Das Erwachen der Geschichte

Das Erwachen der Geschichte von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Steurer-Boulard,  Richard
Alain Badiou stellt seine Theorien über das Ereignis und die Idee des Kommunismus anhand der jüngsten Ereignisse in der arabischen Welt und in Europa auf die Probe und beschreibt eine "Zeit der Aufstände“, die ein "Erwachen der Geschichte“ ankündigt. Mittels genauer Analysen des Arabischen Frühlings sowie der Unruhen in England legt Alain Badiou die Struktur des Aufstands frei und stürzt somit die These vom Ende der Geschichte, von der Endgültigkeit der "liberalen“ kapitalistischen Demokratie. Es ist vielmehr ein Erwachen der Geschichte im Gange, in dem ein Ereignis, etwas Neues, eine bahnbrechende, philosophische Idee zukunftsweisend wird und so eine kommende Politik organisieren und strukturieren muss. Badiou rekapituliert und geht in diesem Buch konkret auf seine politische Philosophie ein.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Endliche und das Unendliche

Das Endliche und das Unendliche von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Steurer-Boulard,  Richard
Die Frage nach der Unendlichkeit als Herausforderung für die Philosophie: In der Konfrontation dieses komplexen philosophischen Gegenstands mit den unverblümten Fragen von Kindern zeigt sich abermals die Größe des Denkens von Alain Badiou. Das Unendliche ist ein Begriff, der religiös sein kann (Gott ist unendlich), mathematisch (es gibt eine Unendlichkeits-/Infinitesimalrechnung), physisch (ist das Universum unendlich?), und er kann natürlich auch philosophisch sein. Seit langer Zeit wird das Problem folgendermaßen diskutiert: Der Mensch ist endlich, weil er stirbt; wie kann ein endliches Wesen das Unendliche verstehen? Alain Badiou stellt sich der Diskussion anlässlich eines Vortrags für Kinder und behandelt mit pädagogischer Meisterschaft und Leichtigkeit eines seiner großen philosophischen Themen: die (Un)endlichkeit des Menschen. Seine Antworten auf die kindlichen Fragen nach Gott und der Sterblichkeit des Menschen lassen sowohl die Bejahung des endlichen menschlichen Lebens und die Annahme der Herausforderung, sie in Kunst, Liebe und Politik zu überschreiten, deutlich werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Klartext

Klartext von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Finkielkraut,  Alain, Steurer-Boulard,  Richard
Alain Badiou und Alain Finkielkraut setzen sich in einem leidenschaftlichen Streitgespräch mit so sensiblen und strittigen Themen wie nationale Identität, Judentum und dem Staat Israel, Mai 68 und der Rückkehr der Idee des Kommunismus auseinander. Die beiden "Kontrahenten“ vertreten zwei unversöhnliche Standpunkte in der intellektuellen Debatte. Ihre Positionen liegen weit auseinander. Alain Badiou ist Vordenker eines erneuerten Kommunismus, Alain Finkielkraut ein Beobachter, der den Verlust der Werte bedauert. Die leidenschaftliche Diskussion, die sich auf Initiative von Aude Lancelin ergab, wird zu einer Auseinandersetzung. Der vorliegende Band dokumentiert jedoch nicht nur ihre Meinungsverschiedenheiten. Denn in einem Punkt sind sie sich einig: Weder sind sie mit dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft zufrieden noch mit dem Kurs, den ihr die politischen Akteure vorgeben.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Markt und Moral

Markt und Moral von Bauer,  Georg, Crouch,  Colin, Engelmann,  Peter
In seinem Buch Jenseits des Neoliberalismus rechnete Colin Crouch unlängst mit der neoliberalen Wirtschaftspolitik ab und plädierte für mehr soziale Gerechtigkeit. In Markt und Moral spricht er sich nun klar für eine freie Marktwirtschaft aus, die durch staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen reguliert wird. Im Gespräch mit Peter Engelmann liefert Crouch eine Diagnose der gegenwärtigen politischen und sozioökonomischen Situation. Crouch zeigt auf, warum die Wahlfreiheit als Grundbedingung einer funktionierenden Marktwirtschaft immer an Regulierungsinstanzen gekoppelt sein muss, um Monopolisierungsprozessen entgegenzuwirken. Diskutiert werden auch potenzielle Akteure eines gesellschaftlichen Wandels. Warum setzt Crouch auf die Sozialdemokratie, um die Auswüchse neoliberaler Politik einzudämmen? Welche Rolle haben zivilgesellschaftliche Bewegungen, die, anders als Parteien, nicht demokratisch legitimiert sind? Welche Möglichkeiten der (nationalstaatlichen) Einflussnahme gibt es angesichts einer globalisierten Wirtschaft? Wie begegnet man dem demografischen Wandel und der Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen? Dabei geht Crouch auch auf die Rolle einzelner Staaten im globalen Kontext ein: die USA als Weltmacht, die nordeuropäischen Staaten, die für Crouch Modellcharakter haben, die asiatischen Länder, deren kapitalistisches Wirtschaftssystem nicht an eine demokratische Staatsform gekoppelt ist.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die fremdartige Idee des Schönen

