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FinTech von Bechtel,  Alexander, Beitel,  Patrick, Bluhm,  Benjamin, Bohl,  Oliver, Brand,  Marco, Budeus,  Nazanin, Chan,  Aaron, Doerk,  Adrian, Dornseifer,  Frank, Dreyer,  Jan Joachim, Ferreira,  Agata, Freudenberg,  Felix, Groß,  Jonas, Hachmeister,  Jens, Hartung,  Sören, Henke,  Michael, Herring,  Frank, Hubert,  Andreas, Kebbel,  Gerhard, Krisor,  Andreas, Kunschke,  Dennis, Mattes,  Julian, Nägele,  Thomas, Nießner,  Stefan, Pohle,  Jan, Sandner,  Philipp, Schlupp,  Stephanie, Schmidt,  Julian, Spitz,  Michael F., Synak,  Tobias, Tholen,  Anne-Lina, Tönningsen,  Gerrit, Vehar,  France, Wallach,  Edgar, Wassmer,  Robert, Wegstein,  Ursula, Yerlikaya,  Natalie-Dilan
Die Zukunft der Finanzindustrie ist digital. Eine Zukunft, in der Maschinen nahezu autonom agieren, disruptive Blockchain-Technologien schon heute traditionelle Geschäftsmodelle in Frage stellen und Daten wertvollste Güter sind, bietet unzählige Chancen – stellt jedoch Gesetzgeber und Industrie vor völlig neue Herausforderungen. Einen detaillierten Gesamtüberblick über das „FinTech“- Universum bietet Ihnen die inhaltlich umfassend verstärkte 2. Auflage dieses viel beachteten Praxisbuchs.
Aktualisiert: 2022-04-13
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FinTech von Bechtel,  Alexander, Beitel,  Patrick, Bluhm,  Benjamin, Bohl,  Oliver, Brand,  Marco, Budeus,  Nazanin, Chan,  Aaron, Doerk,  Adrian, Dornseifer,  Frank, Dreyer,  Jan Joachim, Ferreira,  Agata, Freudenberg,  Felix, Groß,  Jonas, Hachmeister,  Jens, Hartung,  Sören, Henke,  Michael, Herring,  Frank, Hubert,  Andreas, Kebbel,  Gerhard, Krisor,  Andreas, Kunschke,  Dennis, Mattes,  Julian, Nägele,  Thomas, Nießner,  Stefan, Pohle,  Jan, Sandner,  Philipp, Schlupp,  Stephanie, Schmidt,  Julian, Spitz,  Michael F., Synak,  Tobias, Tholen,  Anne-Lina, Tönningsen,  Gerrit, Vehar,  France, Wallach,  Edgar, Wassmer,  Robert, Wegstein,  Ursula, Yerlikaya,  Natalie-Dilan
Die Zukunft der Finanzindustrie ist digital. Eine Zukunft, in der Maschinen nahezu autonom agieren, disruptive Blockchain-Technologien schon heute traditionelle Geschäftsmodelle in Frage stellen und Daten wertvollste Güter sind, bietet unzählige Chancen – stellt jedoch Gesetzgeber und Industrie vor völlig neue Herausforderungen. Einen detaillierten Gesamtüberblick über das „FinTech“- Universum bietet Ihnen die inhaltlich umfassend verstärkte 2. Auflage dieses viel beachteten Praxisbuchs.
