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Die zwölf Monate des Jahres

Die zwölf Monate des Jahres von Block,  Detlev, Drushinin,  Max, Garbe,  Burckhard, Gralle,  Albrecht, Gröhler,  Harald, Hartewig,  Karin, Hausin,  Manfred, Jeday,  Samir, Marciniak,  Steffen, Middleton,  Clifford J., Platta,  Holdger, Riehemann,  Renate Maria, Shiolashvili,  Irma
Bei dem Buch des Autorenkreises Plesse handelt es sich um eine Anthologie, an der sich ein Großteil der gegenwärtig aktiven Mitglieder des Plessekreises. Für das Jahr 2020 hatten die Autoren sich das Thema "Monate" vorgenommen, was nun zu der Veröffentlichung "Die zwölf Monate des Jahres" geführt hat. Besonderheit ist, dass sich jeder Autor einen Monat nahm, um ihn entweder lyrisch oder in Kurzprosaform zu behandeln. Da es mehr Autoren als Monate gibt, kommen manche Monate zweimal vor. Folgende Autoren sind beteiligt: Harald Gröhler, Detlev Block, Renate Maria Riehemann, Steffen Marciniak, Max Drushinin, Albrecht Gralle, Manfred Hausin, Holdger Platta, Karin Hartewig, Burckhard Garbe, Irma Shiolashvili, Martin Block, Brigitte Rosetz, Samir Jeday, Dorothea Speyer-Heise, Clifford J. Middleton, Lutz Städtler und Karolina Kolmanic. Bei der jährlichen (nun bereits seit Gründung des Kreises - 45.) Matinee-Veranstaltung im Herbst in Bovenden (bei Göttingen) hielt wie in jedem Jahr der Bürgermeister von Bovenden ein Grußwort, welches im Buch mit abgedruckt ist.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Astreines Alibi

Astreines Alibi von Gröhler,  Harald
Geschichten lesen und sie gleich wieder vergessen? Von der Art sind Harald Gröhlers neue Stories nicht. Eine der Geschichten: Die Flüchtlinge … nähern sich. Und was ist nun los? Hier zeigen sich die Einheimischen von einer verflucht neuen Seite. Keine Frage, das meiste fällt da peinlich aus. Jede der acht Stories hat aber auch autobiografische Züge. Allen acht Geschichten liegen illegale Vorgänge zugrunde. Oder mindestens ein skurriler Vorgang. Gröhler sagt: Eine einfache Wahrheit ist heute nicht zu haben. Immer wieder beschäftigt sich der Autor Gröhler mit Personen, die sich als ungezähmt, unangepasst, als aufsässig zeigen; mit Personen, die sich von etwas freimachen wollen; mit Menschen, die versuchen, eine Decke über sich zu durchstoßen. Und oft ist kein Mann, sondern eine Frau die treibende Kraft. Die Frauen haben nicht selten den aktiveren Part. Der Autor Gröhler rollt den Zusammenhang der Generationen auf; er beschäftigt sich damit, wie sich die Generationen heute abstoßen. Wahrheitsfindung, Gedächtnis, Geschlechtlichkeit, Grenzerfahrung, das sind Gröhlers Themen. Er sagt: „Ich habe die Literatur als etwas kennengelernt, das allen Systemen, die sie einfangen möchten, Widerstand leistet.“ Manchmal spielen sich Gröhlers Stories in historisch bedeutsamen Örtlichkeiten ab. In dem Dom zu Naumburg; in der Wiener Hofburg; dem Ilmtal Goethes vor Weimar (Weltkulturerbe). Zum Teil haben die Geschichten auch eine kindliche oder zumindest knapp jugendliche Perspektive. Was Gröhler fasziniert, sind die Übergänge von der Kindheit zur Jetztzeit. Es ist nicht zu viel gesagt, dass hier jemand die Visionen seiner Jugend zu verbinden sucht mit dem Realismus und der Nüchternheit des Erwachsenendaseins.
Aktualisiert: 2020-09-10
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Dichter! Dichter!

