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Paul Maar

Paul Maar von Josting,  Petra, Kruse,  Iris
Paul Maar war im November 2015 als Bielefelder Poet in Residence vier Tage Gast der Universität Bielefeld. Im Mai 2016 war er Autor der ersten Paderborner Kinderliteraturtage. In zum Teil öffentlichen Lesungen, Seminaren und Autorengesprächen erfuhren Studierende, Schulkinder und Gäste viel über Maar und sein umfängliches Werk – über das Sams und den Galimat, über die Freude des Autors am Reimen und Spielen mit Sprache, über seinen Arbeitsalltag, über Routinen, Inspirationen und Wirkungsabsichten­, über die Lust am Illustrieren und die Herausforderungen­ der Multimedialität für die Kinderliteratur. Paul Maar hat viel für die Kinderliteratur geleistet. Der vorliegende Band enthält neben zwei Interviews mit dem Autor und einem Einblick in sein Gesamtwerk (samt Bibliografie) Beiträge zum Theaterautor, Lyriker, Übersetzer und Illustrator Maar. Vorgestellt werden seine Bilderbücher und Erstlesebücher sowie Kinder­romane im Medienverbund. Thema sind weiterhin seine realistischen, respektive zeitgeschichtlichen Romane, die Traum- und Trollwelten, Verwandlung und Rollenwechsel, das Motiv des fremden Kindes, Familien­bilder, Komik und Tiergeschichten. Den Abschluss ­bilden ein Beispiel für eine gut vorbereitete Autorenbegegnung mit Kindern und Fotos von den Lesungen.
Aktualisiert: 2018-12-18
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Klaus Kordon

Klaus Kordon von Josting,  Petra, Kruse,  Iris
Klaus Kordon schreibt seit mehr als vierzig Jahren über Schicksale von Kindern und Jugendlichen, deren Leben von Extrem- oder Mangelsituationen geprägt sind. Seien es Krieg, bedrohliche politische Systeme, Elternlosigkeit, Armut, Ausgrenzung oder Krankheit – seine jungen ProtagonistInnen müssen sich bewähren; sie müssen stark bleiben in Belastungssituationen und Engagement zeigen für sich selbst und für andere. Der Name Klaus Kordon ist aufs Engste verbunden mit sozialkritisch-realistischer Kinder- und Jugendliteratur. Er mutet seinen jungen LeserInnen viel zu. Im Gestus des Aufklärers und Mahners stattet er sie aus mit Wahrheit und mit Wissen um Verhältnisse, die ganz und gar nicht immer gut sind. Er möchte beunruhigen, um aufzuwecken und wachzuhalten. Wachhalten möchte Kordon auch die Erinnerung an die von Kriegen und totalitären Systemen belastete deutsche Geschichte, aus der doch – so ist es seinen ebenso zahlreichen wie seitenstarken historischen und zeitgeschichtlichen Romanen überdeutlich eingeschrieben – zu lernen sein müsste, wie es besser geht, wie die Welt eine gerechtere werden kann. Für seine in zahlreiche Sprachen übersetzten Erzählungen, Romane, Gedichte und Bilderbücher ist Klaus Kordon vielfach ausgezeichnet worden; zuletzt 2016 mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein schriftstellerisches Gesamtwerk. Der vorliegende Band ist der Versuch eines Porträts dieses umfangreichen und engagierten Werks. Er dokumentiert überdies den Bielefelder Poet in Resicence 2016, in dessen Rahmen Klaus Kordon im November 2016 vier Tage lang Gast der Universität Bielefeld war, und die Paderborner Kinderliteraturtage 2017. Enthalten sind ein E-Mail-Interview mit dem Autor, eine Gesamtbibliografie der Primärliteratur, ein Werküberblick über das jüngere Werk sowie literaturwissenschaftliche und –didaktische Beiträge zu Einzelwerken, Motivsträngen und Schwerpunktthemen. Ebenso enthalten sind drei Vorträge des Autors, die hier einen Wiederabdruck erfahren dürfen.
Aktualisiert: 2018-12-18
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Immer Trouble mit Gender?