Aktualisiert: 2022-04-21
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Empirischer Ansatz zur Identifikation, Messung und Planung von Flexibilität in der internationalen Teilelogistik der Automobilindustrie

Empirischer Ansatz zur Identifikation, Messung und Planung von Flexibilität in der internationalen Teilelogistik der Automobilindustrie von Grünewald,  Sarah, Henke,  Michael
Die wachsende Unsicherheit, Dynamik und Komplexität in globalen Lieferketten führen dazu, dass diese fortlaufend an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Dabei wird Logistikflexibilität als eine wesentliche Dimension der Supply-Chain-Flexibilität verstanden, die durch eine Vielzahl an Prozesspartnern in einem mehrstufigen Netzwerk bereitgestellt wird. Insbesondere im volatilen Kontext der Teileversorgung globaler automobiler Produktionsstandorte ist es jedoch nicht ausreichend, Logistikflexibilität ausschließlich auf einer strategisch-langfristigen Entscheidungsebene zu betrachten. Ein flexibles logistisches System muss die Fähigkeit besitzen, innerhalb weniger Monate internen und externen Einflussfaktoren multipler Fahrzeugprojekte begegnen zu können. In diesem Kontext unterstützt die vorliegende Arbeit die internationale Teileversorgung der Automobilindustrie mit einem empirischen Ansatz zur Identifikation, Messung und Planung von Logistikflexibilität innerhalb eines taktischen Zeitraums. Der Betrachtungsumfang umschließt dabei den Inbound-Prozess ab der Teilebereitstellung beim Lieferanten bis zur Containerabladestelle im Zielland. Hierzu wird im Rahmen eines systematischen Literaturreviews zunächst der Kenntnisstand zu Logistikflexibilität innerhalb der Forschung zu Supply-Chain-Flexibilität herausgearbeitet und in ein Konzeptmodell überführt. Dieses bildet die Grundlage des anschließenden Mixed-Method-Ansatzes einer mehrstufigen empirischen Analyse in globalen, automobilen Lieferketten. Dabei werden erstens im Zuge der Flexibilitätsidentifikation mündliche, leitfadengestützte Experteninterviews mit einer Versuchsgruppe eines international operierenden Original Equipment Manufacturer (OEM) durchgeführt. Diese verfolgen den Zweck der Erhebung konkreter Flexibilitätsbedarfe sowie der entlang der Logistikkette bereitgestellten Flexibilitätsangebote, die zur effektiven Aufrechterhaltung der Versorgungsleistung dienen. Die Ergebnisse werden über eine schriftliche Befragung in einer Kontrollgruppe aus Experten weiterer OEMs und Zulieferer der Automobilindustrie validiert und erweitert. Zweitens wird auf Basis der literaturanalytischen und theoretischen Vorüberlegungen ein geeignetes Messmodell für die Operationalisierung der mehrdimensionalen Logistikflexibilität ermittelt. Hierzu werden die erhobenen Flexibilitätsbedarfe und -angebote als reflektiv-formative Konstrukte höherer Ordnung modelliert. Dabei werden erstmals mittels einer Sekundärdatenanalyse Realdaten aus globalen Lieferketten eines unternehmensübergreifenden Produktionsnetzwerks verwendet. Drittens werden Hypothesen zum Ursache-Wirkungszusammenhang zwischen Logistikflexibilität und -leistung im Rahmen eines Strukturgleichungsmodells untersucht. Die Kausalanalyse, die direkte und moderierende Effekte berücksichtigt, ermöglicht die Bewertung des Einflusses der Flexibilitätsbedarfe und -angebote auf die Versorgungsleistung. Durch den entwickelten empirischen Ansatz unterstützt die Arbeit die globale Versorgungsplanung mit dem Ableiten von Handlungsempfehlungen zum effizienten Einsatz von Flexibilitätsmaßnahmen.
