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Historische Techniken und Rezepte – vergessen und wiederentdeckt

Historische Techniken und Rezepte – vergessen und wiederentdeckt von Drachenberg,  Thomas
Beim Betrachten historischer Bau- und Kunstwerke stellt sich heute oft die Frage, wie die Künstler und Handwerker vor Jahrhunderten mit ihren vergleichsweise einfachen technischen Möglichkeiten in der Lage waren, sie zu realisieren. Dabei wissen wir, dass sich Handwerkstechniken und Rezepte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nur wenig verändert haben. Erst mit den zunehmend automatisierten Arbeitsgängen im Zuge der industriellen Revolution wurden handwerkliches Geschick und tradierte Erfahrung unwichtiger und gerieten schließlich in Vergessenheit. Heute können wir die früheren Techniken, Arbeitsschritte und Rezepte meist nur noch mühsam mit Hilfe aufwendiger naturwissenschaftlicher und restauratorischer Untersuchungen nachvollziehen. Das 7. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin/Brandenburg beschäftigt sich mit solch vergessenem künstlerischen und handwerklichen Wissen. Ein einleitender Vortrag behandelt allgemein die Frage, wie naturwissenschaftliche und restauratorische Untersuchungen helfen können, historische Techniken und Rezepte wiederzuentdecken und ihre Wirkungsweise zu verstehen. Die weiteren Beiträge widmen sich konkreten Beispielen unterschiedlichster Materialien wie Holz, Stuck, Kalk, Stein, Fassungen auf Stein und Tünchen sowie Metall. Der vorliegende Protokollband wendet sich an Restauratoren, Mitarbeiter in der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege und in Museen, Professoren und Studenten, Kunst- und Naturwissenschaftler, Architekten, Ingenieure und alle, die sich mit der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle von Erhaltungsmaßnahmen an Kunstgütern und Denkmalen beschäftigen.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Bischofsresidenz Burg Ziesar

Bischofsresidenz Burg Ziesar von Bergstedt,  Clemens, Drachenberg,  Thomas, Heimann,  Heinz D
Was ist eine Bischofsresidenz? Denkmalpfleger, Bauforscher und Historiker beantworten diese und andere Fragen in elf Beiträgen mit zahlreichen, teilweise erstmals veröffentlichten Zeichnungen, Plänen und Photographien der Burg Ziesar. Die Autoren beschreiben die Baugeschichte der alten Burg mit ihrer repräsentativen Architektur und den einzigartigen Wandmalereien aus dem späten Mittelalter. Darüber hinaus schildern sie die Herausforderungen, denen sich die Restauratoren der Burganlage und die Fachleute beim Aufbau des Museums zu stellen hatten.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Denkmalpflege und Gesellschaft

Denkmalpflege und Gesellschaft von Drachenberg,  Thomas, Klausmeier,  Axel, Paschke,  Ralph, Rohde,  Michael
Dieser Band bietet Berichte von mehr als 50 Autoren zu Themen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, zur Kunstgeschichte und zur Landschaftsarchitektur, zu deutsch-deutschen Forschungen und Projekten. Die Themengebiete zeigen sich dabei äußerst vielgestaltig: Zur Nutzung und Umgang mit Denkmalsubstanz, zur Auseinandersetzung 'Rekonstruktion versus Konservierung' werden Beispiele von der Baugeschichte, Dokumentation und Restaurierung von Klöstern und Kirchen dargestellt, aber auch Themen der städtebaulichen Denkmalpflege, der Gartendenkmalpflege, der Industrie- oder Militärdenkmale bis hin zum Umgang mit der jüngsten Geschichte, wie die der Berliner Mauer als Gedenkstätte und Denkmal.
Aktualisiert: 2020-01-24
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Historische Techniken und Rezepte, Teil 2 – vergessen und wiederentdeckt