Immer Trouble mit Gender? von Dettmar,  Ute, Josting,  Petra, Roeder,  Caroline
Im Zentrum der Gender Studies steht die Frage nach den Wechselbeziehungen von Geschlecht und Kultur, Gesellschaft und Wissenschaften bzw. es werden Bedeutungen erkundet, die dem Geschlecht bei der Konstitution von Identitäten, Gemeinschaften und Institutionen zukommen. Auch die Kinder- und Jugendliteraturforschung geht seit den 1970er-Jahren der Frage nach, wie Kinder- und Jugendliteratur und -medien in den je spezifischen historischen und gesellschaftlich-diskursiven Bedingungen an der Aushandlung von Geschlecht beteiligt ist. Gender steht dabei als eine der zentralen Kategorien sozio-kultureller und individueller Selbstdeutung und -darstellung im Fokus literaturhistorischer Untersuchungen zu Inszenierungen von Weiblichkeit und Männlichkeit – wie den aktuellen kultur-, literatur- und medienwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Narrativen, Bildsprachen, Genres und Medien zu entnehmen ist –, nicht zuletzt auch bei der Erforschung der Rezeptionsprozesse alter und neuer Medien. Der vorliegende Band versammelt 19 Beiträge der 28. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF), die vom 4.6. bis 6.6.2015 in Bielefeld (Haus Neuland) stattfand. Ihnen allen ist gemeinsam, sowohl mit Blick auf neuere theoretische Impulse, die von den Gender Studies ausgehen, als auch angesichts aktueller Entwicklungen im Handlungs- und Symbolsystem Kinder- und Jugendliteratur Gender als analytische Kategorie zugrunde zu legen. Es geht um Re-Visionen zu Genderfragen in historischer Perspektive, um Heldinnen und Helden in (medialer) Gestaltung und Liebeskonstruktionen, um Neuvermessungen von Raum, Körper, Queerness und Diversity. Last but not least schließt der Band mit einem Gespräch, das mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Susan Kreller geführt wurde.
Aktualisiert: 2018-12-18
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Klangwelten für Kinder und Jugendliche

Klangwelten für Kinder und Jugendliche von Josting,  Petra, Preis,  Matthias
Hörmedien laden Kinder und Jugendliche dazu ein, in ihrer Fantasie eigene Wesen und Welten zu erschaffen: bunte, lustige, schräge, schaurige, traurige oder spannende. Auch wer (noch) nicht gut lesen kann, darf teilhaben an diesem literarischen Schatz. Rund ein Jahrhundert, nachdem die ersten Stimmen, Klänge und Geschichten Kinderohren über das noch junge Medium Radio erreichten, haben sich die Koordinaten dieser Begegnung grundlegend geändert. Das Angebot ist diverser, ästhetisch vielfältiger und technisch raffi­nierter geworden, aber auch die Rezeption selbst folgt anderen Regeln. Die pünktliche Anwesenheit zur Radiostunde ist nur ausnahmsweise noch erforderlich. Smartphones, Tablets, Tonies und Alexas bevölkern heute viele Kinder-/Jugendzimmer und liefern alle möglichen Klangwelten buchstäblich auf Zuruf. Für das Hören ist das eine Chance, denn nie waren Hörspiele, Lesungen, Podcasts etc. in so großer Zahl so schnell zugänglich. Zugleich erfordert diese mediale Ausgangslage aber auch verstärkt Strategien der Auswahl, Orientierung und Fokussierung. Was ein gelungenes, innovatives oder mäßiges Hör­angebot auszeichnet, und welche Optionen des rezeptiven und produktiven Umgangs sich heute bieten, ist dabei – nicht nur, aber besonders – unter digitalem Vorzeichen neu zu diskutieren. Der vorliegende Band geht diesen Fragen nach, indem er zunächst grundlegende ästhetische, didaktische und historische Perspektiven auf das Themenfeld eröffnet. Die Rubrik Hörkultur im Portrait versammelt Stimmen, die das Hören als Kulturtechnik von ganz unterschiedlicher Seite (be-)fördern. Ferner werden gegenwärtige Entwicklungen in Radio und Internet ausgeleuchtet, die ästhetischen Spielarten aktueller Hörangebote erkundet und schließlich neue Impulse für das Lernen mit Hörmedien formuliert.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945 von Illies,  Marlene Antonia, Josting,  Petra, Preis,  Matthias, Weber,  Annemarie
Mit der Erforschung der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur und ihrer Medienverbünde im Zeitraum von 1900 bis 1945 sowie der Erfassung sämtlicher Daten in einem Onlineportal zur Recherche und visuellen Analyse liegt ein innovativer Beitrag zur Geschichtsschreibung der Kinder- und Jugendliteratur vor. Die Einleitung gibt Auskunft über Aufnahmekriterien, zentrale Quellen, theoretische Rahmungen sowie das Spektrum der eruierten Medienverbünde. Teil I versammelt drei Überblicksartikel zu den Medien Hörfunk, Film und Theater für Kinder und Jugendliche sowie einen Beitrag zur Konzeption und Entwicklung des Onlineportals. Im zweiten Teil werden 18 ausgewählte Medienverbünde vorgestellt, sortiert in die Kategorien – – – – – – .
Aktualisiert: 2021-10-04
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Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945 von Illies,  Marlene Antonia, Josting,  Petra, Preis,  Matthias, Weber,  Annemarie
Mit der Erforschung der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur und ihrer Medienverbünde im Zeitraum von 1900 bis 1945 sowie der Erfassung sämtlicher Daten in einem Onlineportal zur Recherche und visuellen Analyse liegt ein innovativer Beitrag zur Geschichtsschreibung der Kinder- und Jugendliteratur vor. Die Einleitung gibt Auskunft über Aufnahmekriterien, zentrale Quellen, theoretische Rahmungen sowie das Spektrum der eruierten Medienverbünde. Teil I versammelt drei Überblicksartikel zu den Medien Hörfunk, Film und Theater für Kinder und Jugendliche sowie einen Beitrag zur Konzeption und Entwicklung des Onlineportals. Im zweiten Teil werden 18 ausgewählte Medienverbünde vorgestellt, sortiert in die Kategorien – – – – – – .
Aktualisiert: 2021-06-23
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Zoran Drvenkar