Aktualisiert: 2022-03-17
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Analyse des digitalen Informationsmanagements am Beispiel der innerbetrieblichen Logistik in der Automobilindustrie

Analyse des digitalen Informationsmanagements am Beispiel der innerbetrieblichen Logistik in der Automobilindustrie von Henke,  Michael, Schachtschabel,  Michael
Die Digitalisierung steht mit ihren Begriffen wie IoT, IIoT, Industrie 4.0, CPS u.v.m. seit geraumer Zeit im Fokus der Wissenschaft und Praxis. Billionen US$-Potentiale für die Volkswirtschaften und die Revolutionierung der Welt sind zu erwarten. Ein Sektor, der in Kürze die Kraft der Digitalisierung zu spüren bekommen sollte, umfasst die innerbetrieblichen Logistiken der Automobilindustrieunternehmen. Trotz der klar ausgewiesenen Potentiale gibt es in Wissenschaft und Praxis immer noch viele offene Fragen. Viele Manager verstehen die Digitalisierung nicht wirklich, und insbesondere im Herzstück der Digitalisierung, dem Informationsaustausch bzw. Interkonnektion, Interoperabilität oder Integration, scheint es seit Jahren noch offene Forschungsfragen zu geben. Nach den ersten tieferen Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit stellte sich heraus, dass es nicht nur Fragen bei dem Informationsaustausch gibt, sondern die Information an sich bis heute nicht vollständig erforscht ist. Diese Arbeit nimmt sich dieser Punkte in explorativer Weise an und geht den folgenden Forschungsfragen nach: FF-1a: Wie sieht eine Information aus? FF-1b: Wie sieht eine Information in der innerbetrieblichen Logistik aus? FF-2a: Wie sieht der Informationsaustausch in der innerbetrieblichen Logistik aus? FF-2b: Wie digital ist der Informationsaustausch in der innerbetrieblichen Logistik? FF-3: Wie sehen die Potentiale im Informationsaustausch in der innerbetrieblichen Logistik aus? Die Methodik dieser Arbeit ist zweigeteilt. (1) Um die FF-2a, FF-2b und FF-3 zu beantworten, wurde ein strukturierter Literature Review zur Ansatzidentifikation durchgeführt. Erst hier wurden die FF-1a und FF-1b aufgedeckt. Die Ergebnisse des Literature Reviews flossen anschließend in ein konzeptionelles Modell bzw. Theorie ein. (2) Ein dreiphasiges Single Case Study Design mit multiple Embedded Units of Analysis verwendet diese Theorie für eine Untersuchung in einer innerbetrieblichen Logistik der Volkswagen AG. Diese Arbeit beantwortet alle Forschungsfragen im Rahmen der Möglichkeiten, die eine explorative, qualitative Single Case Study bietet. Ebenso liefert diese Arbeit theoretische und praktische Implikationen: Die Arbeit entwickelt erstmalig eine Grounded-Informationstheorie und trennt darin analoge und digitale Informationen. Sie ermöglicht darin erstmalig die Darstellung von Wissen und erfindet, auf dieser Theorie basierend, das theoretische Artefakt des Information Model Canvas. Sie gibt der Logistik einen Rahmen zum Verständnis ihrer Informationen sowie Informationsflüsse und verbessert die Anwendbarkeit von Industrie-4.0-Referenzmodellen (z. B. RAMI 4.0). Sie hinterfragt den geglaubt hohen Digitalisierungsgrad der heutigen Industrie, zeigt Probleme im heutigen analogen und digitalen Informationsfluss auf und wirft Licht auf die Schattenseiten digitaler Informationsflüsse. Unternehmen bekommen dank dieser Ergebnisse neue Methoden, um ihre analogen und digitalen Informationsflüsse zu steuern, und können von nun an, unabhängig von irreführenden Business Case Betrachtungen, entscheiden, welche Bereiche sie wo und wie digitalisieren sollten.
