen musste? Jedenfalls wurde die Rolle der Ökonomik in der Krise Gegenstand polemischer, aber auch ernsthafter Kritik. Ausgehend vom Kontrast zwischen den vielfältigen Fortschritten der Disziplin und der Wahrnehmung von Theorie-, Beratungs- und Prognoseversagen, entwickeln die Beiträge dieses Jahrbuchs konstruktive Perspektiven in verschiedene Richtungen, so etwa: aktuelle Fragen der Krisendiagnostik und Krisentherapie Grundfragen der theoretischen Modellierung von Krisen die Verfassung der Wissenschaft im institutionellen Umfeld der Politikberatung theoriestrategische Erwägungen für die moderne Makroökonomik Konsequenzen eines Status quo Bias für die Theoriebildung Grundfragen des Status und der Anwendungsebenen ökonomischen Wissens eine Sicht auf Institutionen, welche die Idee der automatischen Stabilisatoren verallgemeinert: Resilienz / Robustheit gehören in dieser Perspektive zu den zentralen Eigenschaften von Institutionen in einer krisenanfälligen Welt.
Aktualisiert: 2021-09-28
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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften von Held,  Martin, Kubon-Gilke,  Gisela, Sturn,  Richard
Gerechtigkeit und Effizienz werden in der Ökonomik vielfach als ein Verhältnis der Abwägung verstanden: Um gerechtere soziale Zustände herbeizuführen, so lautet eine kaum je in Frage gestellte Basisvermutung, müssen wir Einbußen an Effizienz hinnehmen. Eine Umverteilung im Sinne von Gerechtigkeit ist folglich a priori mit dem Makel behaftet, »effizienzstörend« oder »effizienzschädlich« zu sein. Auch die aktuelle politische Diskussion um Sozialstaatsabbau in den westlichen Demokratien wird von dieser Grundthese der Effizienzschädlichkeit von Umverteilung beherrscht. Diese Sicht auf das Verhältnis von Effizienz und Gerechtigkeit ist weniger selbstverständlich, als vielfach unterstellt wird. In der modernen Ökonomik stellen sich die entscheidenden Fragen bezüglich des Ineinanderwirkens und der wechselseitigen Bedingung von individueller Tugend, Gerechtigkeit und Effizienz wie auch der Spannungszonen zwischen ihnen. Ausgehend von der Diskussion dieser Fragen will das Buch Antwort auf die Existenzfragen der Moderne überhaupt geben: Wieviel und welche Gerechtigkeit - das heißt auch: wieviel und welche Rückbindung an außermarktliche menschliche Ziele - braucht die Marktwirtschaft? Wieviel und welche Gerechtigkeit verträgt sie? Inhalt Richard Sturn, Martin Held und Gisela Kubon-Gilke Unproblematische Effizienz und problematische Gerechtigkeit? Dimensionen eines Trade-offs besonderer Art Peter Weise Effizienz versus Gerechtigkeit: Tragweite und Folgen der Annahme eines Trade-offs Peter Koller Zur Dialektik von Freiheit und Gleichheit Hans G. Nutzinger Freiheit - Gerechtigkeit - Effizienz: Gesellschaftliche Leitvorstellungen oder Konfliktfelder? Andreas Suchanek Das Verhältnis von Effizienz und Gerechtigkeit aus vertragstheoretischer Sicht Fabienne Peter Wahlfreiheit versus Einwilligung - Legitimation in Markt und Staat Ulrike Knobloch Einmalige Festlegung versus fortlaufende Gewährleistung einer gerechten Ressourcenausstattung Ernst Helmstädter Verteilungsgerechtigkeit als Leistungsgerechtigkeit durch Wettbewerb Michael Schmid Reziprozität: Zur Bedeutung einer traditionellen Austauschform im modernen Wirtschaften Christian Sartorius Die Evolution von Verteilungsgerechtigkeit Gerold Mikula Gerecht und ungerecht: Eine Skizze der sozialpsychologischen Gerechtigkeitsforschung Frank Schulz-Nieswandt Treffsicherheit in der Sozialpolitik Richard Sturn Steuergerechtigkeit und Leistungsfähigkeitsprinzip: Das Problem der Besteuerung heterogener Haushalte Gisela Kubon-Gilke Effizienz, Gerechtigkeit und die Theorie des guten Lebens Über das Jahrbuch Das Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik ist ein interdisziplinäres Jahrbuch, dessen Fokus vor allem die normativen Fundamente der Ökonomik und ihre institutionellen Voraussetzungen bildet. Obwohl seine Ausrichtung nicht ausgesprochen wirtschaftspolitisch ist, gehören die praktisch-politischen Implikationen einer kritischen