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Reibung und Reizung

Reibung und Reizung von Ahoi,  Joy, Choi-ahoi,  Kyung-hwa, Disselkamp,  Thomas, Faber,  Janina, Gast,  Lilli, Gehrlach,  Andreas, Harrasser,  Karin, Härtel,  Insa, Knellessen,  Olaf, Krüger,  Lutz, MacCannell,  Juliet Flower, Pechriggl,  Alice, Pfaller,  Robert, Schneider,  Petra, Sdun,  Nora, von Bronewski,  Gloria, Witte,  Sonja
Reibend und/oder reizend: Wie ist das »Zwischen« von Psychoanalyse undKultur bzw. deren Wissenschaften beschaffen? Psychoanalytische Forschung hat zur Herausbildung von Kulturwissenschaften westlichen Zuschnitts beigetragen, und sie ist selbst Gegenstand kulturwissenschaftlicher Analysengeworden. Der vorliegende Band beleuchtet nun Formen und Anordnungen dieses Zusammenwirkens. Gefragt wird nach möglichen Berührungs-, Reibungspunkten oder -flächen, Zwischen- und Grenzbereichen oder sonstigen Gebilden zwischen den Disziplinen, Herangehensweisen, Methoden. Herausgekommen sind Beiträge in unterschiedlichen Formaten: als Aufsatz, als Statement, als Zeichnung, als Begriffs-»Bestiarium«. Dabei offeriert der Band z.B. Einsichten in konflikthafte Verflechtungen, Formen der »Schiefheilung«, Phänomene des Gemeintseins, Fragen des Veraltens, Geschäfte des Erkennens oder auch ein Vergnügen am Umtüten.
Aktualisiert: 2021-06-24
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Das verschachtelte Ich

Das verschachtelte Ich von Gehrlach,  Andreas
Fast jeder trägt in seinem Rucksack oder seiner Tasche einen lieb gewonnenen Plastikkugelschreiber, eine einst gefundene Muschel, einen fast aufgebrauchten Lippenstift oder einen Kieselstein mit sich herum oder bewahrt solche Dinge in einer Schuhschachtel oder Schublade auf – Habseligkeiten ohne ersichtlichen Nutz- und Geldwert, die trotzdem höchst kostbar sind. In mehreren nuancierten Untersuchungen, welche von urzeitlichen Grabbeigaben über den spärlichen Privatbesitz unter Herrnhuter Glaubensbrüdern bis zur Handtasche von Sigmund Freuds »Dora« reichen, nähert sich Andreas Gehrlach dieser besonderen, intensiven Art des Besitzes ausgewählter Dinge, die uns täglich begleiten. Durch ihre Einmaligkeit stehen sie nicht nur in fundamentalem Gegensatz zum unendlich anhäufbaren Reichtum des Kapitalismus, in der Körpernähe ihrer Aufbewahrung wahren sie auch eine Dimension, die in der Welt des Privateigentums fehlt: Intimität.
Aktualisiert: 2021-04-21
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Diebstahl!

Diebstahl! von Acharya,  Swati, Braunseis,  Adrian, Elze,  Jens, Gehrlach,  Andreas, Keller,  Thomas, Kimmich,  Dorothee, Kindt,  Tom, Müller-Monning,  Tobias, Peters,  Helge, Schahadat,  Schamma, Schneider,  Manfred, Schwesinger,  Sebastain, Seemann,  Carla, Thumfart,  Alexander
Im zwanzigsten Jahrhundert wurde kaum ein kulturwissenschaftliches Thema weitreichender untersucht als die Gabe. Dieser Band versucht in interdisziplinärer Perspektive, sich dem Gegenteil der Gabe zuzuwenden: dem Diebstahl. Zu allen Zeiten waren Diebe nicht nur eine Bedrohung für das Eigentum von Menschen, Staaten und Göttern, sondern sie tauchen auch immer wieder als Kulturgründer und als schelmische Rebellen auf. Um den Diebstahl zu verstehen, müssen unterschiedliche Disziplinen gehört werden. Die Beiträge aus diesem Band sind daher sowohl international wie auch interdisziplinär vielfältig angelegt.
Aktualisiert: 2021-09-13
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Der gepflegte Umgang

