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Laute Post

Laute Post von Harrasser,  Karin, Sander,  Sarah
Laute Post zu spielen ist ein paradoxer Vorgang, denn die Stille Post übermittelt eigentlich diskrete Botschaften von Einzelperson zu Einzelperson. Die hier versammelten Weitererzählungen aus Kolumbien / Rerelatos Colombianos haben dagegen eine andere Form: Sie richten sich an eine öffentliche Leser:innenschaft und wollen das in Kolumbien Erlebte und Gehörte als persönliches und politisches Anliegen weitererzählen. Eine Gruppe Linzer Studierender berichtet von Erfahrungen in einer konkreten politischen Situation Kolumbiens, die von der Verlagerung der Gewalt vom bewaffneten Kampf hin zur Bedrohung von zivilgesellschaftlichen Akteuren geprägt ist, aber auch von hartnäckigem und partizipativem Engagement.Der Band versammelt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Texten, die von Aktivismus und Freundschaft erzählen. Selbstethnographien und verortete Erinnerungen, Interviews mit kolumbianischen Aktivist:innen und Kollektiven, Erweiterungen und Reflexionen, die eine Zwischenbilanz der Beschäftigung mit dem in Kolumbien Gehörten und Erlebten darstellen. Die Vielstimmigkeit des Bandes, die durch die Mehrsprachigkeit der Texte akzentuiert wird, stellt eine Praxis des Weitererzählens dar, die nicht nur Zeugnis ablegen will, sondern sich selbst mit ins Gespräch und ins Spiel bringt und dadurch das Weitergetragene zum gemeinsamen Anliegen macht. Durch die subjektive Aufarbeitung und die theoretische Reflexion wird aus dem nüchternen Bericht eine kollektive, situierte Geschichte. Eine solidarische Form des Sichverwandt-Machens, wie Donna Haraway es vorschlägt.Mit Beiträgen von: Sophie Adelt, A la Hora 30 (Miguel Ángel Anacona Rodríguez, Ángel González Nupan, Gabriela Díaz Arcos), Xenia Alexandovna, Liliana Angulo Cortés, Jesús Martín Barbero, Ani Dießelmann, Grupo del Archivo y Memoria de la Comuna 6, Andrea Heredia, Donna J. Haraway, Karin Harrasser, Sarah Lang, Mobile Akademie Berlin, Sebastian Palasser, Judith Pfister, Andrea Reisinger, Sarah Sander, María Eugenia Vásquez Perdomo
Aktualisiert: 2021-01-29
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Reibung und Reizung

Reibung und Reizung von Ahoi,  Joy, Choi-ahoi,  Kyung-hwa, Disselkamp,  Thomas, Faber,  Janina, Gast,  Lilli, Gehrlach,  Andreas, Harrasser,  Karin, Härtel,  Insa, Knellessen,  Olaf, Krüger,  Lutz, MacCannell,  Juliet Flower, Pechriggl,  Alice, Pfaller,  Robert, Schneider,  Petra, Sdun,  Nora, von Bronewski,  Gloria, Witte,  Sonja
Reibend und/oder reizend: Wie ist das »Zwischen« von Psychoanalyse undKultur bzw. deren Wissenschaften beschaffen? Psychoanalytische Forschung hat zur Herausbildung von Kulturwissenschaften westlichen Zuschnitts beigetragen, und sie ist selbst Gegenstand kulturwissenschaftlicher Analysengeworden. Der vorliegende Band beleuchtet nun Formen und Anordnungen dieses Zusammenwirkens. Gefragt wird nach möglichen Berührungs-, Reibungspunkten oder -flächen, Zwischen- und Grenzbereichen oder sonstigen Gebilden zwischen den Disziplinen, Herangehensweisen, Methoden. Herausgekommen sind Beiträge in unterschiedlichen Formaten: als Aufsatz, als Statement, als Zeichnung, als Begriffs-»Bestiarium«. Dabei offeriert der Band z.B. Einsichten in konflikthafte Verflechtungen, Formen der »Schiefheilung«, Phänomene des Gemeintseins, Fragen des Veraltens, Geschäfte des Erkennens oder auch ein Vergnügen am Umtüten.
Aktualisiert: 2021-01-27
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Heil versprechen