Zoran Drvenkar von Josting,  Petra
Die neue Reihe Kinder- und Jugendliteratur aktuell stellt AutorInnen, IllustratorInnen und ÜbersetzerInnen der Gegenwart aus dem Sektor Kinder- und Jugendliteratur vor. Basis eines Sammelbandes ist entweder das Veranstaltungsformat Bielefelder Poet in Residence oder Heidelberger Kinderliteraturgespräche, das jeweils um weitere wissenschaftliche Beiträge ergänzt wird. Den Auftakt macht der Bielefelder Poet in Residence 2012 Zoran Drvenkar, der inzwischen zu den namhaftesten Autoren in Deutschland gehört. Er schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über sowie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und hat sich darüber hinaus als Verfasser von Krimis und Science-Fiction für Erwachsene einen Namen gemacht. Der vorliegende Band enthält neben einem Interview mit Zoran Drvenkar und einem Einblick in sein Gesamtwerk: Beiträge zum autobiografischen Schreiben des Autors, zu Themen/Motiven, einzelnen Figuren und Gattungsfragen, zur Übersetzungsproblematik, zu Gedichten und Vermarktungsstrategien. Natürlich gibt es auch eine Bibliografie und ebenso kommt das Lesepublikum zu Wort.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Das ist bestimmt was Kulturelles – Eigenes und Fremdes in Kinder- und Jugendmedien

Das ist bestimmt was Kulturelles – Eigenes und Fremdes in Kinder- und Jugendmedien von Josting,  Petra, Roeder,  Caroline
„Das ist bestimmt was Kulturelles“ – ein Zitat aus Shaun Tans Bild-Text-Erzählung Eric und gleichzeitig Erklärungsmuster einer Erwachsenen für Alteritätserfahrungen – dient als Eintrittskarte, um das Thema Eigenes und Fremdes am Beispiel von Kinder- und Jugendmedien in seiner Komplexität vorzustellen. Kinder- und Jugendmedien kommt im Zuge der Globalisierung und Medialisierung eine immer wichtiger werdende Funktion als Sozialisationsinstanz zu, wobei zwei Dynamiken aufeinandertreffen: zum einen die Nivellierung kultureller Unterschiede, zum anderen die Vielfalt kultureller Entwicklungen. Der vorliegende Band beinhaltet 18 Fachbeiträge, medienspezifisch, didaktisch und/ oder empirisch fokussiert: Einführende Beiträge zeichnen die Entwicklungslinien interkultureller Literatur- und Sprachdidaktik nach wie auch die kulturelle Vielfalt (in) der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur. An Bild-Text-Medien lässt sich eine Phänomenologie des Fremden ablesen. Zentrales Thema der globalisierten Gesellschaft sind Sprachliche Identität(en). Ein Klassiker der Auseinandersetzung mit Inszenierungsformen und -strategien von Alterität ist die fantastische Literatur. Ein weiterer Schwerpunkt ist die türkische Kultur. Und schließlich haben die kulturwissenschaftlichen Diskurse des Postkolonialismus neue Perspektiven (gewissermaßen Dritte Räume) eröffnet.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Verfilmte Kinderliteratur

