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GEHÖLZ #2

GEHÖLZ #2 von Giese-Kroner,  Nicole, Hartog,  Arie, Küchler,  Nina Maria
Reich bebildeter Ausstellungskatalog zur Ausstellung "GEHÖLZ DIE ZWEITE" im Syker Vorwerk - Zentrum für zeitgenössische Kunst vom 28. Juni bis 30. August 2020. Holz spielt im Leben des Menschen seit jeher eine hervorgehobene Rolle. Die Bildhauerei in Holz ist eine der ältesten Formen der skulpturalen Ausdrucksmöglichkeiten, die wir kennen. Sie zieht sich wie keine zweite durch die uns bekannte Kunst- und Kulturgeschichte von der Steinzeit über die großen Holzschnitzer bedeutender Altäre im 15. und 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert. Mit der Emanzipation von der figürlichen Form zu abstrakter Kunst im 20. Jahrhundert, hat sich auch die Bildhauerei weiterentwickelt. Gegenwärtig laufen die verschiedenen Strömungen von figürlicher bis abstrakter Darstellung gleichberechtigt nebeneinander. Zu den figürlich arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern zählen in dieser Ausstellung Susanne Auslender, Regine Hawellek, Markus Keuler und Klaus Effern. Abstrakt arbeiten Beate Debus und Gunther Gerlach. Die Ausstellung GEHÖLZ DIE ZWEITE beleuchtet genau diese unterschiedlichen Darstellungsweisen und künstlerischen Ansätze sowie ihre Zwischentöne. Vor allem wird das organische Ausgangsmaterial von den sechs Künstlerinnen und Künstlern vollkommen unterschiedlich aufgefasst und behandelt. Dadurch entsteht ein spannungsreicher Rundgang durch die aktuelle Bildhauerei in Holz.
Aktualisiert: 2020-08-27
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Frauke Beeck

Frauke Beeck von Giese-Kroner,  Nicole, Hiller,  Ulrike
Diese Publikation ist anlässlich der Ausstellung "Frauensleute" in der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) entstanden, in Kooperation mit dem Bremer Frauenmuseum e.V. Ausgangspunkt für die Werke in der Ausstellung waren für Frauke Beeck die acht bestehenden historischen Frauenstatuen im öffentlichen Raum Bremens. Die Künstlerin will in ihren Werken die Leistungen und persönlichen Geschichten dieser Frauen, die oft zu wenig bekannt sind, anklingen lassen, ohne sie zu illustrieren. So stehen etwa übergroße Arbeiterinnenhände für „Mudder Cordes“, Kleidung als Statussymbol bei der „Gräfin Emma“, das Arbeitsumfeld bei der „Granatfrau" oder sie spielt auf das soziale Engagement bei Ottilie Hoffmann oder Agnes Heineken an. Als künstlerisches Projekt angedacht, bildet diese Publikation auch eine erste Dokumentation der historischen Statuen von Frauen in Bremens öffentlichem Raum.
Aktualisiert: 2020-07-13
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chi sa chi sa chi sa

chi sa chi sa chi sa von Adam,  Johanna, Giese-Kroner,  Nicole, Hehemann,  Simon, Küchler,  Nina Maria, Vogel,  Stefan
Die beiden Künstler Simon Hehemann und Stefan Vogel verbindet, angesichts ihrer noch jungen Karrieren, eine bereits lange Tradition des gemeinsamen künstlerischen Schaffens. Zahlreiche kollaborative Projekte sind in den letzten zehn Jahren in verschiedenen Kontexten entstanden. Die geteilte – oder besser: verdoppelte Autorschaft spielt bei diesen und anderen Gemeinschaftsarbeiten auch in konzeptueller Hinsicht eine zentrale Rolle. Den Schaffensprozess als Dialog zu begreifen, impliziert bewusste Konventionsbrüche und wirft Fragen auf, die den traditionellen Werkbegriff und den Mythos eines künstlerischen Genius betreffen. Skepsis gegenüber dem Suggestiv des geschlossenen Kunstwerks und eindeutiger Autorschaft münden in aktiven Zweifel, dem die Künstler Raum und Ausdruck verleihen – auch im Titel. "Chi sa" ist italienisch für "wer weiß". Mit der dreifachen Repetitio wird die Aussage verstärkt, doch die fehlenden Satzzeichen lassen uns rätseln, ob es sich um eine Frage, einen Ausruf oder eine Feststellung handelt. Wer weiß? Wer weiß! Wer weiß.
Aktualisiert: 2020-08-19
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Solastalgia