Der gepflegte Umgang von Gehrlach,  Andreas, Kimmich,  Dorothee, Matzat,  Wolfgang, Stumm,  Alfred
Die europäischen Formen der Höflichkeit sind in den letzten Jahrhunderten maßgeblich durch das Beispiel der französischen Gesellschaftskultur geprägt worden. Das gilt insbesondere auch für Deutschland, das aus französischer Sicht häufig als »Entwicklungsland« im Hinblick auf die Verbreitung der guten Sitten angesehen wurde. Die Beiträge dieses Bandes entfalten eine deutsch-französische Perspektive und behandeln sowohl die sprachlichen Formen der Höflichkeit als auch die literarischen Auseinandersetzungen mit Fragen des guten Umgangs in Deutschland und Frankreich vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Psychoanalytische Narrationen

Psychoanalytische Narrationen von Anderson,  Ina, Braun,  Christoph, Brüggen,  Wilhelm, Daermann,  Iris, Gehrlach,  Andreas, Heindl,  Barbara, Macho,  Thomas
Die Psychoanalyse als die Wissenschaft vom Unbewussten hat im Laufe ihrer über 100-jährigen Geschichte spezifische Erkenntnisformen entwickelt, um ihren Gegenstand zu erfassen: die hochspezifische Individualität jedes einzelnen Patienten in Form von Fall­geschichten. Wie eine erkenntnisfördernde Darstellungsweise für den wissenschaft­lichen Diskurs im 21. Jahrhundert aussehen kann und was diese dann zutage zu fördern im Stande ist, erläutern die Beitragenden des Buches. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge des Bandes nehmen die unterschiedlichen Darstellungsweisen psychoanalytischen Fallmaterials in ihren Fokus. Sie interpretieren Fallgeschichten auf je unterschiedliche Weise und aus ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Perspektive, z. B. aus sprachwissenschaftlicher und strukturaler, literaturwissenschaftlicher und philologischer, ethnologischer und epistemologischer Perspektive. Dabei fällt immer wieder auf, dass sich das Subjekt nicht einfach in Worte fassen lässt. Die verschiedenen Versuche, es dennoch zu erfassen, führen zu unterschiedlichen Weisen von Falldarstellungen oder des Umgangs mit Kranken­geschichten.
Aktualisiert: 2018-07-19
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Diebstahl!

Diebstahl! von Acharya,  Swati, Braunseis,  Adrian, Elze,  Jens, Gehrlach,  Andreas, Keller,  Thomas, Kimmich,  Dorothee, Kindt,  Tom, Müller-Monning,  Tobias, Peters,  Helge, Schahadat,  Schamma, Schneider,  Manfred, Schwesinger,  Sebastain, Seemann,  Carla, Thumfart,  Alexander
Im zwanzigsten Jahrhundert wurde kaum ein kulturwissenschaftliches Thema weitreichender untersucht als die Gabe. Dieser Band versucht in interdisziplinärer Perspektive, sich dem Gegenteil der Gabe zuzuwenden: dem Diebstahl. Zu allen Zeiten waren Diebe nicht nur eine Bedrohung für das Eigentum von Menschen, Staaten und Göttern, sondern sie tauchen auch immer wieder als Kulturgründer und als schelmische Rebellen auf. Um den Diebstahl zu verstehen, müssen unterschiedliche Disziplinen gehört werden. Die Beiträge aus diesem Band sind daher sowohl international wie auch interdisziplinär vielfältig angelegt.
Aktualisiert: 2021-07-02
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Diebe