Verfilmte Kinderliteratur von Josting,  Petra, Maiwald,  Klaus
Der vorliegende Band widmet sich der verfilmten Kinderliteratur, der die Forschung bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Er konzentriert sich damit auf Filme, die zum einen auf literarischen Vorlagen basieren und deren Zielgruppe zum anderen vom Vorschulalter bis ins Alter von 12, 13 Jahren reicht. Im Mittelpunkt stehen also spezifische Kinderfilme, doch werden auch solche einbezogen, die ausdrücklich für Kinder empfohlen werden (intentionaler Kinderfilm) und die von ihnen rezipiert werden, ohne als Kinderfilm ausgewiesen zu sein. Teil I behandelt in Auswahl das Gattungsspektrum verfilmter Kinderliteratur: u.a. Märchenfilme, Disney-Filme, verfilmte Comics, Abenteuer-, Fantasy- und Animationsfilme, Klassiker, Alltagsrealität. Um Fragen der Produktion, Distribution und Rezeption geht es in Teil II, und zwar mit Werkstattberichten über die Verfilmung von Bilderbüchern, einem Überblick über Links, Festivals und Filmverleiher, Kinderfilmfestivals als Modell aktiver Migrations- und Integrationshilfe, einem Forschungsbericht über das Filmerleben von Kindern etc. Der dritte Teil beginnt mit einer komprimierten Einführung in grundlegende filmanalytische Begriffe und Kategorien, der Unterrichtsanregungen und -modelle für Kinderfilme im Deutschunterricht der Jahrgangsstufen 1 bis 7 folgen (Mio, mein Mio – Lippels Traum – Hände weg von Mississippi – Heidi – Emil und die Detektive –Vorstadtkrokodile – Krabat).
Aktualisiert: 2020-01-01
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Comics und Animationsfilme

Comics und Animationsfilme von Josting,  Petra, Maiwald,  Klaus
Comics und Graphic Novels, Mangas und Animes, Zeichentrick- und Animationsfilme: Die Palette der gezeichneten medialen Unterhaltung ist breit und gewinnt imme rmehr an Bedeutung. Längst lassen sich Comics nicht mehr auf "triviale Heftchen" oder "Kinderliteratur" reduzieren. Sie bieten anspruchsvolle Unterhaltung, greifen auch politische oder soziale Themen auf, richten sich an alle Altersklassen. Und auch Animationsfilme sind längst keine Kinderfilme mehr: Erstmals wurden 2009 etwa die Filmfestspiele in Cannes mit einem Animationsfilm ('Up', 'Oben') eröffnet. Aufgabe der Fachdidaktik ist es daher auch, solche medienkulturellen Entwicklungen zu beobachten und potenziell neue Gegenstandsfelder zu erschließen. Sodann aber muss es um tragfähige Begründungen dafür gehen, warum wir uns mit diesen Gegenständen im Deutschunterricht beschäftigen sollen. Diese Begründungen aber müssten über ein bloß negatives Warum nicht? hinausgehen. Die Frage nach dem Warum positiv zu beantworten scheint umso dringlicher, als ungeachtet mancher Fortschritte im Bereich Film noch nicht einmal die anspruchsvolle Literaturverfilmung oder der kanonische Spielfilm gebührende Plätze in unseren Lehrplänen und Schulen sichern konnten. In diesem Band sollen deshalb die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Behandlung von Comics und Animationsfilmen im Deutschunterricht empirisch und praktisch aufgezeigt werden.
Aktualisiert: 2020-01-01
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