Solastalgia von Giese-Kroner,  Nicole, Güntzel,  Swaantje, Küchler,  Nina Maria, Rautmann,  Peter
Solastalgia ist ein Neologismus, der eine Form von psychischer oder existenzieller Belastung durch Umweltveränderungen wie Bergbau oder Klimawandel beschreibt. Geprägt von Philosophen Glenn Albrecht im Jahr 2003 wurde es aus einer Kombination aus dem lateinischen Wort sōlācium (Komfort) und der Wurzel -algia (Schmerz) gebildet. Solastalgie ist ein Gefühl, das durch Umweltveränderungen verursacht wird und durch Ohnmacht oder mangelnde Kontrolle über den sich ändernden Veränderungsprozess verstärkt wird. Im Jahr 2015 umfasste die renommierte medizinische Zeitschrift "The Lancet" die Solastalgie als ein beitragendes Konzept für die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. Die Themen der in Hamburg lebenden Konzeptkünstlerin Swaantje Güntzel sind die Umweltverschmutzung, besonders die der Meere, und die damit einhergehende Vernichtung der Lebensräume von Tieren, Pflanzen und schlussendlich die des Menschen. Im Fokus ihrer künstlerischen Arbeit steht die entfremdete Beziehung des Menschen zur Natur. Sie beobachtet unser alltägliches Verhalten der Natur gegenüber, um es dann aus dem Kontext herauszulösen und zu überzeichnen, damit sichtbar wird, wie absurd und widersprüchlich das menschliche Handeln oft ist. Ein Großteil der künstlerischen Arbeiten wurde durch den direkten Austausch mit Wissenschaftlern (Biologen, Meeresbiologen, Physikern, Wildtierforschern) inspiriert, die der Künstlerin Daten und Material zur Verfügung stellten und weiterführende Fragen beantworteten. Das zentrale Anliegen ist, die anthropogene Belastung der Meere und die Präsenz von Plastik in unserem Alltag mit den Mitteln der Kunst sichtbar zu machen. Die künstlerischen Objekte und performativen Interventionen von Swaantje Güntzel sind auf eine seltsame Weise verstörend und anziehend zugleich. Sie verfügen über einen ästhetischen Reiz, der uns im ersten Moment unterhaltsam scheint, bei genauerem Hinsehen jedoch die grausamen Konsequenzen unseres gedankenlosen Tuns eiskalt spiegelt. Diese Kunst ist politisch. Sie kritisiert unser Konsumverhalten und zwingt uns förmlich, unsere Komfortzone zu verlassen. Das ist unbequem, aber verdammt wirkungsvoll. Auch so kann Kunst sein.
Aktualisiert: 2020-08-19
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residence II

residence II von Barath,  Heike Kati, Bork,  Jennifer, Clauß,  Ingo, Giese-Kroner,  Nicole, Küchler,  Nina Maria, Meißner,  Sabrina
Ausstellungskatalog zur Gruppenausstellung "residence II - Junge Kunst aus Niedersachsen" vom 04.02.-02.04.2018 im Syker Vorwerk - Zentrum für zeitgenösissche Kunst. Der Katalog stellt zehn Künstlerinnen und Künstler vor, die zwischen 2012 und 2017 ein Wohn- und Arbeitsstipendium in der Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode bei Bremen absolviert haben: die Künstlerinnen und Künstler, die von 2012 bis 2017 ein Stipendium in Heiligenrode absolviert haben: Anna Bart, Esther Buttersack, Sebastian Dannenberg, Yeon-Ji Kim, Jens Isensee, Sebastian Neubauer, Piotr Rambowski, Lena Inken Schaefer, David Schomberg, Elisabeth Stumpf
Aktualisiert: 2020-08-19
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Dietmar Brandstädter

Dietmar Brandstädter von Bergmann,  Mariele, Brandstädter,  Dietmar, Giese-Kroner,  Nicole, Pruchnik,  Barbara
Begleitkatalog zur Ausstellung >DIALOG - MONOLOGDialog – Monolog< ein chronologisches Spiegelbild Brandstädters Biografie mit eigenen künstlerischen Arbeiten (Monologe), die als Dialoge mit den Arbeiten anderer Künstler_innen aus Brandstädters umfassender Kunstsammlung und den gesellschaftlichen Entwicklungen von der Nachkriegszeit bis heute in Bezug gesetzt werden.
Aktualisiert: 2020-08-19
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