Historische Techniken und Rezepte, Teil 2 – vergessen und wiederentdeckt von Drachenberg,  Thomas
Das „9. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin / Brandenburg“ stellt nach dem großen Interesse am Thema der historischen Handwerkstechniken und Rezepte im Jahre 2013 erneut diesen Aspekt in den Mittelpunkt. Tatsächlich haben sich Handwerkstechniken und Rezepte bis zur industriellen Revolution Ende des 19. Jahrhunderts wenig verändert. Erst mit der Einführung immer stärker automatisierter Arbeitsvorgänge traten das Geschick und die Erfahrung der Handwerker und Künstler in den Hintergrund und teilweise in Vergessenheit. Nur mit Hilfe aufwendiger naturwissenschaftlicher und restauratorischer Untersuchungen können wir heute die einzelnen Arbeitsschritte der Handwerkstechniken und der Rezepte mühsam nachvollziehen. Das Kolloquium beschäftigt sich deshalb ein weiteres Mal mit vergessenen und wiederentdeckten Techniken und Rezepten sowie der Frage, inwieweit naturwissenschaftliche und restauratorische Untersuchungen diese aufdecken und deren Wirkungsweise erklären können. Die versammelten Beiträge thematisieren Metallrestaurierung, historische Schmuckherstellungstechniken, Gemälde, Holz- und Lehmskulpturen, ältere Innenraumfassungen und Edelputze sowie Holzteerinkrustationen und richten sich an Restauratoren, Mitarbeiter in der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege sowie in Museen, an Professoren und Studenten, Kunst- und Naturwissenschaftler, Architekten, Ingenieure und alle, die sich mit der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle von Erhaltungsmaßnahmen an Kunstgütern und Denkmalen beschäftigen.
Aktualisiert: 2019-10-23
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Das Hochaltarretabel in der Prenzlauer Marienkirche

Das Hochaltarretabel in der Prenzlauer Marienkirche von Drachenberg,  Thomas, Knüvener,  Peter, Ziems,  Werner
Der Band dokumentiert eine im Dezember 2012 in Prenzlau aus Anlass des fünfhundertjährigen Jubiläums des Prenzlauer Marienaltars durchgeführte Tagung. Durch eine Inschrift am Retabel sind dessen Entstehungsjahr 1512 und der Herstellungsort Lübeck überliefert. Trotz starker Beschädigungen und schmerzlicher Substanzverluste haben sich wesentliche seiner Teile erhalten. Es handelt sich um ein Kunstwerk ersten Ranges, das jedoch in der Öffentlichkeit bisher zu geringe Beachtung gefunden hat. In den letzten Kriegstagen 1945 brannte die Prenzlauer Kirche St. Marien aus, wobei auch der Altar schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde: Sein Schrein und die bemalten Seitenflügel gingen verloren; nur die Skulpturen und Teile des Schnitzwerkes blieben erhalten. 1991 wurden diese Opfer eines Diebstahls, doch kamen glücklicherweise ein Jahr später fast alle Figuren, wenngleich teilweise stark beschädigt, nach Prenzlau zurück. Seither erfolgt ihre sehr sorgfältige, bis heute andauernde Restaurierung. Seit 1997 sind die Skulpturen in einem modernen Altarschrein am ursprünglichen Ort wieder zu besichtigen. Kunsthistoriker und Restauratoren beleuchten in ihren Beiträgen verschiedene Aspekte der Restaurierung des Retabels sowie den geschichtlichen und künstlerischen Kontext seiner Entstehung. Zahlreiche historische Aufnahmen belegen die herausragende Qualität der im Krieg vernichteten Teile des Kunstwerks, während aktuelle Fotos die Ergebnisse der Erhaltungs- und Wiederherstellungmaßnamen eindrucksvoll vor Augen führen.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Zisterzienserkloster und Schlossanlage Dobrilugk

Zisterzienserkloster und Schlossanlage Dobrilugk von Drachenberg,  Thomas
Die erste brandenburgische Landesausstellung rückte im Jahr 2014 das lange Zeit militärisch genutzte Schloss Dobrilugk (jetzt Doberlug-Kirchhain) wieder ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Voraussetzung dafür war die umfassende Sanierung des bemerkenswerten Renaissancebaues, der zeitweilig als Nebenresidenz der wettinischen Herzöge von Sachsen-Merseburg diente. Das Schloss ging aus einem bereits 1165 gegründeten Zisterzienserkloster hervor, von dem noch die beeindruckende romanische Kirche und das Refektorium zeugen. Erst jetzt ist das vielschichtige Ensemble wieder im Zusammenhang erlebbar. In dem vorliegenden Band werden 25 Jahre denkmalpflegerischer Arbeit gewürdigt und neueste Erkenntnisse bau- und kunsthistorischer, archäologischer, restau­ra­torischer und garten­geschichtlicher Forschungen vorgestellt.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Das Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse)

