Rudolf Borchardts europäische Briefnetzwerke

Rudolf Borchardts europäische Briefnetzwerke von Burdorf,  Dieter
Rudolf Borchardt (1877–1945) ist neben Thomas Mann, Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke einer der großen deutschsprachigen Briefschreiber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zunächst noch aus Deutschland und ab 1905 vor allem aus Italien spannt er mit seinen zahllosen Korrespondenzen ein filigranes Briefnetzwerk über ganz Europa, mit dessen Hilfe er sein Programm einer ‚schöpferischen Restauration‘ der abendländischen Kultur in einer Krisenepoche umzusetzen versucht. In dem Band werden Borchardts deutsche, italienische und englische Briefwechsel mit Dichterfreunden, Gelehrten und Verlegern erstmals im Überblick dargestellt. Daneben ist Borchardt ein großer Liebesbriefautor. Die Briefe an seine zweite Ehefrau Marie Luise Voigt sowie an die von ihm ebenso leidenschaftlich wie vergeblich geliebte und kunstvoll umworbene lesbische Bildhauerin Christa Winsloe werden eingehend untersucht. Mit dem Band wird daher dieses großartige Briefwerk zum ersten Mal umfassend erschlossen. Mit Beiträgen von Dieter Burdorf, Leonhard Herrmann, Kai Kauffmann, Alexander Kissler, Markus Neumann, Jörg Schuster, Peter Sprengel, Renate Stauf und Vivetta Vivarelli.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Zerbrechlichkeit

Zerbrechlichkeit von Burdorf,  Dieter
Von Fragmenten, Ruinen und Torsi geht eine besondere Faszination aus, weil sie uns an die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens erinnern. Warum lesen wir literarische Fragmente? Was fasziniert uns an den Gedichten Sapphos, einer griechischen Lyrikerin, die um 600 v. Chr. lebte und deren Texte nur in Bruchstücken auf Papyri oder Tonscherben überliefert sind? Welche zwiespältigen Gefühle löst die Betrachtung von Ruinen und zerbrochenen Statuen in uns aus? Das Buch erläutert, dass unvollständige Kunstwerke auf ihre Rezipientinnen und Rezipienten einen anderen, oft intensiveren Reiz ausüben als vollständige Werke. Die Anziehungskraft des Fragmentarischen besteht darin, dass jedes Fragment uns die Zerbrechlichkeit der von Menschen geschaffenen Dinge vor Augen führt. Zerbrechlichkeit ist daher auch ein wichtiges Thema der Literatur. Die Lektüren dieses Buches sind Texten etwa von Johann Wolfgang Goethe, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Ruth Klüger und Susan Sontag gewidmet, in denen es um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Kathedralen sowie die Vernichtung ganzer Lebensräume durch Kriege und Naturkatastrophen geht. Gefragt wird auch danach, welche Rolle die körperliche Fragilität der Künstler für unser Bild von Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Bachmann, Thomas Kling oder Friederike Mayröcker spielt.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Orientalismus heute

Orientalismus heute von Bremerich,  Stephanie, Burdorf,  Dieter, Eldimagh,  Abdalla
Was ist der Orient–und wer bestimmt das? Wie reden wir heute über den arabischen Raum, aber auch über Iran und Indien, welche Traditionen des Sprechens und Schreibens gibt es, und was sagen Texte und Bilder über die 'andere' Kultur über die eigene aus? Diesen und anderen Fragen widmen sich internationale Literatur- und Kulturwissenschaftler_innen im vorliegenden Sammelband. Den Rahmen steckt der von Edward W. Said 1978 geprägte Begriff des 'Orientalismus' ab, der über 40 Jahre nach der Erstpublikation von Saids gleichnamiger Studie von besonderer Aktualität und Brisanz ist: In einer zunehmend von Überfremdungsängsten geprägten westlichen Gesellschaft ist der Rechtspopulismus wieder politik- und salonfähig geworden. Neue islamophobe Tendenzen wie die pauschalen Gleichsetzungen von Islam und Gewaltbereitschaft, Terrorismus, Frauenfeindlichkeit und Rückständigkeit fordern Saids Orientalismus-Konzept heraus. Die Beiträge widmen sich begriffskritischen Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen 'Orientalismus' und 'Neo-Orientalismus', der historischen Formation von Wissensbeständen und Identitäts- und Alteritätskonzepten sowie fachgeschichtlichen Reflexionen und Orientbildern in der Gegenwartsliteratur und im Film.
Aktualisiert: 2019-12-04
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Orientalismus heute