Die fremdartige Idee des Schönen von Engelmann,  Peter, Jullien,  Francois, Leitner,  Christian
Im Lauf der Jahrhunderte hat man immer wieder die Kriterien und Konzeptionen des Schönen in Frage gestellt, seine Definition unterlag einem fortwährenden Wandel. Doch hat man dabei auch jene in der Sprache verankerte Vorbedingung bedacht, nämlich überhaupt "das Schöne" sagen zu können? Als Angelpunkt unserer Metaphysik lehrt uns das Schöne, die Vielfalt des Sinnlichen zugunsten der Einheitlichkeit einer "Idee" aufzugeben. Das Schöne bestürzt und bewegt uns, indem es als Absolutes ins Sichtbare einbricht; zugleich ist es der letzte Erlösungsweg, der uns nach dem Tod der Götter noch bleibt. Das chinesische Denken freilich hat nie "das Schöne" abstrahiert und isoliert. In der Herausarbeitung dieses Unterschiedes sucht François Jullien Möglichkeiten freizulegen, die sich nicht dem Monopol des Schönen unterordnen; der zeitgenössischen Kunst, im Krieg mit dem Schönen befindlich, neue und fruchtbare Wege zu eröffnen. Das Schöne wird von erschöpfenden Gemeinplätzen befreit: um es in seiner Fremdartigkeit wiederherzustellen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Und wie elektrische Schafe träumen wir

Und wie elektrische Schafe träumen wir von Engelmann,  Peter, Snyder,  Timothy, Wirthensohn,  Andreas
Digitale Wesen beuten unsere Tendenz zur Selbstüberschätzung aus, fördern unsere falschen Überzeugungen, instrumentalisieren unsere sexuellen Ängste, reduzieren uns auf isolierte Tiere. Timothy Snyder diskutiert die Gefahren, die aus der digitalen Welt erwachsen. Der Historiker Timothy Snyder nimmt den 1950 entwickelten Turing-Test des englischen Mathematikers und Logikers Alan Turing und eine etwa zeitgleich erschienene Kurzgeschichte von Isaac Asimov zum Ausganspunkt, um verschiedenen Konstellationen der Interaktion zwischen menschlichen und digitalen Wesen nachzugehen. Unweigerlich ergeben sich daraus Problemstellungen betreffend Ethik, Freiheit und Wahrheit. Und es stellt sich die grundlegende Frage: Was heißt es, Mensch zu sein? Snyders Zeitdiagnose fällt dabei düsterer aus als die dystopischen Visionen der Science-Fiction-Literatur. Es gibt in unserer Zeit, so der Autor, bereits Ansätze einer digitalen Tyrannei, die sich durch eine systematische Negation der Wahrheit auszeichnet. Sein Fazit: Ohne Festhalten an der Wahrheit und an Fakten lassen sich weder Freiheit noch Demokratie bewahren.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Todesalgorithmus

Todesalgorithmus von Engelmann,  Peter, Simanowski,  Roberto
Das dystopische Versprechen der künstlichen Intelligenz ist die Heimkehr in ein Paradies, in dem unsere eigene Schöpfung unser Gott ist und uns das Erkennen und Entscheiden abnimmt. Algorithmen beherrschen die Welt, so hört man, heute schon und morgen noch viel mehr. Sie sitzen am Steuer selbstfahrender Autos und lenken mehr und mehr gesellschaftliche Prozesse. Wie programmieren wir sie und was passiert, wenn sie sich schließlich selbst programmieren? Die Angst ist so groß wie die Hoffnung und das moralische Dilemma. Dürfen Algorithmen im Ernstfall entscheiden, wer sterben muss? Wird die künstliche Intelligenz dem Menschen den freien Willen nehmen, ihn vor sich selbst schützen und zurück ins Paradies der Entscheidungslosigkeit befördern? Dieses Buch lädt ein zu einer philosophischen Spekulation über unsere Zukunft. Es handelt von den Aporien und Paradoxien der künstlichen Intelligenz. Es vagabundiert im Denken, verbindet das scheinbar Unverbundene und sieht am Ende in den Erfindern des Silicon Valleys nicht mehr und nicht weniger als die Geschäftsführer von Hegels Weltgeist.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Der Meineid, vielleicht

