Willensfreiheit

Willensfreiheit von Ferrari,  Cleophea, Kiesel,  Dagmar
Das Willensfreiheitsproblem zählt zu den großen philosophischen Kontroversen. Insbesondere gilt dies, wenn weltanschauliche oder religiöse Prämissen die Diskussion leiten. Dem Konzept der Reihe Erlanger Philosophie-Kolloquium Orient und Okzident folgend steht im Fokus dieses Bandes die Darstellung des antiken Erbes (Aristoteles, Cicero, Epiktet) und dessen methodische, aber auch begriffliche und inhaltliche Diskussion, kritische Integration und Transformation durch syrisch-christliche und arabisch-islamische Denker des Mittelalters. Beiträge zur Einführung in die Frage der Willensfreiheit, zur anti-christlichen Perspektivierung der Freiheit menschlichen Wollens bei Nietzsche sowie zur Einbettung des Themas in den Kontext einer antiken ebenso wie zeitgenössischen Philosophie als Lebenskunst runden den Band ab. The freedom of will problem is one of the great philosophical controversies. This particularly applies whenever ideological or religious assumptions guide the discussion. Following the concept of the series “Orient and Occident”, this volume focusses on the presentation of the ancient heritage (Aristotle, Cicero, Epictetus) and its methodical as well as conceptual discussion, critical integration and transformation through Syriac-Christian and Arab Islamic thinkers of the Middle Ages. Contributions to the introduction to the question of freedom of the will, to the anti-Christian perspectivation of the freedom of human will in Nietzsche and to the embedding of the theme in the context of an ancient as well as contemporary philosophy taken as ars vitae complete the volume.
Aktualisiert: 2019-07-31
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Willensfreiheit

Willensfreiheit von Ferrari,  Cleophea, Kiesel,  Dagmar
Das Willensfreiheitsproblem zählt zu den großen philosophischen Kontroversen. Insbesondere gilt dies, wenn weltanschauliche oder religiöse Prämissen die Diskussion leiten. Dem Konzept der Reihe Erlanger Philosophie-Kolloquium Orient und Okzident folgend steht im Fokus dieses Bandes die Darstellung des antiken Erbes (Aristoteles, Cicero, Epiktet) und dessen methodische, aber auch begriffliche und inhaltliche Diskussion, kritische Integration und Transformation durch syrisch-christliche und arabisch-islamische Denker des Mittelalters. Beiträge zur Einführung in die Frage der Willensfreiheit, zur anti-christlichen Perspektivierung der Freiheit menschlichen Wollens bei Nietzsche sowie zur Einbettung des Themas in den Kontext einer antiken ebenso wie zeitgenössischen Philosophie als Lebenskunst runden den Band ab. The freedom of will problem is one of the great philosophical controversies. This particularly applies whenever ideological or religious assumptions guide the discussion. Following the concept of the series “Orient and Occident”, this volume focusses on the presentation of the ancient heritage (Aristotle, Cicero, Epictetus) and its methodical as well as conceptual discussion, critical integration and transformation through Syriac-Christian and Arab Islamic thinkers of the Middle Ages. Contributions to the introduction to the question of freedom of the will, to the anti-Christian perspectivation of the freedom of human will in Nietzsche and to the embedding of the theme in the context of an ancient as well as contemporary philosophy taken as ars vitae complete the volume.
Aktualisiert: 2019-09-03
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Gerechter Krieg?

Gerechter Krieg? von Ferrari,  Cleophea, Kiesel,  Dagmar
Die Frage nach dem „Gerechten Krieg“ webt ein komplexes historisches und systematisches Netz zwischen Orient und Okzident ebenso wie zwischen Antike und Gegenwart. Christentum und Islam, Dichtung und Philosophie stehen vor der gemeinsamen Herausforderung, unter Vorgabe divergierender dogmatischer oder methodischer Prämissen Gerechtigkeit in einem Phänomen zu verorten, das seinem Wesen nach das Stigma der Grausamkeit trägt. Die Perspektiven dieses Bandes reichen von der griechischen Tragödie über Platon, Aristoteles und die Philosophie in Rom (Cicero) über die spätantike christliche Diskussion (Augustinus) bis zur Frage humanitärer Interventionen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die islamische Debatte vom Mittelalter bis in die Gegenwart hinein. The question of "just war" weaves a complex historical and systematic net between Orient and Occident as well as between antiquity and the present. Christianity and Islam, poetry and philosophy are both faced with the challenge of situating justice in a phenomenon that by its very nature bears the stigma of cruelty, given diverging dogmatic or methodological premises. This volume offers a variety of perspectives on the subject, from the Greek tragedy via Plato, Aristotle and the philosophy in Rome (Cicero) and the late antique Christian discussion (Augustinus) to the question of humanitarian interventions. Another focus is the Islamic debate from the Middle Ages to the present.
Aktualisiert: 2019-01-03
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Seele