Dichter! Dichter! von Friedrich,  Brigitte, Gröhler,  Harald
Dichter, hautnah! Besuche, Treffen, Heimsuchungen, Fototermine – zusammen mit der Fotografin Brigitte Friedrich –, und immer wieder Gespräche. Leichtes Parlando, oder Streitgespräche, und manchmal schwere, ja bösartige Auseinandersetzungen. Eine Stippvisite, sich weiter entwickelnd, in den Privaträumen von Walter Kempowski. Ein Fotoshooting mit Rolf Dieter Brinkmann auf dem Bürgersteig vorm Haus. Eine skurrile Autofahrt mit Günter Wallraff. Oder der Rauswurf bei Alexander Lernet-Holenia in der Wiener Hofburg. Gelegentlich spitzte sich das persönliche Kennenlernen absolut zu. Harald Gröhler teilt fast nur konkret erlebte Vorkommnisse mit. Und im Nachhinein zeigt sich: Auf solche informellen Netzwerke von Kommunikation kann man nicht verzichten, – wenn man den Tatsächlichkeiten von Autorinnen, Autoren nahekommen will. Den Versuchungen zu übertreiben hat Gröhler dabei widerstanden. Die oft fragwürdigen Darstellungen gerade auch im Internet sind seine Sache nicht. Gröhler sagt: sie vernichten die Beurteilungskompetenz der Leser. U.a. begegnete Harald Gröhler: Hans Carl Artmann, Thomas Bernhard, Wolf Biermann, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hans Magnus Enzensberger, Rainer Werner Fassbinder, Erich Fried, Barbara Frischmuth, Lars Gustafsson, Peter Handke, Ernst Jandl, Marie Luise von Kaschnitz, Walter Kempowski, Thomas Kling, Wolfgang Koeppen, Stanislaw Lem, Reinhard Lettau, Friederike Mayröcker, Peter Rühmkorf, Wolfdietrich Schnurre, Günter Wallraff, Gabriele Wohmann, Gerhard Zwerenz.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Kaperfahrten

Kaperfahrten von Abel,  Uta, Barker,  Elke, Baumeister,  Pilar, Behrens,  Mark, D'Oro,  Marina, Dietl,  Ute, Dusil,  Dagmar, Franz,  Margarete, Giebel,  Eric, Greven,  Jan Maria, Gröhler,  Harald, Grotjahn,  Friedrich, Hess,  Ursula, Hilland,  Sigrun, Käufer ,  Hugo Ernst, Kebelmann,  Bernd, Klammer,  René, Konrad,  Susanne, Krapf,  Heinz Wolfgang, Kronabitter,  Erika, Landau,  Horst, Lang,  Elmy, Mandel,  Marc, Mohr,  Gerty, Neuert,  Marcus, Oertgen-Twiehaus,  Elke, Płoszewska,  Małgorzata, Rieck,  Heide, Rudloff-Miglo,  Annelise von, Senge,  Stephan Reimund, Shiolashvili,  Irma, Sohmer,  Tarja, Steffen,  Friedrich-Wilhelm, Szczepański, Szubstarska,  Gabriela, Teicher-Maier, Traian,  Pop, Welker-Sturm, , Wojtowytsch,  Myron, Zeizinger,  Barbara
Literatur über Grenzen hinaus Literatur und Kloster – schon immer ist das eine spannende Begegnung, man möge nur zurückgehen in die Zeiten, als in den alten Klöstern in den ehrwürdigen Bibliotheken Schreibschulen angesiedelt waren, in denen kopiert, geschrieben und gezeichnet wurde; bis heute finden sich diese großartigen Buchzeugnisse, die den Leser, den Bewunderer beim Betrachten ehrfürchtig innehalten lassen. Seit vielen Jahren hat die Europäische Autorenvereinigung Die KOGGE ihre Werkstatttagung alljährlich an den Tagen um Himmelfahrt in der Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel, wo unser Mitglied Pater Stefan Reimund Senge seit Jahrzehnten Förderer unserer Literaturtagung ist. Dafür danken wir ihm, für die Gastfreundschaft dem Kloster. Dieses Buch versammelt in zehn Jahren während diesen Tagungen in Himmerod entstandene Texte von Autoren der Autorenvereinigung Die KOGGE und von Gästen. Es macht staunen, was über die Jahre hinweg in der Abgeschiedenheit eines Klosters, in der Konzentration und in der Diskussion über Texte entsteht. Das können wir nun nachlesen. Ich freue mich sehr, dass so ein Band entstanden ist, der unter unterschiedlichen Themenstellungen das Anliegen unserer Europäischen Autorenvereinigung Die KOGGE immer wieder aufs Neue deutlich macht: mit Literatur über Grenzen hinaus zu wirken, für die Toleranz, für Menschlichkeit, für Vielfalt, für Freundschaft und für humane Verbundenheit. Im Dezember 2018 Uli Rothfuss Prof. Uli Rothfuss ist Schriftsteller und Kulturwissenschaftler, seit 2006 Präsident der Europäischen Autorenvereinigung Die KOGGE, Sitz Minden.
Aktualisiert: 2020-04-05
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Inside Intelligence – Der BND und das Netz der großen westlichen Geheimdienste