Heil versprechen von Harrasser,  Karin, Härtel,  Insa, Pazzini,  Karl-Josef, Witte,  Sonja
Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften dient als kritisches Medium für Diskussionen über Kulturbegriffe, die Kulturwissenschaften und deren methodische Verfahren. Ausgehend vom internationalen Stand der Forschung werden kulturelle Phänomene gleichermaßen empirisch konzis wie theoretisch avanciert. In Wünschen nach Heil(em) steckt die Sehnsucht nach Ganzheit, Vitalität, Genesung oder Erlösung. Das Heft nimmt heterogene Inszenierungen des »Heils« als Austragungsorte kulturellen Widerstreits in den Blick. Welche gesellschaftlichen Tendenzen werden in solchen Inszenierungen verhandelt oder imaginär stillgelegt - und was hat das für politische Konsequenzen? Das »Versprechen« des Heils wird in seiner Doppeldeutigkeit untersucht: als Verheißung und als Fehlleistung. Denn einzulösen ist das In-Aussicht-Gestellte sicher nicht. Versprochen ist versprochen. Mit einer Übersetzung von Hélène Clastres »La terre sans mal« (Auszug).
Aktualisiert: 2021-01-29
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Heil versprechen

Heil versprechen von Harrasser,  Karin, Härtel,  Insa, Pazzini,  Karl-Josef, Witte,  Sonja
Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften dient als kritisches Medium für Diskussionen über Kulturbegriffe, die Kulturwissenschaften und deren methodische Verfahren. Ausgehend vom internationalen Stand der Forschung werden kulturelle Phänomene gleichermaßen empirisch konzis wie theoretisch avanciert. In Wünschen nach Heil(em) steckt die Sehnsucht nach Ganzheit, Vitalität, Genesung oder Erlösung. Das Heft nimmt heterogene Inszenierungen des »Heils« als Austragungsorte kulturellen Widerstreits in den Blick. Welche gesellschaftlichen Tendenzen werden in solchen Inszenierungen verhandelt oder imaginär stillgelegt - und was hat das für politische Konsequenzen? Das »Versprechen« des Heils wird in seiner Doppeldeutigkeit untersucht: als Verheißung und als Fehlleistung. Denn einzulösen ist das In-Aussicht-Gestellte sicher nicht. Versprochen ist versprochen. Mit einer Übersetzung von Hélène Clastres »La terre sans mal« (Auszug).
Aktualisiert: 2021-01-29
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Put the X in PolitiX

Put the X in PolitiX von Auer,  David, Ebbrecht-Hartmann,  Tobias, Harrasser,  Karin, Robnik,  Drehli, Wirth,  Ulrike
Die auf Marvel-Comics basierenden X-Men sind seit zwei Jahrzehnten im superheroischen Kino als Subjekte intersektionaler Konflikte und Bündnisse aktiv. In sieben Filmen, von X-Men (2000) bis Dark PhoeniX (2019), sowie in Ablegern mit den Mutanten Logan/Wolverine und Deadpool spielen sie politische Perspektivierungen der Gegenwart, ihrer Geschichte und ihrer offenen Zukünfte durch. Das reicht von Holocaust-Erinnerungen und Rassismuskritik über bürgerrechtliches Handeln und Widerstand gegen Normalisierung bis zur Wahrnehmung solidarischer Beziehungen anstelle einer Überhöhung des Kampfes. In diesem Sammelbändchen wird Selbst-Displays der Warenform nachgegangen, für die das Franchise beispielhaft ist. Und es werden Eigendynamiken von Mutation und Prothesenkörperlichkeit festgehalten sowie Erfahrungsräume einer politischen Sachlichkeit, die nicht in Verdinglichung aufgehen. Die Beiträge – von David Auer, Tobias Ebbrecht-Hartmann, Karin Harrasser, Drehli Robnik und Ulrike Wirth – suchen X-Men-Filme auf und mit Hingabe ab. Heraus kommen (Durch-)Kreuzungen von Pop-Kino und Politik-Konzeptionen: Arten, am Gesellschaftlichen dessen Unbestimmtheit zu sichten. Sind Film, Politik und Theorie so etwas wie defekte Superheld*innen? Jedenfalls geht es um Ansätze, Einsätze und (Er)Setzungen ihrer Powers, Positionen und Deformationen. Und darum, dass sie aneinander das eine oder andere X ausmachen.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Szenographien des Subjekts

Szenographien des Subjekts von Friedrich,  Lars, Harrasser,  Karin, Kaiser,  Céline
Wie sind die Umstände beschaffen, die ein Subjekt in Erscheinung treten lassen? Und wie verändern und verschieben Subjekte ihrerseits die Umstände, denen sie ihr Erscheinen verdanken? Anstatt einseitig mediale, architektonische oder rhetorische Arrangements zu beschreiben, die Subjekten für ihren Auftritt zur Verfügung stehen, oder sich auf Prozesse der Subjektgenese zu konzentrieren, die sich auch unabhängig szenischer Arrangements begreifen ließen, widmet sich der vorliegende Band ihrer wechselseitigen Herstellung. Er betont aus unterschiedlichen Perspektiven die abgründigen Bedingungen, unter denen Subjekte zu ihren Bühnen und vice versa die Bühnen zu ihren Subjekten gelangen. Die Kernthesen, die in eng fokussierten Analysen konkreter Szenen entfaltet werden und den Begriff der Szene selbst kritisch hinterfragen, lauten: Ohne Szene kein Subjekt und ohne Beschreibungsinstanz keine Szene. Daraufhin untersucht werden das antike Drama und die Revolutionsrhetorik, therapeutische und bürokratische Einrichtungen, Experimente der Bildenden Kunst und des Films und nicht zuletzt Theorieszenen: rhetorische Bühnen, die Argumente und Politiken zur Aufführung bringen. Lars Friedrich ist am Institut für Deutsche Literatur der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig.Karin Harrasser ist Professorin an der Kunstuniversität Linz.Céline Kaiser ist Professorin an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Wessen Wissen?