Reflexion solcher Grundlagenfragen zu den immer wiederkehrenden inhaltlichen Anliegen ebenso wie methodologische Abklärungen. Jede Ausgabe ist einem thematischen Schwerpunkt gewidmet, der von den Herausgebern unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Herausgeber-Beirats ausgewählt wird und der Thematik der jährlichen Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing in der gleichnamigen Reihe entspricht. Eine große Bandbreite und Vielfalt von Ansätzen und Zugängen zum jeweiligen thematischen Schwerpunkt sind Programm. Das Jahrbuch wendet sich ebenso an Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler der Ökonomik und benachbarter Disziplinen wie an thematisch allgemein Interessierte. Vorschläge von Leserinnen/Leser für Themenschwerpunkte und spezifische Beiträge sind willkommen. Herausgeber-Beirat: Prof. Dr. Hans Albert, Heidelberg - Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen - Prof. Dr. Mathias Erlei, Clausthal-Zellerfeld - Prof. Dr. Simon Gächter, St. Gallen - Prof. Dr. Franz Haslinger, Hannover - Prof. Dr. Ernst Helmstädter, Münster/Gelsenkirchen - Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Kassel/Erfurt - Prof. Dr. Notburga Ott, Bochum - Prof. Dr. Fabienne Peter, Basel - Dr. Lucia Reisch, Stuttgart - Prof. Dr. Kurt W. Rothschild, Wien - Prof. Dr. Ekkehart Schlicht, München - Dr. Irmi Seidl, Zürich - Prof. Dr. Peter Weise, Kassel - Prof. Dr. Hans Peter Widmaier, Herrliberg/ Zürich - Prof. Dr. Ulrich Witt, Jena Erscheinungsweise: Das Jahrbuch erscheint einmal jährlich jeweils im Februar/März. Redaktion: Dr. Martin Held, Evangelische Akademie Tutzing, Schloss-Straße 2+4, D-82327 Tutzing (Telefon 08158/251-(0)-126) - held@ev-akademie-tutzing.de
Aktualisiert: 2021-10-21
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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Institutionen ökologischer Nachhaltigkeit

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Institutionen ökologischer Nachhaltigkeit von Held,  Martin, Kubon-Gilke,  Gisela, Sturn,  Richard
In den letzten 200 Jahren ist das System menschlichen Wirtschaftens im Vergleich zum globalen Ökosystem relativ groß geworden. Rückwirkungen menschlichen Wirtschaftens auf die Umwelt, welche wiederum die Bedingungen des Wirtschaftens verändern, sind weder örtlich noch zeitlich abgrenzbar: Klimawandel und Ressourcenkrisen beruhen auf globalen, irreversiblen Dynamiken und sprengen Grenzen des Kontrollierbaren. Für die Methodik der angewandten Ökonomik spielt hingegen die Abgrenzbarkeit von Problemen eine große Rolle. Das Klima- und Ressourcenproblem bedeutet aus diesen Gründen eine historische Herausforderung für die Ökonomik als Gesellschaftstheorie und als theoretische Basis für politische Praxis. Denn bei den Mechanismen der Klima- und Ressourcenpolitik geht es auch um die institutionelle Neugestaltung im Großen, nicht um kleine Reformen innerhalb bestehender Institutionen. Was ist angesichts dieser Herausforderungen zu tun? Das Jahrbuch 9 versammelt Beiträge, die sich sowohl der theoriestrategischen als auch der praktischen Seite dieser Herausforderungen annehmen. Sie differenzieren dabei die verschiedenen Ebenen des institutionellen Umgangs mit ökologischer Nachhaltigkeit. Inhalt Richard Sturn Die Natur der Probleme – Institutionen ökologischer Nachhaltigkeit Bernd Meyer Ressourcenproduktivität und Klimaverträglichkeit – Instrumentenwahl und ihre Wechselwirkungen Werner Güth und Hartmut Kliemt Sozial-ökologische Dilemmata und ihre experimentelle Analyse Hans-Peter Weikard Towards a global climate constitution Achim Schlüter und Björn Vollan Ohne Moral keine Institutionen ökologischer Nachhaltigkeit – eine empirische Untersuchung anhand eines Marktes, der sich auf Moral verlässt: Blumen zum Selbstschneiden Frank C. Krysiak Nachhaltigkeit, Risiko und Diskontierung Rudolf Dujmovits Ökonomik der ökologischen Nichtnachhaltigkeit – die Logik erschöpfbarer Ressourcen und die Fallstricke des technologischen Optimismus Hans Christoph Binswanger Die Wachstumsspirale in der Krise – Ansätze zu einer nachhaltigen Entwicklung Adelheid Biesecker, Sabine Hofmeister und Irmi Seidl Ökonomie und Naturnutzung: Erneuerbare Energien – Produktivität und Reproduktivität von Natur und Ökonomie Christian Pfeifer Ökologische Nachhaltigkeit und Arbeitsmärkte Ekkehard Hofmann Nachhaltigkeit im Recht der WTO – Bestandsaufnahme, Entwicklungsmöglichkeiten, Grenzen Kerstin Odendahl Bestrebungen zur Gründung einer Weltumweltorganisation – aus der Sicht eines juristisch kohärenten Institutionensystems Die Autorinnen/Die Autoren
