Umkämpfte Solidaritäten

Umkämpfte Solidaritäten von Altreiter,  Carina, Flecker,  Jörg, Papouschek,  Ulrike, Schindler,  Saskja, Schönauer,  Annika
Nehmen gesellschaftliche Spaltungen tatsächlich zu, wie es der mediale Diskurs nahelegt? Stehen sich die sogenannte Willkommenskultur und eine fremdenfeindliche Ausgrenzungspolitik so unversöhnlich gegenüber, dass es keine gemeinsame Gesprächsbasis mehr gibt? Und stimmt der Eindruck, dass auch jenseits der Debatte um den Umgang mit MigrantInnen oder Geflüchteten mühsam erkämpfte Solidaritäten leichtfertig über Bord geworfen werden? Es nehmen die Stimmen zu, die Sozialstaat und Leistungsfähigkeit in Beziehung, ja in Abhängigkeit bringen wollen. Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich jedoch gerade darin, dass sie den Schwachen helfen kann und will. Ist diese Erkenntnis auch heute noch gültig?
Aktualisiert: 2019-09-25
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„…was willst du viel mitbestimmen?“

„…was willst du viel mitbestimmen?“ von Eichmann,  Hubert, Flecker,  Jörg, Krenn,  Manfred, Papouschek,  Ulrike
Zentrale Frage des Bandes, der nunmehr bereits in 2. Auflage einscheint, ist, wie sich die Partizipationschancen der Erwerbstätigen unter den Bedingungen flexibler, projektförmiger oder mobiler Arbeit entwickeln. Die Autoren nehmen eine Vergleichsperspektive ein, die durch starke Kontraste besonders interessante Aufschlüsse verspricht: Sie untersuchen empirisch Unternehmen, die informationstechnische Dienstleistungen anbieten, und Betriebe, die Dienste in der mobilen Pflege erbringen. In beiden Tätigkeitsfeldern spielen Mobilität, flexible Arbeitszeiten und die Subjektivierung von Arbeit eine wichtige Rolle, aber die Bedingungen, Ausformungen und Umgangsweisen der Beschäftigten damit sind höchst unterschiedlich. Während die Informationstechnik-Branche gemeinhin als paradigmatischer Fall einer genuin dynamischen, »modernen« Arbeitswelt aufgefasst wird, findet man in der scheinbar viel traditionelleren Sphäre der Pflegedienste ganz ähnliche Abweichungen vom fordistischen Normalarbeitsverhältnis – nur sind sie hier nicht das Resultat aktueller Umbrüche, sondern schon lange gang und gäbe.
Aktualisiert: 2019-10-04
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Subjekte im Neoliberalismus

Subjekte im Neoliberalismus von Barfuss,  Thomas, Bultmann,  Torsten, Candeias,  Mario, Doerre,  Klaus, Draheim,  Susanne, Flecker,  Jörg, Hentges,  Gudrun, Hirschfeld,  Uwe, Kaindl,  Christina, Merkens,  Andreas, Nowak,  Iris, Nowak,  Jörg, Opitz,  Sven, Rehmann,  Jan, Reitz,  Tilman, Seibert,  Thomas, Wolf,  Frieder O
Lange waren die Menschen als handlungsfähige, ihre Welt gestaltende in den Sozialwissenschaften so unsichtbar wie in der verwalteten Welt des Fordismus unerwünscht. Aus diesem ›toten Winkel‹ sind die Subjekte in den letzten Jahren ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Dabei sind sie durchaus weiter Objekte von herrschaftlichen Strategien. Der Band untersucht veränderte Anforderungen und Klassenpositionen der neuen Produktionsweise, politische und ideologische Vermittlungen und wie diese subjekttheoretisch reflektiert werden. Mit unterschiedlichen theoretischen Konzeptionen geraten unterschiedliche Handlungsfähigkeiten der Subjekte in den Blick. Die Frage nach Widerstand, nach einem politischen Subjekt, wird nicht in der Theorie entschieden, aber entscheidend ist doch, ob sie theoretisch gedacht werden kann und ob kritische Wissenschaft so dazu beiträgt, die herrschende Anrufung der Selbstbestimmung für eine emanzipatorische, "dialektische Wendung" oder zumindest für ein wenig Subversion zu nutzen.
Aktualisiert: 2019-02-18
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Rechtspopulismus, Arbeitswelt und Armut

