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Kolonisierung oder Integration?

Kolonisierung oder Integration? von Collmer,  Sabine, Meyer,  Georg-Maria
Jahrzehntelang standen sie sich als feindliche Brüder gegenüber, nunmehr sollen sie gemeinsam in der Bundeswehr dienen: Soldaten aus dem Westen der Bundesrepublik und aus den neuen Bundesländern. Wie stellt sich ihnen der Vereinigungsprozeß dar - als ein Akt der Integration oder eher als Kolonisierung?Diese Studie aus dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr versucht, diese Frage zu beantworten. Sie stützt sich auf Erkenntnisse, die in Gruppendiskussionen und themenzentrierten Einzelinterviews mit Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaftsdienstgraden gewonnen wurden.Unschwer wird dabei erkennbar, daß die unterschiedlichen lebensgeschichtlichen Erfahrungen und Sinnbezüge der Befragten aus Ost und West auch zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interpretationen der gemeinsamen Lebenswelt führen. Mag die gleiche Uniform Einheitlichkeit suggerieren - von einer "Armee der Einheit" kann nicht die Rede sein. Noch ist Integration mehr eine Aufgabe als erreichtes Ziel. Zu stark sind die Unterschiede zwischen Soldaten aus West- und Ostdeutschland, zu sehr prägt das Deutungsmuster von "Siegern und Besiegten" ihr Verhältnis, als daß von einem wirklichen Miteinander die Rede sein könnte.
Aktualisiert: 2020-07-21
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Einheit auf Befehl?

Einheit auf Befehl? von Collmer,  Sabine, Klein,  Paul, Lippert,  Ekkehard, Meyer,  Georg-Maria
Diese Studie untersucht auf der Grundlage einer Befragung von knapp 1600 grundwehrdienstleistenden Soldaten in Ost und West den Prozeß der deutschen Vereinigung auf der Ebene von Wehrpflichtigen.Skizziert werden dabei Aspekte der Alltagsmoral der jungen Männer in Ost und West, ihre Einschätzung von Zivildienstleistenden und ihre Gründe, sich für den Wehrdienst zu entscheiden. Es wird beschrieben, wie sie die Haltung von Verwandten und Freunden zur Bundeswehr einschätzen, ihr Urteil über Vorgesetzte, Kameraden und die Gegebenheiten des alltäglichen Dienstes sowie ihre grundsätzliche Bewertung des Wehrdienstes. Sie werden auch gefragt, wie sie zu einem veränderten Aufgabenspektrum der Bundeswehr (UNO-Einsätze) stehen. Gesonderte Aufmerksamkeit wird der politischen Bildung in den Streitkräften gewidmet. Welche Rolle die unterschiedlichen lebensgeschichtlichen Erfahrungen im Hinblick auf die Einheit der Armee spielen, wird ebenso dargestellt wie die gravierenden Einstellungsunterschiede der befragten Soldaten in religiöser Hinsicht.Die Untersuchung macht deutlich, wie groß - trotz gleicher Uniform - die Unterschiede zwischen den jungen Männern aus den alten und neuen Ländern sind.
Aktualisiert: 2020-07-21
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Europäische Streitkräfte in der Postmoderne

Europäische Streitkräfte in der Postmoderne von Collmer,  Sabine, Kümmel,  Gerhard
Zukünftige Aufgaben von Streitkräften werden sich in einem völlig anders strukturierten Kontext abspielen als zu Zeiten des Ost-West-Konflikts. Es ist das Anliegen des vorliegenden Bandes, diesen neuen Kontext der Streitkräfte zu analysieren. Dabei mag man darüber streiten, ob bereits alle westlichen Armeen in der Postmoderne angekommen sind oder ob sie je ankommen werden. Sicher ist jedoch, dass sich die Anforderungen an das Militär derzeit dramatisch verändern. Die Beiträge diskutieren diese Herausforderungen aus unterschiedlichem Blickwinkel und auf einer allgemeinen, einer Makro-Ebene wie auch auf der Mikro-Ebene von einzelnen, besonderen Anforderungen. Zu letzterem zählen etwa die Themen Outsourcing, der Trend zu Söldnerarmeen, die Mobilitätsanforderungen an den Soldaten auch im Hinblick auf deren Wirkung auf Familie und Partnerschaft, die Motivation von Soldaten in Auslandseinsätzen, aber auch die Frage nach dem soldatischen Ethos und Selbstverständnis. Den Abschluss bildet eine Diskussion über die Frage, ob die Innere Führung der Bundeswehr unter gewandelten, postmodernen Bedingungen bestehen kann. Der Band wendet sich an alle, die an Fragen der Streitkräfte interessiert sind.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Soldat – Militär – Politik – Gesellschaft