Seele von Ferrari,  Cleophea, Kiesel,  Dagmar
Gemäß der Intention der Reihe "Orient und Okzident" steht die Darstellung und Analyse der mannigfaltigen Vernetzung beider Kulturräume von der Antike bis zur Gegenwart im Fokus. Das philosophiegeschichtliche und systematische Band, welches das Gros der Beiträge eint, ist der gemeinsame Bezug der diskutierten Denker (darunter al-Fārābī, Avicenna und Thomas von Aquin) auf den Seelenbegriff des Aristoteles. Dabei stellt die aristotelische Seelenlehre in "De anima" die Basis für die nachfolgende islamisch-arabische und christliche Debatte zum Seelenbegriff dar. Die religiös-dogmatisch bedingten Differenzen im Seelenkonzept mittelalterlicher islamischer und christlicher Autoren werden dabei ebenso berücksichtigt wie die historische Perspektive, welche die wechselseitige Befruchtung mittelalterlicher, neuzeitlicher und zeitgenössischer Diskussionen deutlich macht. As in the other volumes in the series "Orient and Occident", the focus is on the presentation and analysis of the manifold interconnectedness of the two cultural areas from antiquity to the present. It is Aristotle´s concept of the soul and the seminal importance of this concept for the medieval philosophers under discussion (including al-Fārābī, Avicenna and Thomas Aquinas) which forms the philosophical-historical and systematic tie uniting the majority of the contributions. The Aristotelian doctrine of the soul in "De anima" constitutes the basis for the subsequent Islamic-Arab and Christian debate on the concept of the soul. Religious-dogmatic differences in the conception of the soul between medieval Islamic and Christian authors are taken into account, while the historical perspective lays open the reciprocal impact of medieval, modern and contemporary discussions.
Aktualisiert: 2019-01-03
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Tugend

Tugend von Ferrari,  Cleophea, Kiesel,  Dagmar
Dieser Band eröffnet die neue Reihe des Erlanger Philosophie-Kolloquiums "Orient und Okzident". Intention der Reihe ist die Darstellung und Analyse der vielfältig vernetzten Beziehungen der beiden Kulturräume von der Antike bis in die Gegenwart anhand zentraler philosophischer Fragestellungen. Die wesentlichen Themen und Leitfragen der antiken Philosophie haben ihren Weg ins lateinische Mittelalter bis in die Gegenwart vor allem durch die Vermittlung über die (früh-)mittelalterliche arabische Diskussion gefunden. Insofern sind die intellektuelle Welt des Orients und des Okzidents durch wechselseitige Inspiration miteinander verflochten und tragen beide ihr geistiges Erbe in die zeitgenössische Diskussion hinein. Die philosophischen Debatten des Mittelalters und eine Vielzahl der ethischen und politischen Fragen der Gegenwart wiederum sind mit den drei monotheistischen Religionen verknüpft; die philosophische Perspektive der Reihe wird folglich durch einen Blick auf die jüdische, christliche und islamische Position ergänzt. Die Frage nach der 'Tugend' bietet sich als Thema des ersten Bandes aus mehreren Gründen an: Antike Ethiken sind Tugendethiken und leisten als eigenständiger Ethiktypus einen wichtigen Beitrag zur Moralphilosophie sowie zum Motiv der Philosophie als Lebensform und Lebenskunst. Tugendethiken erleben darüber hinaus eine Renaissance in der zeitgenössischen Philosophie, die hier an die antike Tradition anknüpft. In den interdisziplinär angelegten Beiträgen des Bandes kommen Philosophie, Philologie (Gräzistik und Arabistik), Judaistik, christliche Theologie und Islamwissenschaft gleichermaßen zu Wort. Inhalt: Bruno Langmeier: Hochmut als Tugend? Die "megalopsychia" bei Aristoteles und die theologische Wende der "magnanimitas" bei Thomas von Aquin Rolf Geiger: Aristoteles über die Tugenden von Bürgern Dagmar Kiesel: "Virtus", "amor", "voluntas". Zur Eigenart des augustinischen Tugendkonzepts Susanne Talabardon: Tugenden im spätantiken rabbinischen Judentum Cleophea Ferrari: Antike Tugendethik in der mittelalterlichen Philosophie der islamischen Welt Georges Tamer: Ist Gewalt eine Tugend im Koran? Christoph Horn: Zeitgenössische Tugendethiken Stefan Lorenz Sorgner: Förderung von Leistungsfähigkeit als elterliche Tugend? Nietzsche, Sandel und das genetische Enhancement
Aktualisiert: 2019-01-03
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Selbstaufhebung der Person in ,Also sprach Zarathustra’ IV