Rechtspopulismus, Arbeitswelt und Armut von Balazs,  Gabrielle, Butterwegge,  Christoph, Doerre,  Klaus, Fichter,  Michael, Flecker,  Jörg, Hentges,  Gudrun, Kirschenhofer,  Sabine, Krenn,  Manfred, Lang,  Susanne, Papouschek,  Ulrike, Plomb,  Fabrice, Poglia Mileti,  Francesca, Stöss,  Richard, Streckeisen,  Peter, Wiegel,  Gerd, Zeuner,  Bodo
Der Aufstieg der extremen Rechten in vielen europäischen Ländern des letzten Jahrzehnts hat die Forschung vor neue Herausforderungen gestellt. Weit verbreitet ist die „Modernisierungsverlierer“- These, wonach insbesondere von Nachteilen des ökonomischen und sozialen Wandel betroffene Personen für rechtspopulistische oder -extreme Slogans anfällig sind. Bislang mangelte es an empirischen Untersuchungen, diese These zu bestätigen oder zu widerlegen. Das Buch nimmt dieses Problem in den Blick. Den objektiven Veränderungen in der Arbeitswelt und politischen Interessen der gesellschaftlichen Eliten an einer Popularisierung extrem rechter Einstellungen wird ebenso Rechnung getragen wie den subjektiven Reaktionen auf die Umbrüche in der Arbeitswelt. Das Buch untersucht die Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Aktualisiert: 2019-10-01
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„…was willst du viel mitbestimmen?“

„…was willst du viel mitbestimmen?“ von Eichmann,  Hubert, Flecker,  Jörg, Krenn,  Manfred, Papouschek,  Ulrike
Zentrale Frage des Bandes, der nunmehr bereits in 2. Auflage einscheint, ist, wie sich die Partizipationschancen der Erwerbstätigen unter den Bedingungen flexibler, projektförmiger oder mobiler Arbeit entwickeln. Die Autoren nehmen eine Vergleichsperspektive ein, die durch starke Kontraste besonders interessante Aufschlüsse verspricht: Sie untersuchen empirisch Unternehmen, die informationstechnische Dienstleistungen anbieten, und Betriebe, die Dienste in der mobilen Pflege erbringen. In beiden Tätigkeitsfeldern spielen Mobilität, flexible Arbeitszeiten und die Subjektivierung von Arbeit eine wichtige Rolle, aber die Bedingungen, Ausformungen und Umgangsweisen der Beschäftigten damit sind höchst unterschiedlich. Während die Informationstechnik-Branche gemeinhin als paradigmatischer Fall einer genuin dynamischen, »modernen« Arbeitswelt aufgefasst wird, findet man in der scheinbar viel traditionelleren Sphäre der Pflegedienste ganz ähnliche Abweichungen vom fordistischen Normalarbeitsverhältnis – nur sind sie hier nicht das Resultat aktueller Umbrüche, sondern schon lange gang und gäbe.
Aktualisiert: 2019-10-15
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Arbeiterbewegung von rechts?

Arbeiterbewegung von rechts? von Abraham,  Margaret, Altreiter,  Carina, Aulenbacher,  Brigitte, Becker,  Karina, Bose,  Sophie, Buntenbach,  Annelie, Detje,  Richard, Doerre,  Klaus, Dyk,  Silke van, Estanque,  Elísio, Fischer,  Michael, Flecker,  Jörg, Fonseca,  Dora, Graefe,  Stefanie, Heitmeyer,  Wilhelm, Hentges,  Gudrun, Hochschild,  Arlie, Imhof,  Franz, Jörke,  Dirk, Kadritzke,  Ulf, Kajta,  Justyna, Köster,  Jakob, Kraemer,  Klaus, Lütten,  John, Mrozowicki,  Adam, Nölke,  Andreas, Reif-Spirek,  Peter, Sauer,  Birgit, Sauer,  Dieter, Schindler,  Saskja, Urban,  Hans-Jürgen, Wolf,  Dieter
Rechtspopulistische Parteien verzeichnen bei Wählerinnen und Wählern aus allen Klassen und Schichten der Bevölkerung Erfolge. Gerade bei Arbeiterinnen und Arbeitern stoßen sie jedoch besonders häufig auf Zustimmung. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: Gefühle verletzter sozialer Gerechtigkeit und politischer Obdachlosigkeit verbinden sich mit fremdenfeindlichen Ressentiments. Rechte Orientierungen sind auch im Denken gewerkschaftlich organisierter und aktiver Arbeiterinnen und Arbeiter, bei Betriebsräten und ehrenamtlichen Funktionären, weitverbreitet. Das Buch nimmt diese Entwicklung zum Ausgangspunkt. Es versammelt Beiträge, die sich damit beschäftigen, weshalb rechtspopulistische Formationen bei Produktionsarbeiterinnen und -arbeitern überdurchschnittlichen Anklang finden und wie sich dieser autoritären Revolte wirksam begegnen lässt. Mit Beiträgen unter anderem von Brigitte Aulenbacher, Sophie Bose, Annelie Buntenbach, Silke van Dyk, Jörg Flecker, Dora Fonseca, Stefanie Graefe, Wilhelm Heitmeyer, Gudrun Hentges, Arlie Hochschild, Dirk Jörke, Klaus Kraemer, Adam Mrozowicki, Andreas Nölke, Birgit Sauer, Dieter Sauer und Hans-Jürgen Urban
Aktualisiert: 2019-09-29
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Die populistische Lücke