Soldat – Militär – Politik – Gesellschaft von Collmer,  Sabine, Kümmel,  Gerhard
Der vorliegende Band beschäftigt sich mit vier wichtigen Bereichen der militärbezogenen sozialwissenschaftlichen Forschung: dem soldatischen Selbstverständnis, den Aufgaben und Funktionen von Soldaten in sich internationalisierenden, kooperativen Militärstrukturen, der gesellschaftlichen Verankerung von Armeen und den politischen Konzepten zum Einsatz militärischer Gewalt. Fragen der Berufsausbildung von Offizieren, der Funktionsbedingungen von Gehorsam und der Menschenführung werden in diesem Rahmen ebenso behandelt wie Aspekte zum Einsatz militärischer Gewalt, der Ethik vom Gerechten Frieden, der deutsch-niederländische Kooperation in Kabul und den unterschiedlichen sicherheitspolitischen Konzepten der USA und Europas. Der Arbeitskreis Militär und Sozialwissenschaften (AMS) möchte mit dieser Festschrift seinen langjährigen Vorsitzenden Paul Klein für seine Verdienste in der Militärsoziologie würdigen.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Ein Job wie jeder andere?

Ein Job wie jeder andere? von Collmer,  Sabine, Kümmel,  Gerhard
Die Bundeswehr hat sich seit den weltpolitischen Umwälzungen von 1989/90 in erheblichem Maße verändert und ist – politisch gewollt – zu einer Armee im Einsatz geworden. Die Verteidigungspolitischen Richtlinien des Verteidigungsministers Peter Struck dokumentieren dies in eindrücklicher Weise. Ein solcher Wandel einer Organisation ist von ihren Angehörigen den vorliegenden (militär-)soziologischen Untersuchungen zufolge mental wie praktisch zu bewältigen und hat bisweilen zu der Sorge und Kritik geführt, dass es bei Soldaten der Bundeswehr zu einer Revitalisierung archaischer Kämpfertypen kommen könne. Der Arbeitskreis Militär und Sozialwissenschaften (AMS) hat dies zum Anlass genommen, sich mit dem soldatischen Selbst- und Berufsverständnis unter den gewandelten Bedingungen auseinander zu setzen und danach zu fragen, ob die Tätigkeit eines Soldaten ein Job wie jeder andere ist. Die Beiträge zu diesem Band dokumentieren die Konferenzvorträge und repräsentieren unterschiedliche Perspektiven auf und Herangehensweisen an diesen Untersuchungsgegenstand, der nicht nur aus deutscher, sondern auch aus niederländischer, österreichischer und schweizerischer Sicht beleuchtet wird.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Die Bundeswehr heute und morgen