Aktualisiert: 2021-12-16
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Industrie 4.0-Kompetenzprofil für Logistikberufe am Anwendungsfall des Disponenten in der Stahlindustrie

Industrie 4.0-Kompetenzprofil für Logistikberufe am Anwendungsfall des Disponenten in der Stahlindustrie von Henke,  Michael, Neumann,  Christine
Orientiert an einem konkreten Anwendungsfall sollen mit der vorliegenden Dissertation Kompetenzbedarfe aufgezeigt, eine Kompetenzprofillücke und eine geeignete Methodik der Kompetenzentwicklung am Beispiel des von der Automatisierung durch I4.0 am stärksten betroffenen Logistikberufes wissenschaftlich hinterfragt und untersucht werden. Die Vernetzung von Menschen und Produkten unterliegt einer immer schneller werdenden Weiterentwicklung. Prozesse entlang der Wertschöpfungsketten werden zunehmend digitalisiert. Dieser Fortschritt wird als die vierte industrielle Revolution interpretiert. Auf den Ebenen von Unternehmensleitungen werden in diesem Zusammenhang Begriffe wie das „Internet of Things“, die „Industrie 4.0“ oder die „Cyber-physischen Systeme“ diskutiert. Unternehmensberater nennen diese Weiterentwicklung auch die „non-stop, 24/7, digitaleverything- always-and-everywhere“-Ära. Angesichts der deutlichen, als Wandel zu bezeichnenden, Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, heißt es, dass sich auch die Arbeitswelt in Deutschland „multidimensional“ verändern wird. Das bedeutet, dass sich Arbeitsfelder kennzeichnend weiterentwickeln werden. Entsprechend hoch wird der veränderte Bedarf von Qualifikationen, insbesondere aber von branchenübergreifenden und branchenspezifischen Kompetenzen sein. Dabei scheint die Fertigungsindustrie von den Arbeitsplatzveränderungen im Zuge einer Industrie 4.0 besonders stark betroffen zu sein. Denn Herstellern von Industriegeräten wird es im Zuge der Digitalisierung möglich sein, die Anlagenleistungen präziser zu nutzen und zu überwachen. Eine Folge kann beispielsweise sein, dass Kosten anhand von Produktionsmengen, Verfügbarkeiten und Laufzeiten der Maschinen dann genauer prognostiziert werden können. Instandhaltungsmaßnahmen würden darüber hinaus effektiver gestaltet werden können. Für Kompetenzen bedeutet das, im Zuge einer Industrie 4.0 den veränderten Berufsbildern und Arbeitsplatzanforderungen entsprechend transformiert zu werden. Doch noch besteht weitestgehend Unklarheit über veränderte Kompetenzbedarfe. Es mangelt an konkretisierten Kompetenzprofilen der sich verändernden Berufsbilder. Grundsätzlich sind Führungskräfte und HR-Abteilungen von Unternehmen um die Weiterentwicklung von Kompetenzen und um ein fortlaufendes Kompetenzmanagement, mit Blick auf die Digitalisierung bemüht. Dabei werden vermeintlich idealtypische Kompetenzmodelle angewandt. Während erste Ansätze allgemeingültiger Erkenntnisse branchenübergreifender Kompetenzanforderungen existieren, liegen fundierte und gemessene Erfahrungswerte über maßgeschneiderte Kompetenzanforderungen in einem veränderten Arbeitsplatzkontext noch nicht vor. Dieser Sachverhalt gilt insbesondere für Kompetenzbedarfe von Berufsgruppen mit einem hohen Grad der Automatisierungswahrscheinlichkeit. Ein Soll-Zustand der Kompetenzen von Disponenten in der Logistik, der Berufsgruppe mit dem höchsten Grad der Automatisierungswahrscheinlichkeit, ist bis dato entsprechend wenig untersucht worden. So wird mit der vorliegenden Dissertation das grundsätzliche Ziel einer branchenspezifischen Kompetenzprofilentwicklung am konkreten Anwendungsfall, dem Beruf des Disponenten, verfolgt. Unter Berücksichtigung des Erkenntnisstands der Forschung wird ein Industrie 4.0- Kompetenzprofil methodengestützt entwickelt. Im Zuge der darauf folgenden Anwendung wird eine mögliche Kompetenzprofillücke empirisch untersucht. Führungskräfte und HR sollen die Kompetenzen von Mitarbeitern auf dieser Basis überprüfen, weiterentwickeln und Kompetenzlücken schließen können.