Die populistische Lücke von Flecker,  Jörg, Kirschenhofer,  Sabine
In diesem Buch wird untersucht, wie Menschen in unterschiedlichen Erwerbs- und Lebenslagen den sozio-ökonomischen Wandel wahrnehmen und verarbeiten. Ihre Gesellschaftsbilder, Unrechtsempfinden, Frustrationen und Bedürfnisse nach Anerkennung werden als Potentiale für politische Subjektivität gefasst. Deren Analyse macht verständlich, warum Personen die eigene Lebenssituation sowie gesellschaftliche Bedingungen unter Rückgriff auf ideologische Angebote des Rechtspopulismus deuten. – Am Beispiel Österreichs argumentieren Flecker und Kirschenhofer auf der Grundlage einer qualitativen empirischen Erhebung, dass eine populistische Lücke im Politikangebot der etablierten Parteien und Interessenvertretungen zum Aufstieg des Rechtspopulismus beigetragen hat, die verschiedene Dimensionen betrifft: öffentliche Wahrnehmung von Problemlagen, soziale Wertschätzung, Angebote für die Deutung gesellschaftlicher Veränderungen und Vertretung materieller und symbolischer Interessen. Die Zielsetzung der Untersuchung war es, die Haltungen und Orientierungen der Menschen zu verstehen – nicht sie zu beurteilen oder zu verurteilen. Damit gibt das Buch jenen eine Stimme, die sich in der öffentlichen und politischen Diskussion offensichtlich übergangen fühlen.
Aktualisiert: 2019-10-15
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Die vielen Gesichter der Arbeit

Die vielen Gesichter der Arbeit von Flecker,  Jörg
Der Band bietet Einblicke in zentrale Felder der Arbeitsforschung. Neben der Analyse von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen verschiedener Berufsgruppen beschäftigen sich die Beiträge mit körperlichen und psychischen Belastungen von Arbeit, mit den verschiedenen Arbeitsverträgen bzw. der Regulierung und Gestaltung von Arbeitszeit. Ein Beitrag behandelt, als ein Beispiel für viele andere Arbeitsformen, die Freiwilligenarbeit. Die dreizehn Studien beruhen auf Masterarbeiten, die abgesehen davon, dass sie topaktuelle Forschungsergebnisse bieten, künftigen Studierenden als Best-Practice-Beispiele dienen können.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Arbeit und Beschäftigung

Arbeit und Beschäftigung von Flecker,  Jörg
Werden „prekäre“ Arbeitsverhältnisse immer mehr zu unserer Realität? Wie verändert sich Arbeit durch Digitalisierung und Transnationalisierung? Was hat Arbeit mit Geschlecht zu tun? Was verstehen wir eigentlich unter Arbeit? Diese und viele weitere Fragen werden in dieser Einführung auf Basis theoretischer Konzepte der Arbeitssoziologie und empirischer Analysen von Arbeits- und Beschäftigungsformen erörtert. Berücksichtigt wird die historische Entwicklung des Nachdenkens über Arbeit seit der Industrialisierung ebenso wie der internationale Forschungsstand. Anhand aktueller Forschungsergebnisse stellt der Band den beschleunigten Wandel der Erwerbsarbeit in Verbindung mit anderen Arbeitsformen (u. a. Sorge- und Freiwilligenarbeit) systematisch dar.
Aktualisiert: 2019-09-26
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