Aktualisiert: 2021-09-28
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Theologie und Soziale Wirklichkeit. Grundbegriffe

Theologie und Soziale Wirklichkeit. Grundbegriffe von Bender-Junker,  Birgit, Benedict,  Hans Jürgen, Bestmann,  Stefan, Bettinger,  Frank, Buchholz,  Günter, Burbach,  Christiane, Dobiasch,  Stefan, Döge,  Peter, Ebertz,  Michael, Eurich,  Johannes, Evers,  Ralf, Ferchhoff,  Wilfried, Fermor,  Gotthard, Gängler,  Hans, Gemende,  Marion, Gerlach,  Jochen, Guttenberger,  Gudrun, Hegner,  Friedhart, Herrmann,  Volker, Hirschfeld,  Uwe, Hoburg,  Ralf, Hofmann,  Beate, Huster,  Ernst-Ulrich, Kirchhoff,  Renate, Kleinert,  Ulfrid, Kraus,  Björn, Kubon-Gilke,  Gisela, Lange,  Dietrich, Liedtke,  Ulf, Lob-Hüdepohl,  Andreas, Maaser,  Wolfgang, Mansfeld,  Cornelia, Marx,  Birgit, Mogge-Grotjahn,  Hildegard, Nauerth,  Matthias, Noller,  Annette, Pfeifer-Schaupp,  Ulrich, Piroth,  Nicole, Riedel-Pfäfflin,  Ursula, Schächtele,  Traugott, Schmidt,  Andrea, Stachowske,  Ruthard, Starnitzke,  Dierk, Suhr,  Ulrike, Wagner,  Bernhard, Wagner,  Harald, Wuckelt,  Agnes, Zippert,  Thomas, Zitt,  Renate
Jeder der 27 Begriffe bzw. Beiträge dieses Bandes beginnt mit einem Schlaglicht auf eine konkrete Situation bzw. ein konkretes Problem. Es folgt eine Ausleuchtung des Begriffs, d. h. eine sozialwissenschaftliche wie theologische Bestimmung der Struktur und Komplexität des Themas. Die daran anschließende Fokussierung ausgewählter Fragestellungen macht exemplarisch auch die Differenzen sozialwissenschaftlicher und theologischer Sichtweisen sichtbar. Die einzelnen Begriffe: Armut, Ausgrenzung, Barmherzigkeit, Bildung/Erziehung, Familie, Fremdheit, Gender, Generationen, Gerechtigkeit, Gesellschaft, Institution/Organisation, Kommunikation, Kultur, Leben/Tod, Menschenbilder, Normen, Partizipation, Professionalität, Religion, Rituale, Schuld/Sünde, Sinn, Sozialraum, Subjekt, Verantwortung, Wirtschaft, Zeit/Raum.
Aktualisiert: 2022-08-18
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Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Reformen und ihre politisch-ökonomischen Fallstricke

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik / Reformen und ihre politisch-ökonomischen Fallstricke von Held,  Martin, Kubon-Gilke,  Gisela, Sturm,  Richard
Reformen sind im politischen Diskurs allgegenwärtig. Als politisch umgesetzte Veränderungen des institutionellen Rahmens oder einzelner Mechanismen sind sie integrierender Bestandteil jenes dynamischen Veränderungsprozesses, der die moderne Wirtschaft insgesamt auszeichnet. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren die Möglichkeiten und Grenzen rationaler Reformen, indem sie deren Kernprobleme in den Blick nehmen: Welche Rolle können Expertinnen und Experten, insbesondere Ökonominnen und Ökonomen in der Reformpolitik spielen? Welche Rolle spielen Eigeninteressen und disziplinäre Prägungen in der Politikberatung? Inwiefern und unter welchen Voraussetzungen können theoretische Modelle und empirische Evidenz über Wirkungszusammenhänge Reformpolitik in der realen Welt fundieren? Welches sind die Stärken und Schwächen unterschiedlicher empirischer Methoden, etwa jener der experimentellen Ökonomik? Worin besteht die Bedeutung normativer Konzepte, etwa von Gerechtigkeitsüberlegungen und alternativer Wohlstandsindikatoren? Die Rolle von Theorie, Empirie und angemessenen Bewertungskriterien wird auch anhand ausgewählter Politikfelder (Alterssicherung, Familie, Gesundheit, Caring) diskutiert.
Aktualisiert: 2021-09-27
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