Aktualisiert: 2021-12-16
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Instrumentarium zur lösungsmusterbasierten Instandhaltungsplanung

Instrumentarium zur lösungsmusterbasierten Instandhaltungsplanung von Austerjost,  Maximilian, Henke,  Michael
Die Instandhaltung fortgeschrittener Produktions- und Logistiksysteme ist eine Herausforderung. Der demografische Wandel, sowie neuartige Systemtypen, zu denen nur wenig Instandhaltungserfahrung vorliegt, erhöhen den Stellenwert eines geschickten Umgangs mit Lösungswissen in der operativen Instandhaltungsplanung. Ein systematischer Rückgriff auf bewährtes Wissen, aus dem eigenen, aber auch aus fremden Unternehmen, sowie dessen Adaption, eröffnet die Möglichkeit, die Effizienz bei der Erarbeitung von Instandhaltungsmaßnahmen zu erhöhen. Ein Ansatz hierfür sind Lösungsmuster: Sie bieten das Potenzial, relevantes Wissen zu dokumentieren, zu vernetzen und kollektiv nutzbar zu machen. Die vorliegende Arbeit führt die These an, dass sich Lösungsmuster zur kreativ-gestalterischen Formulierung von Instandhaltungsmaßnahmen einsetzen lassen. Das übergeordnete Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Instrumentariums zur lösungsmusterbasierten Instandhaltungsplanung. Es dient der Vermittlung von Lösungswissen über verschiedene Expertisestufen des Instandhaltungspersonals hinweg und assistiert in neuartigen und komplexen Planungsfällen. Das Instrumentarium setzt sich aus folgenden Werkzeugen zusammen: einem Such- und Planungsraum zur Verordnung von Lösungsmustern, einem Standard zur Dokumentation von Lösungswissen sowie einem Empfehlungssystem, um geeignete Muster in den persönlichen Planungsprozess einzubinden. Das Arbeiten mit dem Instrumentarium wird durch ein Vorgehensmodell systematisiert. Die Validierung des Instrumentariums erfolgt anhand von sieben Fallstudien in instandhaltungsintensiven Branchen.
Aktualisiert: 2021-09-30
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Technischer Entwurf für Simulationsstudien zur Flexibilitätsbewertung im Kontext der Produktionsprogrammplanung und Produktionsbedarfsplanung

Technischer Entwurf für Simulationsstudien zur Flexibilitätsbewertung im Kontext der Produktionsprogrammplanung und Produktionsbedarfsplanung von Döbbeler,  Frederik, Henke,  Michael
Globale Megatrends wie z. B. digitale Transformation, Protektionismus, unstete Konjunkturentwicklungen sowie Ereignisse wie die Corona-Krise 2020 erfordern, Produktionssysteme binnen kürzester Zeit auf eine nicht prognostizierbare Zukunft vorzubereiten. Komplexe Analysen innerhalb kürzester Planungszeiträume durchführen zu können und ein angemessenes Maß an Flexibilität zu definieren, überschreitet die analytischen und kapazitiven Fähigkeiten der Verantwortlichen. Entsprechend erscheint eine simulativ unterstützte Durchführung von Planungsaufgaben der PPS notwendig. Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines technischen Entwurfs für Simulationsstudien zur Flexibilitätsbewertung und weiterhin, die Grundlagen für ihre Implementierung in die Produktionsprogramm- (PPP) und die Produktionsbedarfsplanung (PBP) zu legen. Mit fünf Flexibilitätstypen, die aus dem logistischen Zielsystem abgeleitet werden, wird es Planern und Betreibern von Produktionssystemen ermöglicht, die Ergebnisse der PPP und PBP um eine Bewertung ihrer Flexibilität zu erweitern. Hauptanforderungen an die Flexibilitätsbewertung sind eine zielorientierte Bewertung sowie die Abdeckung der Daten und Planungszeiträume, die der PPP und PBP zugrunde liegen. Bestehende Bewertungsverfahren unterstützen die PPP und PBP nur unzureichend. Dies ist auf die Vernachlässigung des „Faktors Mensch“ sowie die starke Abgrenzung auf Teilaspekte und somit auf eine unvollständige Betrachtung von Produktionssystemen zurückzuführen. Auch die Dynamik von Produktionssystemen wird nicht hinreichend präzise abgebildet und oftmals ist kein konkreter Zielbezug festzustellen. In der Folge werden