Das Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse) von Drachenberg,  Thomas
Wer etwas über brandenburgisch-preußische Baukultur und Landschaftsgestaltung erfahren möchte, der fahre nach Neustadt (Dosse). In der Region um Neustadt schufen Staat und Krone seit dem 17. Jahrhundert durch die Trockenlegung der Dosse-Niederung, die Gründung von Stadt und Domänenamt Neustadt sowie den Betrieb einer königlich-privilegierten Silberhütte und einer Spiegelmanufaktur mehrfach mustergültige Beispiele für die infrastrukturelle Modernisierung des Landes. Planung und Bau des Königlichen Haupt- und Landgestüts bei Neustadt in den Jahren 1787 – 91 waren Teil eines landesweiten Vorhabens zur Verbesserung der Pferdezucht, um die preußische Armee von teuren Pferdeimporten unabhängig zu machen. Die Gestütsbauten erhielten eine zeitgemäß schlichte und effiziente architektonische Ausformung. Dennoch wurde weder auf eine harmonische städtebauliche Ordnung der Gesamtanlage noch auf gärtnerische Gestaltungselemente verzichtet. Beides macht bis heute wesentlich den ästhetischen Reiz des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts aus. Und da die Planungen vom Ende des 18. Jahrhunderts sich bis zur Gegenwart als zweckmäßig erwiesen, werden in den Neustädter Gestütsanlagen wie eh und je Pferde gezüchtet. Allerdings bedurfte es in den vergangenen fünfzehn Jahren umfangreicher Restaurierung, Sanierung und Modernisierung, um das Baudenkmal für die tierschutzgerechte, zeitgemäße Pferdehaltung, den Pferdesport und den Tourismus zu erhalten. Dass die Besucher heute in Neustadt ein glänzendes »Sanssouci der Pferde« erleben können, ist nicht zuletzt dieser langjährigen denkmalpflegerischen Betreuung und der großzügigen Förderung durch das Land Brandenburg und die Europäische Union zu verdanken.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Zwischen wilhelminischer Bedarfsarchitektur und moderater Moderne

Zwischen wilhelminischer Bedarfsarchitektur und moderater Moderne von Drachenberg,  Thomas, Noack,  Maximilian Claudius
Ein wesentlicher Faktor für die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Niederlausitzer Montanreviers zwischen Domsdorf und Werminghoff (Knappenrode) sowie Calau und Skaska waren die zahlreichen Arbeitskräfte, die dem entstehenden Industrierevier zuströmten. Um ihnen eine Unterkunft zu bieten, aber auch um die angeworbenen Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden und um sie zu disziplinieren, errichteten vor allem die Montanunternehmen eigene Werkswohnungen, Werkshäuser und Werkskolonien. Die vorliegende Studie analysiert diese Produkte regionaler Industrialisierung, sie fragt nach den Rahmenbedingungen, ihren politischen, wirtschaftlichen und technologischen Grundlagen und berichtet über den sozialen Wandel, den die Lausitz in dieser Phase wirtschaftlicher Prosperität erlebt hat. Im Fokus stehen dabei die zahlreichen Werkskolonien und deren architektonischer und städtebaulicher Wandel – ein zunehmend wichtiger Forschungsgegenstand (auch) der Denkmalpflege. Regional ist es die erste Publikation, die über eine Geschichtsschreibung einzelner Siedlungen hinausgeht und die durch einen umfassenden wissenschaftlichen Apparat die weitere Beschäftigung mit dem Thema unterstützt. Die regionale Situation fest im Blick, verweist diese Publikation auf allgemeine Tendenzen im internationalen Werkswohnungsbau sowie auf die nationale Diskussion zur Sozialen Frage und der Wohnungsfrage. Mit Hilfe zahlreicher Quellen und unter Verwendung bislang unberücksichtigter Archivalien zeichnet der Autor ein höchst lebendiges Bild einer Industrieregion im Aufbruch.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Die Stadt in der Kirche

Die Stadt in der Kirche von Claudia,  Rückert, Drachenberg,  Thomas, Hartmut,  Kühne
Kaum eine andere Pfarrkirche des Landes Brandenburg besitzt eine so reiche Ausstattung wie die Marienkirche in Bernau. Dazu gehören das imposante Retabel des Hauptaltars und einige weitere vorreformatorische Stücke. Vor allem aber wuchs sie vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Zu erwähnen sind hier die Taufe und die Kanzel, ein bedeutender Emporenbilderzyklus, verschiedene Gestühle und Beichtkammern sowie zahlreiche Memorialbilder und Fragmente eines Orgelprospektes von Hans Scherer. Diesem kirchen-, kultur- und stadtgeschichtlich interessanten Ensemble widmete sich im November 2015 eine interdisziplinäre Tagung unter Beteiligung von Bau- und Kunsthistorikern, Kirchen- und Liturgiegeschichtlern, Orgelexperten, Campa­nologen, Epigrafikern und Restauratoren. Der vorliegende Band dokumentiert deren Ergebnisse und bietet in Form eines Kurzinventars einen vollständigen Überblick des Ausstattungsbestands.
Aktualisiert: 2020-01-06
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