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Gewalt

Gewalt von Krasmann,  Susanne, Posselt,  Gerald, Rieger-Ladich,  Markus, Schäfer,  Alfred, Sutterlüty,  Ferdinand, Thompson,  Christiane
Der Blick auf das Außerordentliche der Gewalt reicht nicht hin, um dieses Phänomen in seiner Funktion und Bedeutung für soziale bzw. pädagogische Verhältnisse zu verstehen.Gewalt wird gemeinhin als das begriffen, was die Geregeltheit des Sozialen gleichsam von außen in Frage stellt. Als wichtige pädagogische Reaktionsformen erscheinen deshalb Prävention und Intervention, um die geregelte Ordnung des Sozialen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Hierbei wird übersehen, dass die Herbeiführung und Stabilisierung von Ordnungen selbst in Gewalt verstrickt sind und dass Gewalt gar nicht kopflos, sondern im Zusammenhang mit Kalkülen und Rationalitäten operiert. Es ist mit-hin notwendig, die Gewalt in der Logik des Sozialen bzw. Pädagogischen aufzuzeigen und zu analysieren. Dabei zeigt sich aber auch die Schwierigkeit einer 'Verfügung' über Gewalt - in der Bestimmung, wo sie 'beginnt', und bei dem Versuch, sie zu verstehen.
Aktualisiert: 2021-04-01
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»Exposure« – Verletzlichkeit und das Politische in Zeiten radikaler Ungewissheit

»Exposure« – Verletzlichkeit und das Politische in Zeiten radikaler Ungewissheit von Hentschel,  Christine, Krasmann,  Susanne
»Exposure« bezeichnet das Moment des Ausgesetzt-Seins oder Sich-Aussetzens - ob gegenüber der Gewalt eines Naturereignisses, eines Terroranschlags oder dem wertenden Blick der Anderen. Wenn Verletzlichkeit eine Grundbedingung des Lebens ist, dann fragt das Konzept der »Exposure« danach, wie sich diese Verletzlichkeit in konkreten Situationen und Begegnungen zeigt, wie sie spürbar, fassbar und artikulierbar wird - und nicht zuletzt: wie sie produktiv gewendet werden kann. Im Prisma von »Exposure« untersuchen die Beiträger*innen des Bandes, wie sich das Politische in Zeiten radikaler Ungewissheit artikulieren kann - und wie es sich tatsächlich artikuliert. Mit Beiträgen u.a. von AbdouMaliq Simone, Frank Adloff sowie Christine Hentschel und Susanne Krasmann.
Aktualisiert: 2021-04-09
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»Exposure« – Verletzlichkeit und das Politische in Zeiten radikaler Ungewissheit

»Exposure« – Verletzlichkeit und das Politische in Zeiten radikaler Ungewissheit von Hentschel,  Christine, Krasmann,  Susanne
»Exposure« bezeichnet das Moment des Ausgesetzt-Seins oder Sich-Aussetzens - ob gegenüber der Gewalt eines Naturereignisses, eines Terroranschlags oder dem wertenden Blick der Anderen. Wenn Verletzlichkeit eine Grundbedingung des Lebens ist, dann fragt das Konzept der »Exposure« danach, wie sich diese Verletzlichkeit in konkreten Situationen und Begegnungen zeigt, wie sie spürbar, fassbar und artikulierbar wird - und nicht zuletzt: wie sie produktiv gewendet werden kann. Im Prisma von »Exposure« untersuchen die Beiträger*innen des Bandes, wie sich das Politische in Zeiten radikaler Ungewissheit artikulieren kann - und wie es sich tatsächlich artikuliert. Mit Beiträgen u.a. von AbdouMaliq Simone, Frank Adloff sowie Christine Hentschel und Susanne Krasmann.
Aktualisiert: 2021-04-09
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Michel Foucaults »Geschichte der Gouvernementalität« in den Sozialwissenschaften

