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Gleich hinterm Deich

Gleich hinterm Deich von Iser,  Dorothea
Wir haben über Gartenzäune, auf Höfe, in Gedankenhäuser und Gefühlswelten gesehen. Manche Türen öffneten sich wie von selbst und wir wurden gebeten, einzutreten. Meistens saßen wir uns gegenüber. Ich versuchte, Leben zu erfassen und es authentisch darzustellen. Ganz unaufdringlich spiegelt sich gesellschaftliche Entwicklung wider. Sie ist Nährboden unseres Lebens. Auch Kathrin Wöhler war unterwegs zu einigen Niegrippern. Ihr Credo: In jedes Gespräch gehe ich mit dem Wunsch, zum wahren Wesen eines Menschen vorzudringen – und dafür anschließend auch noch die richtigen Worte zu finden. Das Buch soll nicht ins Korsett des „Gefällt-mir-Zwangs“ gedrückt werden. Gefälligkeit bis zur Banalität langweilt. Ich empfinde, wie ich das bei Byung-Chul Han, Professor für Philosophie und Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin, in seinem Buch über die Palliativgesellschaft nachlesen konnte. Schmerz und Glück sind Geschwister. In der Wohlfühlzone, in der wir verharren, wird das Glück fad. Der Kick muss her. Und doch bleibt das Gefühl von Leere. Edel Schimansky schrieb zum Skript: Es ist ein interessantes Buch über ein kleines Dorf entstanden, das erst, nachdem so viele Geschichten erzählt und aufgeschrieben wurden, richtig ins Bewusstsein rückt. Eine vergnügliche Erinnerung, mehr oder weniger reflektiert, aber nie langweilig. Mit literarischen Höhepunkten und sympathischen Beschreibungen von Menschenleben, die nachdenklich machen. Dorothea Iser
Aktualisiert: 2020-10-21
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Herbstfarben

Herbstfarben von Iser,  Dorothea
Es ist wieder Herbst, wenn der Pelikan e.V. nach Wernigerode einlädt. Dreißig Literaturfreunde kamen zum Herbstworkshop unter der Leitung von Dorothea Iser und Peter Hoffmann. Texte der Teilnehmer wurden vorgestellt und besprochen. Dorothea Iser beschrieb den Prozess wirklicher Auseinandersetzung mit sich selbst als Öffnen neuer Räume. Türen öffnen sich, die Möglichkeiten enthalten, von denen man vorher nichts ahnte. Die Kunst, wahrhaftige Texte zu schreiben, besteht nicht darin, vom Leben abzuschreiben. Es ist eher eine Inspiration. Das Öffnen einer neuen Tür als Chance zu begreifen. Was erzählt wird, muss nicht so passiert, aber es muss wahrhaftig sein.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Das besondere Foto Band 4

Das besondere Foto Band 4 von Iser,  Dorothea, Winkler,  Rolf
Wie genau Rolf Winkler auch hinsieht, was er wirklich gesehen hat, entdeckt er selbst oft erst auf seinem Foto. Er sucht mit seiner Kamera den winzigen Augenblick zwischen Überraschung und Kontrolle. Das ist die Chance, das Wesentliche zu erfassen, die Seele, die in allem ruht, vor allem in uns. 16 Autorinnen und Autoren geben ihre Gedanken zu Rolf Winklers manchmal bizarren, feinfühligen, den besonderen Moment erspürenden Fotos in die Runde. Aus den unterschiedlichsten Handschriften entstand diese kleine Edition. „Das besondere Foto“ hat Liebhaber gefunden. In diesem Jahr erscheint Band 4. Auch er lädt ein zum Verweilen; in einer Zeit, die nie Zeit hat.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Tatsächlich leuchtet der Himmel grün