Die Bundeswehr heute und morgen von Collmer,  Sabine, Kümmel,  Gerhard
Die Metamorphose der Bundeswehr hin zu einer Armee im Einsatz schreitet weiter voran. Seit den 1990er Jahren unterziehen sich die deutschen Streitkräfte einem Prozess der Transformation, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Der vorliegende Sammelband untersucht wichtige Facetten dieses Prozesses: Er erkundet das transatlantische Verhältnis ebenso wie Fragen der inneren Sicherheit in Europa und der Rolle der Streitkräfte darin; er informiert über ein Basiselement des Transformationsprozesses, die so genannte Revolution in Military Affairs (RMA), und erörtert die Herausforderung der Multinationalität für das Militär. Nicht fehlen darf ein Blick nach innen, in die Führungsphilosophie der Bundeswehr, die Innere Führung, die sich neuerlicher Diskussion ausgesetzt sieht. Den Sammelband beschließt ein an Durkheim anschließender militärsoziologischer Beitrag über den dämpfenden Effekt von nationalen Bedrohungen und Kriegen auf die Selbstmordraten einer Gesellschaft, womit Fragen des zivil-militärischen Verhältnisses und seiner Veränderung aufgeworfen werden. Das Werk richtet sich sowohl an Fachleute wie an eine militärsoziologisch und sicherheitspolitisch interessierte Leserschaft.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Einheit auf Befehl?

Einheit auf Befehl? von Collmer,  Sabine, Klein,  Paul, Lippert,  Ekkehard, Meyer,  Georg-Maria
Diese Studie untersucht auf der Grundlage einer Befragung von knapp 1600 grundwehrdienstleistenden Soldaten in Ost und West den Prozeß der deutschen Vereinigung auf der Ebene von Wehrpflichtigen.Skizziert werden dabei Aspekte der Alltagsmoral der jungen Männer in Ost und West, ihre Einschätzung von Zivildienstleistenden und ihre Gründe, sich für den Wehrdienst zu entscheiden. Es wird beschrieben, wie sie die Haltung von Verwandten und Freunden zur Bundeswehr einschätzen, ihr Urteil über Vorgesetzte, Kameraden und die Gegebenheiten des alltäglichen Dienstes sowie ihre grundsätzliche Bewertung des Wehrdienstes. Sie werden auch gefragt, wie sie zu einem veränderten Aufgabenspektrum der Bundeswehr (UNO-Einsätze) stehen. Gesonderte Aufmerksamkeit wird der politischen Bildung in den Streitkräften gewidmet. Welche Rolle die unterschiedlichen lebensgeschichtlichen Erfahrungen im Hinblick auf die Einheit der Armee spielen, wird ebenso dargestellt wie die gravierenden Einstellungsunterschiede der befragten Soldaten in religiöser Hinsicht.Die Untersuchung macht deutlich, wie groß - trotz gleicher Uniform - die Unterschiede zwischen den jungen Männern aus den alten und neuen Ländern sind.
Aktualisiert: 2020-07-21
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Kolonisierung oder Integration?

Kolonisierung oder Integration? von Collmer,  Sabine, Meyer,  Georg-Maria
Jahrzehntelang standen sie sich als feindliche Brüder gegenüber, nunmehr sollen sie gemeinsam in der Bundeswehr dienen: Soldaten aus dem Westen der Bundesrepublik und aus den neuen Bundesländern. Wie stellt sich ihnen der Vereinigungsprozeß dar - als ein Akt der Integration oder eher als Kolonisierung?Diese Studie aus dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr versucht, diese Frage zu beantworten. Sie stützt sich auf Erkenntnisse, die in Gruppendiskussionen und themenzentrierten Einzelinterviews mit Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaftsdienstgraden gewonnen wurden.Unschwer wird dabei erkennbar, daß die unterschiedlichen lebensgeschichtlichen Erfahrungen und Sinnbezüge der Befragten aus Ost und West auch zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interpretationen der gemeinsamen Lebenswelt führen. Mag die gleiche Uniform Einheitlichkeit suggerieren - von einer "Armee der Einheit" kann nicht die Rede sein. Noch ist Integration mehr eine Aufgabe als erreichtes Ziel. Zu stark sind die Unterschiede zwischen Soldaten aus West- und Ostdeutschland, zu sehr prägt das Deutungsmuster von "Siegern und Besiegten" ihr Verhältnis, als daß von einem wirklichen Miteinander die Rede sein könnte.
Aktualisiert: 2020-07-21
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