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Fremdsein im Krieg

Fremdsein im Krieg von Huber,  Anja
Der Erste Weltkrieg hatte einen Strukturbruch in der Migrationsgeschichte Europas zur Folge. Ab 1914 wurden transnationale Wanderungsbewegungen immer stärker durch politische Entwicklungen und staat­liche Rahmenbedingungen ausgelöst und reglementiert. Von diesen Entwicklungen war auch die mitten in Europa liegende Schweiz betroffen. Der neutrale Kleinstaat wurde vermehrt zum Zufluchtsort für ausländische Deserteure, politische Emi­grantinnen und Emigranten sowie zivile Flüchtlinge. Zur gleichen Zeit wurden im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer als «feind­liche Ausländer» ausgewiesen, verhaftet oder in Lagern interniert. In diesem Buch werden die vielfältigen Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften, militärischen Migranten sowie Flüchtlingen mit dem Ausgangs- und Zielort Schweiz in den Jahren 1914–1918 beleuchtet. Die Autorin zeigt anhand einer reichen Quellenbasis, dass der Erste Weltkrieg den Umgang der Schweizer Regierung mit Migrantinnen und Migranten grundlegend veränderte. Im Innern des Landes kam es zu einer Umstellung der Dispositive auf Abwehr, die eine Verschärfung und Zentralisierung der Grenzkontrollen und schliesslich die Gründung der eidgenössischen Fremdenpolizei zur Folge hatte. Die Kriegserfahrungen der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland wiederum führten zu einem Ausbau der staatlichen und privaten Institutionen zum besseren Schutz der schweizerischen Staatsangehörigen im Ausland. Diese Entwicklungen sollten weit über den Krieg hinaus Einfluss auf die Schweiz als Ausgangs- und Zielort von Migration haben. Das Buch stellt deshalb einen wichtigen Beitrag zur schweizerischen Migrationsgeschichte des 20. Jahrhunderts dar.
Aktualisiert: 2018-10-15
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Wert(er)schöpfung: Die Krise des Pflegeberufs

Wert(er)schöpfung: Die Krise des Pflegeberufs von Huber,  Anja
Der ökonomische Druck im Gesundheitswesen hindert Pflegefachpersonen, Pflege entsprechend ihrem Berufsethos leisten zu können. Das führt zu Fluktuationen, welche die Krise im Gesundheitswesen verschärfen. Dies ergab eine Umfrage bei rund 300 Pflegefachpersonen, die zeigt, dass Pflegende, die nach den Werten ihres Berufsethos' handeln können, zufriedener mit ihrer Arbeit sind und länger im Beruf bleiben. Die Autorin skizziert in vier Schritten den Weg, der in dieses Dilemma geführt hat: Sie blickt auf die historische Entwicklung des Pflegeberufs zurück, analysiert die durch die Ökonomisierung verursachten Veränderungen in der Pflege, untersucht anhand der Luhmannschen Theorie den Wandel von helfenden Berufen und beschreibt die Auswirkungen auf den Pflegeberuf heute. In einem fünften Schritt zeigt sie Lösungsansätze auf, um aus dieser Krise herauszufinden. Anja Huber ist promovierte Arbeits- und Organisationspsychologin und arbeitet an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Aktualisiert: 2021-10-03
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Wert(er)schöpfung: Die Krise des Pflegeberufs

Wert(er)schöpfung: Die Krise des Pflegeberufs von Huber,  Anja
Der ökonomische Druck im Gesundheitswesen hindert Pflegefachpersonen, Pflege entsprechend ihrem Berufsethos leisten zu können. Das führt zu Fluktuationen, welche die Krise im Gesundheitswesen verschärfen. Dies ergab eine Umfrage bei rund 300 Pflegefachpersonen, die zeigt, dass Pflegende, die nach den Werten ihres Berufsethos' handeln können, zufriedener mit ihrer Arbeit sind und länger im Beruf bleiben. Die Autorin skizziert in vier Schritten den Weg, der in dieses Dilemma geführt hat: Sie blickt auf die historische Entwicklung des Pflegeberufs zurück, analysiert die durch die Ökonomisierung verursachten Veränderungen in der Pflege, untersucht anhand der Luhmannschen Theorie den Wandel von helfenden Berufen und beschreibt die Auswirkungen auf den Pflegeberuf heute. In einem fünften Schritt zeigt sie Lösungsansätze auf, um aus dieser Krise herauszufinden. Anja Huber ist promovierte Arbeits- und Organisationspsychologin und arbeitet an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Aktualisiert: 2021-10-03
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Fremdsein im Krieg

Fremdsein im Krieg von Huber,  Anja
Der Erste Weltkrieg hatte einen Strukturbruch in der Migrationsgeschichte Europas zur Folge. Ab 1914 wurden transnationale Wanderungsbewegungen immer stärker durch politische Entwicklungen und staat­liche Rahmenbedingungen ausgelöst und reglementiert. Von diesen Entwicklungen war auch die mitten in Europa liegende Schweiz betroffen. Der neutrale Kleinstaat wurde vermehrt zum Zufluchtsort für ausländische Deserteure, politische Emi­grantinnen und Emigranten sowie zivile Flüchtlinge. Zur gleichen Zeit wurden im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer als «feind­liche Ausländer» ausgewiesen, verhaftet oder in Lagern interniert. In diesem Buch werden die vielfältigen Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften, militärischen Migranten sowie Flüchtlingen mit dem Ausgangs- und Zielort Schweiz in den Jahren 1914–1918 beleuchtet. Die Autorin zeigt anhand einer reichen Quellenbasis, dass der Erste Weltkrieg den Umgang der Schweizer Regierung mit Migrantinnen und Migranten grundlegend veränderte. Im Innern des Landes kam es zu einer Umstellung der Dispositive auf Abwehr, die eine Verschärfung und Zentralisierung der Grenzkontrollen und schliesslich die Gründung der eidgenössischen Fremdenpolizei zur Folge hatte. Die Kriegserfahrungen der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland wiederum führten zu einem Ausbau der staatlichen und privaten Institutionen zum besseren Schutz der schweizerischen Staatsangehörigen im Ausland. Diese Entwicklungen sollten weit über den Krieg hinaus Einfluss auf die Schweiz als Ausgangs- und Zielort von Migration haben. Das Buch stellt deshalb einen wichtigen Beitrag zur schweizerischen Migrationsgeschichte des 20. Jahrhunderts dar.
Aktualisiert: 2020-09-24
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