Selbstaufhebung der Person in ,Also sprach Zarathustra’ IV von Kiesel,  Dagmar
Gemäß einer These Claus Zittels in seiner 1995 in der Reihe ,Nietzsche in der Diskussion’ erschienenen Monographie sind „Selbstaufhebungsfiguren bei Nietzsche“ ein zentrales „Leitmotiv“ der Philosophie Nietzsches. Die Selbstaufhebungsfigur lässt sich – so der Grundgedanke des vorliegenden Bandes – auch in Nietzsches Bearbeitung des Problemfelds personaler Identität nachweisen: Im Rahmen seines psychologischen und epistemologischen Konzepts des Perspektivismus sowie seines Seelenbegriffs als „Gesellschaftsbau der Triebe und Affekte“ (JGB I 12) analysiert Nietzsche (implizit) die ,Selbstaufhebung der Person’ als Widerstreit differierender, aber gleich starker innerpsychischer Triebperspektiven. Der oft geringgeschätzte vierte Teil des ,Zarathustra’ ist die literarische Dramatisierung des Phänomens personaler Selbstaufhebung: Die höheren Menschen illustrieren nicht nur den synchronen Widerstreit der Triebperspektiven ,Ressentiment’ und ,Redlichkeit’ in Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft, sondern vor allem in der Lehre Zarathustras selbst. Sie sind demnach eine Personalisierung spezifisch abgrenzbarer Theorien, Fragmente und kollidierender Triebperspektiven in der Person Zarathustras, dem Sprachrohr Nietzsches. Die Höhle Zarathustras als Ort des Zusammentreffens der höheren Menschen symbolisiert somit Zarathustras multiple seelische Verfasstheit.
Aktualisiert: 2019-01-01
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Lieben im Irdischen

Lieben im Irdischen von Kiesel,  Dagmar
Die Fragestellung des Buches beinhaltet neben der Analyse des augustinischen Verständnisses von Freundschaft, Frauen und Familie auch die Frage nach der Ätiologie der augustinischen Ethik sozialer Beziehungen. Besonders berücksichtigt werden dabei der Einfluss der griechisch-römischen Philosophie und der kirchlichen Tradition ebenso wie die biblischen Grundlagen, mögliche psychosoziale Faktoren, aber auch veränderte theologische und anthropologische Prämissen seiner Lehre von Gnade und Erbsünde, die sich auf das ethisch-anthropologische Konzept des Kirchenvaters prägend ausgewirkt haben. Der Schwerpunkt des Themenbereichs Freundschaft liegt in der Analyse der Verhältnisbestimmung von Freundschaft und Glück, die bis dato in der Forschung wenig bearbeitet wurde. Als inhärente Problematik des augustinischen Menschenbildes und der daraus abgeleiteten Ethik wird deren fundamental ambivalente Struktur herausgearbeitet. Augustin heißt die irdische Schöpfung mit ihren sozialen Bindungen und Institutionen gut, jedoch relativiert er deren Wert durch die absolute Ausrichtung auf das Göttliche und Außerweltliche. Diese existenzielle Spannung deutet Augustin meist nicht fruchtbar und konstruktiv aus, sondern etabliert faktisch ein exklusives Konkurrenzmodell der Dualität von Weltlichkeit und Spiritualität.
Aktualisiert: 2018-07-06
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