Inside Intelligence – Der BND und das Netz der großen westlichen Geheimdienste von Gröhler,  Harald
Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) wird in diesem Buch durch eine hervorragende Recherche und persönliche Gespräche des Autors gehörig auseinandergenommen. Vor allem die zentrale Person von Reinhard Gehlen, dem Weichensteller und ersten Leiter des BND, dessen Vergangenheit im II. Weltkrieg als Leiter der Feindaufklärung "Fremde Heere Ost" die ersten Jahre des BND prägte. Diese Zeit wird beißend ironisch erzählt, die spätere Zeit und die heutige Gegenwart journalistisch gerafft. Die beiden Linien wechseln miteinander ab und geben dem spannenden Buch Dynamik und Farbe. Es ist brandaktuell, leistet es doch einen wichtigen Beitrag, um hinter die Fassaden des BND und das Netz der großen westlichen Geheimdienste zu blicken.
Aktualisiert: 2020-12-02
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In Eile, im Mantel

In Eile, im Mantel von Gröhler,  Harald
Geschichten lesen und sie gleich wieder vergessen? Von der Art sind Harald Gröhlers neue Stories nicht. Eine der Geschichten: Die Flüchtlinge … nähern sich. Und was ist nun los? Hier zeigen sich die Einheimischen von einer verflucht neuen Seite. Keine Frage, das meiste fällt da peinlich aus. Jede der acht Stories hat aber auch autobiografische Züge. Allen acht Geschichten liegen illegale Vorgänge zugrunde. Oder mindestens ein skurriler Vorgang. Gröhler sagt: Eine einfache Wahrheit ist heute nicht zu haben. Immer wieder beschäftigt sich der Autor Gröhler mit Personen, die sich als unge- zähmt, unangepasst, als aufsässig zeigen; mit Personen, die sich von etwas freimachen wollen; mit Menschen, die versuchen, eine Decke über sich zu durchstoßen. Und oft ist kein Mann, sondern eine Frau die treibende Kraft. Die Frauen haben nicht selten den aktiveren Part. Der Autor Gröhler rollt den Zusammenhang der Generationen auf; er beschäftigt sich damit, wie sich die Generationen heute abstoßen. Wahrheitsfindung, Gedächtnis, Geschlechtlichkeit, Grenzerfahrung, das sind Gröhlers Themen. Er sagt: „Ich habe die Literatur als etwas kennengelernt, das allen Systemen, die sie einfangen möchten, Widerstand leistet.“ Manchmal spielen sich Gröhlers Stories in historisch bedeutsamen Örtlichkeiten ab. In dem Dom zu Naumburg; in der Wiener Hofburg; dem Ilmtal Goethes vor Weimar (Weltkulturerbe). Zum Teil haben die Geschichten auch eine kindliche oder zumindest knapp jugendliche Perspektive. Was Gröhler fasziniert, sind die Übergänge von der Kindheit zur Jetztzeit. Es ist nicht zu viel gesagt, dass hier jemand die Visionen seiner Jugend zu verbinden sucht mit dem Realismus und der Nüchternheit des Erwachsenendaseins.
Aktualisiert: 2018-11-01
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KYPARISSOS oder Die Gabe des Orakels