Tatsächlich leuchtet der Himmel grün von Iser,  Dorothea
Reimanns Erben … Reimann war stark im Glauben. Wovon sie überzeugt war, das setzte sie um. Die Welt muss zu verbessern sein. Dafür lebte sie, deshalb schrieb sie. Ein Erbe, das wir pflegen, indem wir unsere Geschichten schreiben. Reimanns Erben legen hiermit ihre erste gemeinsame Anthologie vor. Beteiligt haben sich Mitglieder des Burger Autorenkreises. Jeden Monat treffen sie sich in der Stadtbibliothek „Brigitte Reimann“. Sie begannen als Burger Schreibrunde und knüpften an die Tradition der „Arbeitsgemeinschaft Junger Autoren“ (AJA) an, die in den fünfziger Jahren vom Schriftsteller Otto Bernhard Wendler geleitet wurde. In der AJA wirkten unter anderem Walter Basan, Wolf Dieter Brennecke, Reiner Kunze und Helmut Sakowski. Die junge Brigitte Reimann holte sich dort ihren ersten Lorbeer ab und bekam auch heftige Kritiken. Manchmal stürzten ihre Zweifel sie in Verzweiflung. Manchmal schwebte sie über dem Alltag. Später arbeitete sie selbst mit schreibenden Arbeitern in „Schwarze Pumpe“. Anfang der siebziger Jahre gründete sich der „Zirkel schreibender Arbeiter“ im Maschinenbau Burg. Er wurde vom Magdeburger Schriftsteller Heinz Kruschel geleitet. Schreiben wurde als eine Form der Auseinandersetzung mit sich und der Gesellschaft begriffen. Kritische Hinweise als Hilfe zu verstehen und sie umzusetzen, war Voraussetzung für die literarische Arbeit. Burger Ansichten I und II entstanden. Kunstpreise wurden dem Zirkel verliehen. Schweben und Absturz lagen auch hier nah beieinander. Schreibende wissen, wovon die Rede ist. Schreiben lernt man durch Schreiben. Wir haben unsere Türen für alle weit geöffnet, die sich diesem Prozess stellen. Mitglieder der Magdeburger- Hallenser- und der Jerichower Schreibrunde, Teilnehmer von Workshops, die in Wernigerode stattfinden, Gymnasiasten und auch unsere jüngsten Schreibkinder sind mit ihren Arbeiten in dieser Anthologie zu finden. Wir schreiben, was bewegt. So ist eine neue Schreibbewegung entstanden. REIMANNS ERBEN laden ein.
Aktualisiert: 2020-09-11
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Mitten im Herbst

Mitten im Herbst von Iser,  Dorothea
Es ist Herbst, wenn der Pelikan e.V. Schreibende nach Wernigerode einlädt. Sie kommen aus ihren Schreibrunden, bringen eigene Texte mit, lesen sie vor, stellen sich den Fragen und setzen sich damit auseinander. Ein Prozess beginnt, der alle Teilnehmer einbezieht. Schreiben wird als eine Form der Verdichtung erlebt. Das bedeutet sparsam zu erzählen, bei allem sprachlich genau und wahrhaftig zu sein. Unter den Schreibenden sind gestandene Autoren, Laien und Menschen, die mit Behinderungen leben müssen. Sie haben einen besonderen Blick auf die Wirklichkeit. Man könnte denken, die Teilnehmenden passen nicht zueinander. Aber gerade im Miteinander öffnen sich oftmals völlig neue Sichtweisen. In der Schreibwerkstatt erfahren Behinderte eine soziale Anerkennung, die den meisten sonst in ihrem Alltag, auch in den geschützten Werkstätten, versagt bleibt. Durch die Freude an Farbe, Form und Formulierung werden Fantasien freigesetzt und aufgeschrieben. Spontanen Einfällen wird Raum gegeben und literarische Ansätze werden durch die Mentoren behutsam freigelegt und weiterentwickelt. Teilnehmer, die aufgrund ihrer intellektuellen Einschränkungen nicht schreiben können, setzten in diesem Jahr das Thema „Herbstseiten“ malerisch oder zeichnerisch um. Für alle wird spürbar, worauf es im Leben ankommt. Jeder wird so, wie er ist, akzeptiert. Das ist der Stoff für literarisches Arbeiten. Dorothea Iser
Aktualisiert: 2019-11-27
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Das besondere Foto Band 3

Das besondere Foto Band 3 von Iser,  Dorothea, Winkler,  Rolf
Es wäre schön, wenn uns diese vertraute literarische Insel nicht verloren ginge Unterschiedliche Sichtweisen zu den immer wieder sehr anregenden Fotos versammeln sich Monat für Monat um das jeweilige Betrachtungsobjekt des Künstlers. Ein demokratischer Diskurs zum Foto sozusagen. Letztendlich sind es Meinungen, die ausgesprochen werden, Ansichten, Wünsche, Träume und natürlich werden Ängste nicht ausgeklammert. Was uns bewegt, findet darin Platz. Schreibtechniken entwickeln wir dabei weiter. Manche Autoren probieren sich in neuen Ausdrucksformen. Ob es eine vierte Fortsetzung gibt, bleibt abzuwarten. Wenn wir es gemeinsam wollen, kann im nächsten Jahr ein neuer Band wachsen. Petra Taubert
Aktualisiert: 2019-11-27
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Fantabulös

Fantabulös von Iser,  Dorothea, Winkler,  Rolf
Texte aus dem Schulschreiberprojekt an der Grundschule in Niegripp Ein Projekt des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt e.V. Was Schulschreiber über sich erzählen, erfahren wir im 1. Teil des Buches. Die Kinder stellen sich mit einem Akrostichon vor. Sie haben Elfchen geschrieben und sich an der Haiku-Form versucht. Das ist ganz schön schwer und man müsste noch richtig daran arbeiten. In den 2. Teil schleichen sich Gauner, Geister und Gruseleien ein, bevor im 3. Teil die Schulschreibersiedlung gegründet wird. Die Bürger dieser Siedlung stellen sich mit ihren Berufen vor. Es gibt so viel Aufregendes zu erzählen, dass noch ein 4. Teil entstand. Das Schulschreiberlied bildet den Abschluss. Im Kurier wird von den Schulschreibern berichtet. Dass es mit dem Schreiben mal wieder aufhören soll, kann sich keiner vorstellen. Redaktionsschluss heißt in unserer Siedlung, schreibt einfach weiter, erzählt eure Geschichten. Vielleicht wird daraus ein neues Buch.
Aktualisiert: 2020-02-11
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Das besondere Foto Band 2

