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Die amerikanische Waise

Die amerikanische Waise von Bösenberg,  Johann Heinrich, Košenina,  Alexander
Der in Hannover geborene Schauspieler Johann Heinrich Bösenberg (1745–1828) schloss sich nach einem Enga-gement bei Großmann in Bonn 1786 den ›Königlich Sächsischen Comödianten‹ an. Mit dieser Truppe, die später zur ›Hofschauspieler-Gesellschaft‹ erhoben wurde, trat er bis zu seinem Tod am Hoftheater in Dresden auf. Für diese Bühne entstand auch das Lustspiel Die amerikanische Waise (1791). Die titelgebende junge Frau ist Tochter eines französischen Emigranten, die von ihrem Pflegevater, einem kauzigen Astronomen und Philosophen, vor der Männerwelt verborgen wird. Ein englischer Edelmann, der angeblich Nachrichten von ihrer Familie aus Frankreich überbringen soll, spürt sie in ihrer unfreiwilligen Isolation auf und verliebt sich. Sein Diener, der ihm durch alle Charaden der Komödie zur Seite steht, kann zum Happy End triumphieren: »Es lebe die Natur, die heute über die Philosophie gesiegt.« Bösenberg fordert damit den Kampf der selbstbestimmten Liebe gegen den Puritanismus, der Aufklärung gegen die Unfreiheit, der Gesellschaft gegen die Einsamkeit.
Aktualisiert: 2020-10-08
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Tristan

Tristan von Košenina,  Alexander, Mann,  Thomas
»Wenn … nach meinem Tode das eine oder andere meiner Bücher in der Reclam-Bibliothek erschiene – wäre das nicht eine kleine Unsterblichkeit?« Schon zu seinen Lebzeiten ging Thomas Manns Wunsch mit dem Erscheinen von »Tristan« in der Universal-Bibliothek in Erfüllung. In der burlesken Erzählung macht ein dekadenter Künstler einem plumpen Kaufmann die kränkliche Gattin abspenstig, indem er sie durch Musik zu Kunst und Liebe verführt. Doch sie stirbt, während das Leben in Gestalt ihres kraftstrotzenden Babys die Szene höhnisch verlacht. Jetzt mit neuem Kommentar und Nachwort.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Briefwechsel

Briefwechsel von Iffland,  August Wilhelm, Košenina,  Alexander, Kotzebue,  August von
August Wilhelm Iffland (1759–1814) und August von Kotzebue (1761–1819) sind die beliebtesten Dramatiker der Goethezeit. Zusammen bringen sie es auf über 300 Stücke, zugleich spielen beide selbst auf Liebhaberbühnen und großen Theatern, publizieren über dramaturgische Fragen und sind als Bühnenleiter tätig. Iffland kommt in seiner Heimat Hannover erstmals mit dem Theater in Berührung, von hier macht er seinen Weg über Gotha und Mannheim bis zum Nationaltheater in Berlin. Kotzebue aus Weimar steht schon als Fünfzehnjähriger mit Goethe auf der Bühne und leitet später das Theater in Sankt Petersburg und die Liebhaberbühne in Reval (Tallinn). Ifflands und Kotzebues Stücke bestreiten um 1800 auf allen deutschsprachigen Bühnen den größten Anteil aller Aufführungen. Beide Theaterdichter konkurrieren aber nicht nur um die Gunst des Publikums, sondern kooperieren auch miteinander und korrespondieren über Dramen, Inszenierungen und Schauspielerinnen. Vorliegende Edition macht die erhaltenen Briefe aus den Jahren 1799 bis 1814 erstmals vollständig zugänglich.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Kotzebues Dramen

Kotzebues Dramen von Birgfeld,  Johannes, Bohnengel,  Julia, Košenina,  Alexander
Friedrich Nietzsche pries ihn in Menschliches, Allzumenschliches als das »eigentliche Theatertalent der Deutschen«. Denn »die Zeitgenossen hätten von ihm im Ernste sagen dürfen: ›in ihm leben, weben und sind wir‹«. Tatsächlich gehört August von Kotzebue (1761–1819) mit August Wilhelm Iffland zu den produktivsten und meist gespielten deutschen Dramatikern, der die Anliegen seiner Zeit vollständig auf die Bühne brachte. In seinen rund 230 Stücken aller Genres – vom Prolog bis zum Historiendrama, vom rührenden Trauerspiel bis zur Gesellschaftskomödie, vom szenischen Sinnbild bis zur Oper, von der Huldigung bis zur Posse – verarbeitet Kotzebue mit Witz und spitzer Feder alle Themen und Moden der Epoche: Ehe und Familie, Hof und Bourgeoisie, Erbschaft und Spekulation, Krieg und Frieden, russische und deutsche Politik, Leibeigenschaft und Sklaverei, Glaube und Religion, Intrige und Verbrechen, Verstellung und Theater, Wissenschaft und Scharlatanerie. Das Lexikon bearbeitet erstmals Kotzebues Gesamtproduktion für die Bühne, vom 1782 entstandenen Trauerspiel Demetrius bis zu dem im Todesjahr erschienenen Einakter Die Selbstmörder. Die alphabetisch angeordneten Artikel zu jedem einzelnen Drama verzeichnen knapp die Inhalte, Motive, Aufführungen, Rezeptionszeugnisse sowie Forschungsbeiträge und präsentieren Illustrationen aus den Originalausgaben.
Aktualisiert: 2020-07-18
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Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg

Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg von Košenina,  Alexander, Paul,  Jean
Der Mensch, erklärt Immanuel Kant in seiner Schrift Über die Pädagogik, »ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.« Obgleich seit der Frühen Neuzeit die Allgemeine Schulpflicht in immer mehr Territorien eingeführt wird, dauert es noch lange, bis die von allen Kindern durchgemachten Erfahrungen auch Eingang in die Literatur finden. Zu den frühesten Beispielen gehört die Satire über den Rektor Florian Fälbel, der mit seinen Primanern durchs Vogtland reist, ohne das Fichtelgebirge je zu erreichen. Fälbel ist ein Gymnasiallehrer der übelsten Sorte, ein »Pedant im Karakter«, so Jean Paul, der »jeden Tag eine andere Wissenschaft kursorisch« durchnimmt. Auf dem Programm stehen beispielsweise die Lobpreisung Gottes aus der Natur, Standardlächeln und Kratzfüße nach den Regeln der Rhetorik, Mundartenforschung, lateinisch Fluchen, Feldvermessung, Schafott-Tourismus. So skurril und komisch die Unterrichtsgegenstände auch sind, so gnadenlos autoritär erscheinen die Methoden ihrer Vermittlung. Damit eröffnet Jean Paul eine Tradition, die bis zu Robert Musils Zögling Törleß, Rainer Maria Rilkes Turnstunde, Joseph Roths Vorzugsschüler oder Friedrich Torbergs Schüler Gerber reicht.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert von Košenina,  Alexander
Christian Fürchtegott Gellerts Tod am 13. Dezember 1769 erschütterte die literarische Welt. Im 18. Jahrhundert gehörte er zu den meistgelesenen Dichtern Deutschlands und zu den berühmtesten Professoren an der Universität Leipzig, wo auch Goethe bei ihm studierte. Heute wird Gellert viel zu wenig beachtet, auch wenn er in Reclams Literaturkanon nach wie vor präsent ist. Aus diesem Grunde wurde zu seinem 250. Todestag an der Universität Leipzig ein kleines Kolloquium veranstaltet, um an den Dichter, Dramatiker, Romancier und Rhetor zu erinnern. Den Höhepunkt des Nachmittags bildete eine Aufführung von Beethovens sechs »Gellert-Liedern« (op. 48). Das vorliegende Buch versucht diese Veranstaltung zu dokumentieren, auch wenn die Musik hier leider nur untersucht und nicht zu Gehör gebracht werden kann.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Leben der schwedischen Gräfin von G***

Leben der schwedischen Gräfin von G*** von Gellert,  Christian Fürchtegott, Košenina,  Alexander
»Die schwedische Gräfin von G***« war ein europäischer Erfolg. Gellert fasst darin seine Philosophie vernünftiger Liebe in Romanform und wählt erstmals die Perspektive einer weiblichen Ich-Erzählerin. Die Hauptfiguren haben schwere Bewährungsproben ihrer Tugend zu bestehen – etwa durch voreheliche Mesalliance und unwissentliche Doppelheirat, Inzest und Suizid –, meistern diese Klippen aber durch Großmut und Vergebung. Die Edition folgt der Erstausgabe (1747/48) und gibt Materialien, ausführliche Kommentare und Hinweise zur Forschung an die Hand.
Aktualisiert: 2019-11-06
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Literarische Anthropologie

Literarische Anthropologie von Košenina,  Alexander
‚Literarische Anthropologie‘ hat sich in der literaturwissenschaftlichen Forschung und Lehre längst als prominentes Themenfeld durchgesetzt. Die repräsentative Sammlung von Studientexten enthält viele der im Studienbuch „Literarische Anthropologie“ besprochenen Fallbeispiele. Ergänzt werden sie um zahlreiche weitere grundlegende Materialien von philosophischen Ärzten und erfahrungsseelenkundlichen Dichtern.
Aktualisiert: 2020-08-18
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Literarische Anthropologie

Literarische Anthropologie von Košenina,  Alexander
‚Literarische Anthropologie‘ hat sich in der literaturwissenschaftlichen Forschung und Lehre längst als prominentes Themenfeld durchgesetzt. Die repräsentative Sammlung von Studientexten enthält viele der im Studienbuch „Literarische Anthropologie“ besprochenen Fallbeispiele. Ergänzt werden sie um zahlreiche weitere grundlegende Materialien von philosophischen Ärzten und erfahrungsseelenkundlichen Dichtern.
Aktualisiert: 2020-09-18
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