KYPARISSOS oder Die Gabe des Orakels von Aji,  Herlambang Bayu, Gröhler,  Harald, Marciniak,  Steffen
Nach dem 2014 erschienenen Auftaktband der „Ephebischen Novellen“- „HYLAS oder Der Triumph der Nymphe“ liegt von Steffen Marciniak nun das zweite Buch um den Titelhelden Kyparissos vor, der die Zypressen des Mittelmeeres im Namen führt. Der Jüngling Kyparissos, bislang recht einsam mit seiner Mutter auf der Insel Keos lebend, ist der Sohn des Königs Telephos, der ihn auf der Durchreise auf die erste große Reise in die sagenhafte Stadt Delphi mitnimmt. Während der König das in der ganzen Griechenwelt berühmte Orakel befragen will, nimmt Kyparissos an den Pythischen Spielen teil und gewinnt mit seinem Hymnus auf den von ihm seit jeher verehrten Gott Apollon den Lorbeerkranz. Der in Delphi beliebte Ephebe Silvanus, der aus Neapolis stammt, überreicht Kyparissos den Siegerkranz und beide werden Freunde und Gefährten. Im Tempel zu Delphi erscheint Kyparissos auch der Orakelgott Apollon, der ihm als Dank eines seiner heiligen Tiere schenkt, einen Hirsch. Kyparissos lebt nun glücklich unter Apollons Obhut und Liebe in den Wäldern des Parnass mit dem Hirsch und mit Silvanus. Doch nicht auf ewig kann er sich den Bürgerpflichten entziehen, und da er schon achtzehn Jahre alt geworden war, tritt er seinen Ephebendienst im Gymnasion an. Bald muss er auch die Jagd erlernen. Die Geschichte erzählt von einer großen Sehnsucht nach dem Leben, der Liebe und der Freundschaft, der Schönheit der Kunst und davon, wie tief und einsam die Trauer und der Verlust einen jungen Menschen machen können.
Aktualisiert: 2020-02-17
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Der Sprung durch den Teich