Der Meineid, vielleicht von Derrida,  Jacques, Engelmann,  Peter, von der Osten,  Esther
Kann man einen Meineid aus Zerstreuung begehen? Nicht mit der Absicht, das Gesetz zu übertreten, sondern einfach, weil man „nicht daran denkt“? Der Meineid, vielleicht, 2002 verfasst, fragt nach dem Verhältnis von Lüge und Fiktion. Was geschieht, wenn die Grenze von Geschichtenerzählen und Lügen undeutlich wird? Ausgehend von der Lektüre des Romans Der Meineid des Übersetzers und Schriftstellers Henri Thomas untersucht Jacques Derrida die komplexe Figur des Meineids. Dabei schließt er an seine früheren Arbeiten über Vergebung, Versprechen, Lüge, Zeugenschaft und deren Verhältnis zur literarischen Fiktion an. Die Stilfigur des Anakoluths – des abrupten Abbruchs der Rede –, die Thomas’ Text prägt, erlaubt es Derrida, nach den Figuren des „vielleicht“ und des „als ob“ zu fragen, die die literarische Fiktion heimsuchen. Wie steht es um das Geheimnis der Literatur, um ihre Verantwortung und die des Erzählenden, wenn die Grenze zwischen Lüge und Fiktion, zwischen Geschichtenerzählen und Lügen undeutlich wird?
Aktualisiert: 2019-12-02
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Mit eigenen Worten

Mit eigenen Worten von Engelmann,  Peter, Girard,  Mathilde, Kränzel,  Boris, Nancy,  Jean-Luc
Im Gespräch mit Mathilde Girard verfolgt Jean-Luc Nancy den Faden, den der Mythos zwischen seinem Leben und seinem Denken spinnt. Schnell wird dabei klar: Sobald man angefangen hat, über sich selbst zu sprechen, ist man bereits auf dem Feld des Mythischen. Nancy nähert sich der Frage des Mythos ausgehend vom Biografischen: In der Rückschau auf sein gemeinsames Leben und Schaffen mit Philippe Lacoue-Labarthe lässt sich aufzeigen, was daran seitens des Mythos am Werke gewesen ist. Die biografische Erzählung malt dabei nicht nur ein Porträt der intellektuellen Landschaft des Frankreichs der 1960er- bis 1980er-Jahre en miniature, sondern liefert auch eine leicht zugängliche Einführung in Nancys philosophisches Denken, welche die maßgeblichen Gegenstände seiner Arbeit durchmisst: von der deutschen Romantik über die Literatur, das Theater, die Politik und Psychoanalyse bis hin zu dem Begriff der Mimesis und der bei Nancy kürzlich wieder aktuell gewordenen Frage nach dem Selbst. Alles dargelegt mit eigenen Worten. Aber es zeigt sich, dass das Eigene ebendas ist, was im Mythos auf dem Spiel steht und insofern selbst mythisch ist. Das Gespräch über den Mythos ist demnach seinerseits ein Stück Mythologie.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Die Augen der Sprache

Die Augen der Sprache von Derrida,  Jacques, Engelmann,  Peter, von der Osten,  Esther
„Dieser Brief hat keinen testamentarischen Charakter, wenngleich er 1985 nach dem Tod Scholems in seinem Nachlass gefunden wurde. Dennoch kommt er nun hier an, kehrt uns wieder und spricht zu uns nach dem Tod seines Unterzeichners … Man hat manchmal den Eindruck, ein Wiedergänger kündige uns die erschreckende Rückkehr eines Phantoms an.“ In Die Augen der Sprache liest Jacques Derrida einen Brief von Gershom Scholem an Franz Rosenzweig vor dem Hintergrund seines Seminars von 1986/87 „Philosophische Nationalität und Nationalismus. Das Theologisch-Politische (heilige Sprache, säkulare Sprache: die Erwählung, der Bund, das Versprechen)“. Scholem schrieb den Brief 1926 als Zionist aus Palästina an den Antizionisten Rosenzweig. Thema des in deutscher Sprache geschriebenen Briefes ist die Säkularisierung der hebräischen Sprache im Moment ihrer „Aktualisierung“ und Modernisierung zur Alltagssprache in Palästina. Derrida analysiert den apokalyptischen Ton dieses „Bekenntnisses über unsere Sprache“ und die von Scholem befürchtete Drohung einer „rächenden Rückkehr der heiligen Sprache, deren religiöse Gewalt gegen ihre Sprecher ausbrechen wird“, im Licht der These, dass das Problem, das diese Umwandlung der heiligen zur säkularen Sprache aufwirft, durch und durch politisch sei.
Aktualisiert: 2019-12-02
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