Michel Foucaults »Geschichte der Gouvernementalität« in den Sozialwissenschaften von Krasmann,  Susanne, Volkmer,  Michael
Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität ist bereits zu einem wichtigen Bestandteil der Diskussionen und Forschungen in der politischen Philosophie und den Sozialwissenschaften avanciert. Im Herbst 2004 sind nunmehr, zeitgleich in Deutschland und Frankreich, die vollständig transkribierten und kommentierten Vorlesungen zur »Geschichte der Gouvernementalität« erschienen. Der vorliegende Band greift die sich damit bietende Möglichkeit einer systematischen Analyse der verschiedenen theoretischen und diskurshistorischen Aspekte des Vorlesungstextes auf. Eine internationale Autorenschaft aus dem deutschen, dem angelsächsischen und dem frankophonen Raum lotet die paradigmatische Relevanz der Gouvernementalität für die Sozialwissenschaften aus - gleichermaßen im Rückblick auf die bisherigen Forschungen und Rezeptionslinien wie auch perspektivisch anhand aktueller gesellschaftlicher Problemstellungen und theoretischer Diskussionen.
Aktualisiert: 2021-04-09
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Rationalitäten der Gewalt

Rationalitäten der Gewalt von Krasmann,  Susanne, Martschukat,  Jürgen
Moderne Gesellschaften beruhen auf dem Selbstverständnis, Gewalt einzuhegen, zugleich sind das Recht und die Pflicht zur Gewaltanwendung Grundprinzipien moderner Staatlichkeit. Gewalt, Ordnung und Staatlichkeit sind demnach konstitutiv aufeinander bezogen, doch ihr prekäres Verhältnis erscheint zu Beginn des 21. Jahrhunderts umstrittener denn je. Konzepte wie Rettungsfolter, gerechte Kriege, Ausnahme oder Sicherheit verweisen zugleich auf neue Rationalitäten staatlicher Gewalt. Der Band bietet interdisziplinäre Perspektiven auf historische Kontinuitäten und Brüche staatlicher Neuordnungen von Gewalt in der Gegenwart. Mit Beiträgen von David Garland, Christian Geulen, Sven Kramer, Susanne Krasmann, Alf Lüdtke, Jürgen Martschukat, Andrew W. Neal, Günter Riederer, Ruth Stanley und Anja Feth, Frank Schumacher, Klaus Weinhauer sowie einen bisher im Deutschen unveröffentlichten Text von Judith Butler.
Aktualisiert: 2021-04-09
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Kriminalität der Mächtigen

Kriminalität der Mächtigen von Böllinger,  Lorenz, Jasch,  Michael, Krasmann,  Susanne, Peters,  Helge, Prittwitz,  Cornelius, Reinke,  Herbert, Rzepka,  Dorothea, Schumann,  Karl F.
Ob Finanzkrise, Parteispendenaffäre oder politischer Systemwechsel: Das Fehlverhalten politisch und wirtschaftlich Mächtiger wird zunehmend als „Kriminalität“ interpretiert und auf internationaler wie nationaler Ebene als solche verfolgt. Obwohl dieser atypische Kriminalitätsbereich längst das Interesse der (Medien-) Öffentlichkeit, aber auch von Geschichts-, Politik- und Psychowissenschaften gefunden hat, haben sich die Kriminalwissenschaften für diese Phänomene bisher eher am Rande interessiert. Der vorliegende Band sucht diese Defizite interdisziplinär zu beseitigen, die spezifischen Probleme der Kriminalität Mächtiger und ihrer Verfolgung zu verdeutlichen und damit zu einem Zugewinn an Rationalität der aktuellen kriminalpolitischen Diskussion beizutragen.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Gefährliche Menschenbilder