Der Sprung durch den Teich von Gröhler,  Harald
Von Harald Gröhler ist soeben im Pop Verlag erschienen: „Der Sprung durch den Teich. Die Metaphysik der Gedichte“. Ein 136-Seiten-Gedichtbuch, kein dünnes Bändchen (wie die vorausgegangenen sechs Lyrikbände Gröhlers). Es ist Gröhlers 16. Buch. Der Maler und Beuysschüler Prof. Peter Angermann hat sich in einer Titelblattzeichnung den Sprung durch den Teich auf eine witzig-fahrige Weise vorgestellt. Gröhler lebt in Berlin. Er unternahm früher Trampfahrten, auch hochriskanter Art, quer durch Europa und nach Kleinasien. Danach hatte er selber immer wieder ein Auto; den letzten Wagen hat er jetzt aus guten Gründen verkauft. Gröhler studierte Psychologie und Philosophie – und weiter nichts –. Er war aber Gastprofessor, für Literatursoziologie, an US-Staatsuniversitäten. Er gründete die Gruppe IntermediaR. Die zwei Jahre auftrat, bis sie wieder auseinander lief, und er ist Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (das Ordensbändchen hat er leider gerade in der Münchener Straßenbahn verbummelt, auf einer Lesereise). Dreimal erhielt er auch einen 1. Preis – einmal für ein Theaterstück, zweimal für Lyrik, zuletzt den Inge-Czernik-Förderpreis Lyrik 2010 –. Gröhler ist im PEN. Einzelne Passagen seines Werks sind bis jetzt in zehn Sprachen übersetzt worden. Zum Beispiel ins Georgische, folglich nicht bloß ins Englische. Gedichte von Gröhler sind von zwei Komponisten vertont worden; über ein Kurzgedicht hat ein Filmregisseur ein ganzes Video gemacht (das wurde dann in ICEs der DB gezeigt). Gröhler steht in Who’s Who’s drin – auch in internationalen –, nur solchen, in die man sich nicht hineinkaufen kann. Nun gut, und der erwähnte Poeta laureatus schreibt diesmal worüber? Jedenfalls über Umbruchzeiten. Über Beunruhigungen; solche von anderen Personen seiner Umgebung und solche von sich. Über Zäsuren. Dieser Autor sieht: hier in Europa, oder auch in N.Y., steht so ziemlich jeder zweite unter großem inneren Druck. Und Gröhlers Gedichte, die sind dann nicht immer brav monothematisch; sondern manchmal polythematisch. Motive können sich überschneiden, Aussagen können sich überlagern. Gröhler sagt auch von seinen Gedichten: sie sind etwas, das allen Systemen – die so ein Gedicht einfangen möchten – Widerstand leistet. Widerstand, sagt er, leisten seine Gedichte sogar ihm, Gröhler, selber gegenüber. Und manchmal entwickeln seine Gedichte zentrifugale Kräfte. Immer wieder finden sich in dem neuen Buch Gedichte, in denen auch Kinder eine Rolle spielen, oder Gedichte, die einen teils kindlichen Ton haben, ohne dass es Kindergedichte sind. Daraufhin angesprochen, sagt Grögrö, „ich habe gemerkt, der Kosmos der Kinder ist hochpoetisch, und zwar inhaltlich wie sprachlich. Beides törnt mich an; dabei streite ich als Erwachsener meine (mir allmählich deutlich werdende) Welt doch nicht komplett ab“. Gröhler weicht auch nirgends in Symbolik aus; er meint das, was er schreibt. Es ist leicht zu erkennen, dass hier ein Autor die Visionen seiner Kindheit oder Jugend zusammenzuzwingen versucht mit der Nüchternheit und den Zuständen des Erwachsenendaseins. Als Headlines der Kapitel gibt es in seinem Buch: In Bewegung; Perspektivisch; Sieger und Verlierer; Frauen, eine Frau; Leichen; Affekte; Wartezeiten; auch Selbstporträts.
Aktualisiert: 2018-10-05
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„Ich höre mich tief in das Lautlose ein“

„Ich höre mich tief in das Lautlose ein“ von Gröhler,  Harald, Hirner,  Anton, Piontek,  Heinz, Wiedow,  Hartwig
Heinz Piontek (1925-2003) begab sich mit seinem literarischen Schaffen auf die Suche nach dem Schönen, Naturmagischen, Tiefen. Schon in jungem Alter reüssierte er mit seinen Texten, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1976 den Georg-Büchner-Preis. Sein unterschiedliche Erzähltechniken umfassendes Werk wurde in 24 Sprachen übersetzt. Doch in den politisierten 60er und 70er Jahren sah man in dem ruhigen Literaten einen unengagierten Außenseiter und andere Autoren übernahmen bis heute die Rolle der repräsentativen deutschen "Nachkriegsautoren“. Umso stärker und originärer wirken Pionteks frühe Kurzgeschichten und Gedichte, mit denen er internationale Aufmerksamkeit erreichte. Seine Zeilen und Verse fühlen sich in ihren traditionellen Formen stärker in die sprechende wie lautlose Existenz ein als manch anderer plakative oder experimentelle Versuch gleicher Zeit. Dieses Buch versammelt eine Auswahl dieser frühen Werke (darunter auch unbekanntere Stücke), die durch Selbstzeugnisse und Dokumente jener Jahre ergänzt wurden. Entstanden sind sie zwischen 1947 bis 1961 in den Donaustädten Lauingen und Dillingen, wohin der Sohn eines oberschlesischen Bauers nach zweijährigem Militäreinsatz, Kriegsgefangenschaft und Wanderleben gezogen war, bevor er seinen Wohnsitz in München nahm. Bisher nicht bekannte Aquarelle aus seiner eigenen Hand sowie unveröffentlichte Fotografien illustrieren das Buch. Die fruchtbare Schaffensperiode Pionteks wird somit ebenso literarisch wie historisch beredt dokumentiert und zugänglich gemacht. Es gilt, einen deutschen Autor ganz eigener Tiefe und Stärke wiederzuentdecken.
Aktualisiert: 2018-10-06
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