Das besondere Foto Band 2 von Iser,  Dorothea, Winkler,  Rolf
Zur Erfüllung eines Wunsches gehört auch ein Wille. Und der Wille ist eine starke Kraft, die vermag, Neues zu wagen. Umgesetzt haben dies die Autoren, die auch im Jahr 2017 mit ihren Beiträgen die Page fütterten, damit sie wieder zu einem Jahrbuch heranwachsen konnte. Gesund und kräftig, selbstbewusst, aber auch unsicher und verletzlich kommen die Texte daher, ein Spiegelbild des eigenen Ichs, ein Spiegelbild der Welt, in der wir leben. Themen wie – Verzweiflung, Angst und Sehnsucht in Zeiten, in denen korrupte Selbstdarsteller wieder einmal die Welt beherrschen wollen, aber auch Freude an den kleinen Dingen, die den Alltag erleichtern und die Schönheit an der Natur, die Kraft spendet – werden in den Texten verarbeitet. Die Homepage lebt. Sie ist zu einem kleinen Ort der Begegnung geworden, wo Gedanken und Gefühle frei sein dürfen. Wo ganz unterschiedliche Menschen sich austauschen, Mut machen, helfen. „Das besondere Foto“ ist nur ein Puzzle, aber viele Puzzles ergeben ein Bild. Und ein Bild kann stark sein. Dazu möchte der dorise-Verlag mit der Herausgabe dieses Büchleins beitragen. Inge Nedwed
Aktualisiert: 2019-11-27
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So viel Leben

So viel Leben von Iser,  Dorothea, Winkler,  Rolf
Schreibworkshop in Wernigerode im September 2017 Liebe Freunde der kleinen literarischen Form, der Sommer blühte in diesem Jahr üppig. Viele von uns waren unterwegs, machten Urlaub, erholten sich vom Alltag mit seinen Pflichten und Aufgaben. Manche schrieben über ihre Erlebnisse, teilten uns ihre Gedanken in Form von Geschichten, Gedichten, Erzählungen, Notizen, Berichte, Tagebucheintragungen oder Briefen mit. Andere wieder befanden sich im Spannungsfeld zwischen Krankheit und Genesung, zwischen Einschränkung und Hoffnung. Und alle, die sich literarisch damit auseinandersetzten, wurden in unsere gemeinsame Runde von Autoren eingeladen. So viel Leben, so ein Reichtum! So viele Probleme, so eine Freude! Wir erlebten uns neu im Miteinander, im Zuhören, Mitdenken, Fühlen, Besprechen und Bearbeiten. Die Stadt Wernigerode war unser Gastgeber und unterstützte auch unser Projekt finanziell. Christine Schulz, Kunstpreisträgerin der Stadt, leitet seit Jahren die Gymnasiasten- und Seniorenschreibgruppe Wernigerode. Sie verhalf uns zu dem wunderschönen Veranstaltungsort. Der Schriftsteller Peter Hoffmann war gern bereit, einfühlsam auf die Texte, die vorgelesen wurden, einzugehen. Christa Beau, Mitglied der „Deutschen Haikugesellschaft“ e.V., vier Jahre zweite Vorsitzende, seit 2000 Leiterin der Hallenser Haikugruppe, machte uns mit dieser Dichtkunst vertraut. Im Anschluss wurden mitgebrachte Texte gelesen und besprochen. Musikalische Tupfer setzte Josi Schmolke. Das war für alle stimmungsvoll, ganz besonders für unsere Freunde aus Salzgitter. Noch habe ich nicht Ellen Schauerhammer genannt, die schon viele Jahre lang die literarische Betreuung von Behinderten organisiert. Wie Christine Schulz findet auch sie Wege, Hindernisse zu überwinden. Das zeichnet beide Wernigeröderinnen aus. Ohne ihre Hilfe wären wir manchmal arm dran. Nun ist das Buch da. Darin versammelt finden sich unsere Texte. Sie sind unterschiedlich wie die Menschen, die sie verfassten. Die Bilder von Rolf Winkler geben ein wenig von der Stimmung wieder, die in uns nachschwingt. Es sind Momentaufnahmen, die sich mit Erinnerungen an unsere Begegnung verknüpfen. Der eine fand in die innere Welt des anderen, spürte Ruhe, Geborgenheit, Verständnis. Der Alltag verlor seine Kanten. Was für ein Luxus. Dorothea Iser
Aktualisiert: 2019-11-27
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