Wessen Wissen? von Ayivi,  Simone, Barla,  Josef, Bücker,  Trixi, Busch,  Kathrin, Dörfling,  Christina, Döring,  Sebastian, Draxler,  Helmut, Driemel,  Ina, Ebeling,  Knut, Eydel,  Katja, Finke,  Marcel, Gronau,  Barbara, Harrasser,  Karin, Heidel,  Ulf, Higgin,  Marc, Holert,  Tom, Holl,  Ute, Krümmel,  Clemens, Liptau,  Ralf, Love,  Heather, Maly,  Katharina, Melian,  Michaela, Mutumba,  Yvette, Ndikung,  Bonaventure, Nobrega,  Onur Suzan, Peters,  Kathrin, Scheffner,  Philip, Sonntag,  Jan-Peter, Szántó,  Ildikó, Trinkaus,  Stephan, Wünsch,  Michaela
Der Titel des Bandes behauptet eine Pluralität von Wissen und rückt die Vielheit materiell-semiotischer Akteur_innen in den Blick. Fokussiert werden dabei zwei zentrale Aspekte: „Wessen Wissen?“ ist einerseits eine Frage nach Akteur_innen, Körpern, Materialien und Technologien, die in künstlerischen Produktions- und Wissensprozessen miteinander interagieren. Diese lassen sich als Übersetzungen und Transformationen beschreiben, in denen Künstler_innen längst nicht mehr die einzigen Subjekte des Wissens sind. Denn in den künstlerischen Praktiken des Entwerfens, Skizzierens, Modellierens, Probens und Experimentierens entfalten Medien und Materialien ihre je eigene agentielle Kraft. Es ist andererseits eine Frage nach der Heterogenität von Wissensformationen in ihren partikularen und partialen Perspektiven, also nach situated knowledges. Damit wird die Vorstellung einer allgemeingültigen, körperlosen, neutralen Objektivität bestritten. Im Gegenzug nimmt das situierte Wissen der Künste für sich in Anspruch, Erkenntnisse hervorzubringen und zur Verfügung zu stellen. Es steht demnach für verkörperte Kenntnisse, die in das Feld des zugelassenen und legitimen Wissens kritisch intervenieren.
Aktualisiert: 2021-01-04
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Körper 2.0

Körper 2.0 von Harrasser,  Karin
Erfährt der Mensch ein Update, wie es der Prothetiker Hugh Herr mit seiner Formel von den »Humans 2.0« prophezeit? Die Diskussion um die Hightech-Prothesen eines Oscar Pistorius oder um Aufsehen erregende körpernahe Medien wie die Google-Brille zeigen einen Wandel der Ideen von Körperlichkeit: Verbessernde Eingriffe in und um den Körper werden nicht länger als notwendige Kompensation von Defiziten begriffen, sondern als wünschenswerte Optimierung und Steigerung. Werden Körper »machbar«? Karin Harrasser situiert diese aktuellen Diskurse und Praktiken des Körpers und entwirft einen anderen Blick auf sie. Wie lässt sich über Technologien, Medien und Körper aus der Perspektive von teilsouveränem Handeln und Parahumanität sprechen?
Aktualisiert: 2021-01-29
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Körper 2.0

Körper 2.0 von Harrasser,  Karin
Erfährt der Mensch ein Update, wie es der Prothetiker Hugh Herr mit seiner Formel von den »Humans 2.0« prophezeit? Die Diskussion um die Hightech-Prothesen eines Oscar Pistorius oder um Aufsehen erregende körpernahe Medien wie die Google-Brille zeigen einen Wandel der Ideen von Körperlichkeit: Verbessernde Eingriffe in und um den Körper werden nicht länger als notwendige Kompensation von Defiziten begriffen, sondern als wünschenswerte Optimierung und Steigerung. Werden Körper »machbar«? Karin Harrasser situiert diese aktuellen Diskurse und Praktiken des Körpers und entwirft einen anderen Blick auf sie. Wie lässt sich über Technologien, Medien und Körper aus der Perspektive von teilsouveränem Handeln und Parahumanität sprechen?
Aktualisiert: 2021-01-29
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