die logistische Kennlinientheorie nach Nyhuis und Wiendahl um Kennlinien der Flexibilität erweitert, Berechnungsvorschriften für die Flexibilität im Hinblick auf Durchlaufzeit, Termintreue, Menge, Bestand und Wirtschaftlichkeit abgeleitet und ein Simulationskonzept inkl. Datenarchitektur entwickelt, mit dessen Hilfe gängige PPS-Maßnahmen bewertet werden können. Mit Einführung des Begriffs der Blindflexibilität wird erstmalig ein Maß zur Bewertung verschwendeter Flexibilität erarbeitet, das direkt mit Ineffizienzen im Unternehmen in Verbindung gebracht werden kann. Der erarbeitete Entwurf fördert ein tiefgreifendes Verständnis über Flexibilität sowie notwendiger Schritte zur Ermittlung von Kenngrößen über vorhandene Flexibilitätspotenziale von Produktionssystemen. Die Überführung vom technischen Entwurf inkl. Flexibilitätsbewertung in die PPP und PBP ist Anknüpfungspunkt für weiterführende Forschungsarbeiten.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Optimierung von Produktions- und Beschaffungsnetzwerken bei Markterschließungen von Emerging Markets in der Automobilindustrie

Optimierung von Produktions- und Beschaffungsnetzwerken bei Markterschließungen von Emerging Markets in der Automobilindustrie von Henke,  Michael, Sivakumaran,  Thillai
Die etablierten Automobilhersteller sehen sich seit Jahren mit einem stagnierenden Absatz in den Kernmärkten konfrontiert. Diese Sättigung der Kernmärkte und der damit einhergehende Wettbewerbsdruck zwischen den Automobilherstellern macht das Erschließen neuer Märkte erforderlich. Hierbei stehen insbesondere aufstrebende Märkte wie die BRIC-Staaten oder der ASEAN-Staatenverbund aufgrund ihres Absatzpotentials im Fokus. Die Erschließung dieser Märkte bringt aber grundsätzlich zwei Herausforderungen mit sich. Zum einen sorgen eine Vielzahl an Unsicherheiten, zu nennen sind hier insbesondere schwankende Wechselkurse, für eine hohe Komplexität in der Planung. Zum anderen ist ein hoher Grad an Protektionismus in den Emerging Markets zu beobachten. So fordern die Regierungen der Zielmärkte grundsätzlich eine stärkere Lokalisierung der Fahrzeugproduktion, um die hohen Einfuhrzölle zu umgehen. Die Lokalisierung ist allerdings an weitere Bedingungen gebunden, die von Staat zu Staat unterschiedlich ausfallen können. Besonders die Local-Content-Anforderungen zeigen aber, dass die Automobilhersteller ihre bisherigen Produktions- und Beschaffungsstrategien überdenken müssen. Mit der zukünftig weiter steigenden absatzmotivierten Verlagerung der Fahrzeugproduktion und den damit einhergehenden neuen Anforderungen an global gestaltete Produktions- und Beschaffungsnetzwerke steigt auch der Bedarf nach ganzheitlichen Gestaltungs- und Bewertungsansätzen zur Entscheidungsunterstützung. Es werden Konzepte benötigt, die die Vorteilhaftigkeit von Produktionsverteilungs-, Beschaffungs- und Belieferungsszenarien zur Markterschließung aufzeigen und dabei die bestehenden Herausforderungen berücksichtigen, diese bewertbar und miteinander vergleichbar machen. Vor dem Hintergrund der dargestellten Problematik und angesichts des Mangels an bestehenden Ansätzen zur Lösung ist das Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit die Entwicklung und Erprobung eines Modells für die strategische und integrierte Gestaltung und Bewertung von Produktions- und Beschaffungsnetzwerken in der Automobilindustrie im spezifischen Umfeld der Markterschließung von Emerging Markets. Der entwickelte Lösungsansatz nutzt die Methoden der mathematischen Optimierung sowie der multikriteriellen Entscheidungsfindung, um eine Bewertung der Unsicherheit in der Netzwerkgestaltung bei stochastischen Einflussfaktoren zu ermöglichen und eine ganzheitliche Netzwerkbetrachtung sicherzustellen. Die Einbettung des Gestaltungsmodells in ein Vorgehensmodell erleichtert ferner die Integration in die unternehmerische Praxis.
Aktualisiert: 2021-09-30
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