Diebe von Gehrlach,  Andreas
Der Diebstahl ist nicht nur eines der häufigsten Verbrechen überhaupt, sondern er ist eine Tat mit großer Geschichte: Schon Eva eignete sich den Apfel im Paradies auf diese Weise an, der listige Prometheus stahl das Feuer der Götter, der heilige Augustinus beschreibt sich in seiner Autobiografie als einen Dieb, und Jean-Jacques Rousseau folgte ihm darin mit seiner ebenfalls äußerst einflussreichen Autobiografie nach. Immer wieder stehen Diebe in der Literatur und in den Mythen für Neuanfänge und für Emanzipation: Wo gestohlen wird, geschieht eine kleine Rebellion, und es wird eine Ungerechtigkeit ausgeglichen. Während die Mechanismen der ›Gabe‹ im zwanzigsten Jahrhundert intensiv studiert wurden, hat der Diebstahl in den Kulturwissenschaften bisher keine Beachtung gefunden. Andreas Gehrlach zeichnet anhand zahlreicher Beispiele die westliche Kulturgeschichte des Diebstahls von der Antike bis in die postmoderne Philosophie nach.
Aktualisiert: 2021-05-01
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Dialektik des Mythos

Dialektik des Mythos von Altrichter,  Viola, Berkel,  Irene, Braun,  Christoph, Brüggen,  Wilhelm, Daermann,  Iris, Eschmann,  Rüdiger, Gehrlach,  Andreas, Heimerl,  Bernd, Heindl,  Barbara, Ludin,  Josef, Macho,  Thomas, Tücke,  Christoph
Sigmund Freuds Entmachtung der Rationalität des Menschen und Walter Benjamins Versuch einer Umwandlung des Bildes der Geschichte sind Wen­dungen gegen mythisch verstandene Welterklärungs­modelle. Diese radikalen Mythenkritiken zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Mythische nicht nur als ihr Gegenteil brauchen, sondern dass die Mythen wider Erwarten ein funktionaler Bestandteil ihrer Denkformen sind. Die Beiträge des Bandes gehen dieser Dialektik auf den Grund. Die europäische Aufklärung ist nicht leicht auf den Begriff zu bringen, wenn sie aber auf ein Schlagwort gebracht werden soll, so wäre es das der Mythenkritik. Doch jede Verwandlung durch die Wissenschaften bedeutete nicht nur eine Befreiung, sondern zu allererst eine Kränkung: Die Soziologie nach Marx ist eine Lehre von der Gesellschaft, die sich nicht mehr anthropologisch-mythischer Topoi bedient, die Philosophie nach Kant ist von der Präsenz des Göttlichen gereinigt, die Biologie nach Darwin arbeitet ohne den Bezug auf Schöpfungsmythen und die Psychologie ist durch Nachdenken und Forschen über den Menschen ohne Rückgriff auf christliche Sündenlehren zu charakterisieren. Haben sie alle aber nicht neue Mythen produziert? Die Autorinnen und Autoren versuchen, kritische Reflexionsprozesse in Gang zu setzen. Radikale Mythenkritik zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Mythische nicht nur als ihr Gegenteil braucht, sondern dass die Mythen wider Erwarten ein funktionaler Bestandteil ihrer Denkformen ist. Die Beiträge des Bandes gehen dieser Dialektik auf den Grund. Wilhelm Brüggen Die Freud’sche Psychoanalyse des Mythos Christoph Braun Der Name der Ratte – Zu Jacques Lacans Individualmythos des Neurotikers Josef Ludin Über die historische Wahrheit Wilhelm Menke Zur Aktualität des Mythos Christoph Türcke Freuds Mythos der Sohnesreligion Iris Därmann Wie man wird, was man isst. Opfermahlzeit, Kannibalismus und Identifizierung bei Robertson Smith und Sigmund Freud Viola Altrichter Die Entwicklung des Seelenbegriffes im interkulturellen Vergleich und seine Transformation zur Psyche Andreas Gehrlach Diebstahl statt Mord – eine andere Gründungserzählung in den Mosesbüchern Bernd Heimerl Der Ursprung der Kultur Rüdiger Eschmann Erlösung durch Zerstörung – Der Mythos der Apokalypse und das Unbewusste Barbara Heindl Scheiternde Subjektivität
Aktualisiert: 2018-07-13
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