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Ludwig & Gertrude

Ludwig & Gertrude von Humbel,  Stefan, Melzer,  Tine, Stemle,  Egon
Dieses Buch feiert die Lust der Wiederholung der Gertrude Stein und setzt sie in Beziehung zu Ludwig Wittgensteins Hypothese, dass die Bedeutung eines Wortes in seinem Gebrauch liegt. Es enthält deren gemeinsames Vokabular, das gemeinsame Schnittpunkte darstellt, in denen sich zwei Autorschaften – wortwörtlich – treffen. Als Shared Vocabulary wird der gemeinsame Wortschatz zweier Hauptwerke des österreichisch-britischen Philosophen und der amerikanischen Schriftstellerin, nämlich Tractatus Logico-Philosophicus (1922) und Tender Buttons (1914) visualisiert. Beide Texte wurden mit Hilfe eines Computerprogramms aus dem Bereich komparativer Korpuslinguistik verglichen und zur Überlappung gebracht. Alle Worte, die in beiden Werken vorkommen sind fett, alle anderen, die jeweils nur in einem der beiden Werke vorkommen, sind regulär gesetzt – wobei nicht gekennzeichnet ist, in welchem.
Aktualisiert: 2021-02-01
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mn ltztr krnz ei ee a

mn ltztr krnz ei ee a von Abendschein,  Hartmut, Humbel,  Stefan
“Was also haben wir hier? Eine Übersetzung oder Übersetzungen eines Sonettenkranzes? Ein Stück Typewriter Art, in dem eine Beziehung der Ähnlichkeit im Sinne der Repräsentation doch noch gegeben ist, weil da ein Original ‚gemeint‘, zitiert ist? Oder haben wir es mit einer Ähnlichkeit zu tun, die eine entsprechende unterordnende Beziehung zu einem Ausgangspunkt verneint und stattdessen die Ähnlichkeiten vermehrt? Oder anders gefragt: Lese ich Konsonanten und Vokale als Zeichen eines zu rekonstruierenden Textes oder sehe ich sie als vokal- und konsonantenähnliche Erscheinungen? (…) Aufgrund von Materialeigenschaften des Drucks ergeben sich mir Fragen an einen eigentlichen Text, komme ich zu Konjekturen, stelle ich Vermutungen mit Blick auf die sprach­liche Zeichenhaftigkeit an; aufgrund des geisterhaften Hintergrundtextes, des Ursonettenkranzes von 2007 sozusagen, gelange ich zur Einsicht der Andersartigkeit, der Eigenständigkeit, vielleicht der Unabhängigkeit der buchstabenähnlich bedruckten Papiere, die mir vorliegen.” (Stefan Humbel)
Aktualisiert: 2020-01-05
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Der Gukkasten-Kalender

Der Gukkasten-Kalender von Friedrich,  Jenni, Humbel,  Stefan
Für die Jahre 1845 und 1846 gab der Berner Verleger und Redakteur Friedrich Jenni (1809–1849) seinen Gukkasten-Kalender heraus. Dieser glich den verbreiteten Volkskalendern, zeichnete sich aber im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten durch seinen unmissverständlich politischen Charakter aus. Bissig und manchmal verbissen griff Jenni in aktuelle Diskussionen ein – spottend, unterrichtend und sein Publikum belustigend. In den 1840er Jahren sorgte Jenni in Bern vorerst mit seiner Gukkasten-Zeitschrift für Aufsehen. Als streitbarer, polemischer und publizistisch wendiger Verfasser und Herausgeber machte er sich Freunde und Feinde; als Radikaler mobilisierte er ebenso gegen die Regenerationsliberalen wie gegen Aristokraten und 'Neuherren', pfäffisch Gesinnte, 'Stündeler' und eigentlich die gesamte Classe politique. Zudem positionierte sich Jenni mit den Büchern, die er verlegte, in einem medialen Umfeld, das von einem zunehmend schroffen und oft ehrverletzenden Ton geprägt war. Während seine Zeitschrift von 1843 bis 1849 erschien, war dem Gukkasten-Kalender eine nur kurze Lebensdauer beschieden. Das erstaunt, finden sich doch literarische und publizistisch-strategische Konzepte zum Teil unverändert wieder: Jenni wettert gegen die Jesuiten, karikiert Personen des politischen Lebens, spottet über Auswüchse eines nicht konsequent praktizierten Liberalismus. Und er schuf sich auch mit dem Kalender eine mediale Öffentlichkeit, in deren Mittelpunkt er selbst stand. In den 1840er Jahren sorgte Jenni in Bern vorerst mit seiner Gukkasten-Zeitschrift für Wirbel. Als streitbarer, polemischer und publizistisch wendiger Verfasser und Herausgeber machte er sich Freunde und Feinde; als Radikaler mobilisierte er ebenso gegen die Regenerationsliberalen wie gegen Aristokraten und ‹Neuherren›, pfäffisch Gesinnte, Stündeler und eigentlich die gesamte Classe politique. Zudem positionierte sich Jenni mit den Büchern, die er verlegte, in einem medialen Umfeld, das von einem zunehmend schroffen und oft ehrverletzenden Ton geprägt war. Während seine Zeitschrift von 1843 bis 1849 erschien, war dem Gukkasten-Kalender eine nur kurze Lebensdauer beschieden. Das erstaunt, finden sich doch literarische und publizistisch-strategische Konzepte zum Teil unverändert wieder: Jenni wettert gegen die Jesuiten, karikiert Personen des politischen Lebens, spottet über Auswüchse eines nicht konsequent praktizierten Liberalismus; und er schaffte sich auch mit dem Kalender eine mediale Öffentlichkeit, in deren Mittelpunkt er selbst stand.
Aktualisiert: 2020-03-12
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