Gefährliche Menschenbilder von Böllinger,  Lorenz, Jasch,  Michael, Krasmann,  Susanne, Pilgram,  Arno, Prittwitz,  Cornelius, Reinke,  Herbert, Rzepka,  Dorothea
In einem weit gespannten Spektrum führen Kriminalwissenschaften, Human-, Gesellschafts-, Geschichts- und Gesundheitswissenschaften in diesem Buch einen transdisziplinären Diskurs mit den Neuro-Wissenschaften. Es geht um die neuere Entwicklung von Hirnforschung und bildgebenden Verfahren und deren Hinwendung zu weit reichenden kriminologischen und kriminalpolitischen Aussagen, zum Beispiel über die Vorhersagbarkeit kriminellen Verhaltens mit Hilfe von Magnetresonanztomografie. Die Resultate bisheriger Forschung zeigen: Es geht nicht mehr nur um die Frage eines "Monismus", der Dominanz oder des Übergewichts einer Disziplin in der Fundierung gesellschaftlichen Umgangs mit Kriminalität. Es geht um die grundsätzliche Frage des Verhältnisses von Staat und Individuum, um die Frage des Menschenbildes in der post-industriellen, globalisierten Gesellschaft.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Die Kriminalität der Gesellschaft

Die Kriminalität der Gesellschaft von Krasmann,  Susanne
Anknüpfend an Michel Foucaults Begriff der Gouvernementalität untersucht die Autorin, wie sich Formen der Menschenführung mit den Konzepten von Staat und Gesellschaft verändern. Denn so, wie sich gegenwärtig das Verhältnis von Staat, Ökonomie und Sozialem entlang gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse neu formiert, werden auch die Adressaten des Regierens neu konfiguriert. Ein Beleg hierfür sind die gesellschaftlichen Problematisierungen von Abweichung und Kriminalität. War der "Delinquent" im 19. Jahrhundert die Kategorie, mit der die Kriminologie sich als Wissenschaft zur Verteidigung des Sozialen etablieren konnte, so bringt die "Ökonomisierung des Sozialen" diese Kategorie eher zum Verschwinden. Soziale Probleme werden weniger an individuellen Tätern und Pathologien als an Risikomerkmalen und -gruppen festgemacht. Exemplarisch kommt diese Tendenz etwa im flächendeckenden Einsatz von Videoüberwachung in Einkaufszentren oder an öffentlichen Plätzen zum Ausdruck. Im Medium der Kamera wird Devianz zu einer Frage von Sichtbarkeiten und kontextabhängigen Ordnungen. Technische Formen der Kontrolle ermöglichen nicht nur die Identifizierung und Inkriminierung bestimmter Gruppen, die dann zu Adressaten neuer Strategien des Verantwortlichmachens und des Ausschlusses werden. Sie scheiden abweichendes und nicht abweichendes Verhalten entlang einer neuen, flexiblen Funktionslogik. Die Autorin analysiert, inwiefern diese Entwicklungen systematisch das alltägliche Leben der Gegenwart bestimmen und damit auch die Konzepte der Soziologie neu auszuloten wären: Das "Soziale" ist nicht nur als ein Referenzfolie von Politik fragwürdig geworden, sondern auch als das bestimmende Element soziologischer Theorien.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Michel Foucaults »Geschichte der Gouvernementalität« in den Sozialwissenschaften

Michel Foucaults »Geschichte der Gouvernementalität« in den Sozialwissenschaften von Krasmann,  Susanne, Volkmer,  Michael
Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität ist bereits zu einem wichtigen Bestandteil der Diskussionen und Forschungen in der politischen Philosophie und den Sozialwissenschaften avanciert. Im Herbst 2004 sind nunmehr, zeitgleich in Deutschland und Frankreich, die vollständig transkribierten und kommentierten Vorlesungen zur »Geschichte der Gouvernementalität« erschienen. Der vorliegende Band greift die sich damit bietende Möglichkeit einer systematischen Analyse der verschiedenen theoretischen und diskurshistorischen Aspekte des Vorlesungstextes auf. Eine internationale Autorenschaft aus dem deutschen, dem angelsächsischen und dem frankophonen Raum lotet die paradigmatische Relevanz der Gouvernementalität für die Sozialwissenschaften aus - gleichermaßen im Rückblick auf die bisherigen Forschungen und Rezeptionslinien wie auch perspektivisch anhand aktueller gesellschaftlicher Problemstellungen und theoretischer Diskussionen.
Aktualisiert: 2021-04-09
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