Orientalismus heute von Bremerich,  Stephanie, Burdorf,  Dieter, Eldimagh,  Abdalla
Was ist der Orient–und wer bestimmt das? Wie reden wir heute über den arabischen Raum, aber auch über Iran und Indien, welche Traditionen des Sprechens und Schreibens gibt es, und was sagen Texte und Bilder über die 'andere' Kultur über die eigene aus? Diesen und anderen Fragen widmen sich internationale Literatur- und Kulturwissenschaftler_innen im vorliegenden Sammelband. Den Rahmen steckt der von Edward W. Said 1978 geprägte Begriff des 'Orientalismus' ab, der über 40 Jahre nach der Erstpublikation von Saids gleichnamiger Studie von besonderer Aktualität und Brisanz ist: In einer zunehmend von Überfremdungsängsten geprägten westlichen Gesellschaft ist der Rechtspopulismus wieder politik- und salonfähig geworden. Neue islamophobe Tendenzen wie die pauschalen Gleichsetzungen von Islam und Gewaltbereitschaft, Terrorismus, Frauenfeindlichkeit und Rückständigkeit fordern Saids Orientalismus-Konzept heraus. Die Beiträge widmen sich begriffskritischen Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen 'Orientalismus' und 'Neo-Orientalismus', der historischen Formation von Wissensbeständen und Identitäts- und Alteritätskonzepten sowie fachgeschichtlichen Reflexionen und Orientbildern in der Gegenwartsliteratur und im Film.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Orientalismus heute

Orientalismus heute von Bremerich,  Stephanie, Burdorf,  Dieter, Eldimagh,  Abdalla
Was ist der Orient–und wer bestimmt das? Wie reden wir heute über den arabischen Raum, aber auch über Iran und Indien, welche Traditionen des Sprechens und Schreibens gibt es, und was sagen Texte und Bilder über die 'andere' Kultur über die eigene aus? Diesen und anderen Fragen widmen sich internationale Literatur- und Kulturwissenschaftler_innen im vorliegenden Sammelband. Den Rahmen steckt der von Edward W. Said 1978 geprägte Begriff des 'Orientalismus' ab, der über 40 Jahre nach der Erstpublikation von Saids gleichnamiger Studie von besonderer Aktualität und Brisanz ist: In einer zunehmend von Überfremdungsängsten geprägten westlichen Gesellschaft ist der Rechtspopulismus wieder politik- und salonfähig geworden. Neue islamophobe Tendenzen wie die pauschalen Gleichsetzungen von Islam und Gewaltbereitschaft, Terrorismus, Frauenfeindlichkeit und Rückständigkeit fordern Saids Orientalismus-Konzept heraus. Die Beiträge widmen sich begriffskritischen Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen 'Orientalismus' und 'Neo-Orientalismus', der historischen Formation von Wissensbeständen und Identitäts- und Alteritätskonzepten sowie fachgeschichtlichen Reflexionen und Orientbildern in der Gegenwartsliteratur und im Film.
Aktualisiert: 2019-12-04
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Zerbrechlichkeit

Zerbrechlichkeit von Burdorf,  Dieter
Von Fragmenten, Ruinen und Torsi geht eine besondere Faszination aus, weil sie uns an die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens erinnern. Warum lesen wir literarische Fragmente? Was fasziniert uns an den Gedichten Sapphos, einer griechischen Lyrikerin, die um 600 v. Chr. lebte und deren Texte nur in Bruchstücken auf Papyri oder Tonscherben überliefert sind? Welche zwiespältigen Gefühle löst die Betrachtung von Ruinen und zerbrochenen Statuen in uns aus? Das Buch erläutert, dass unvollständige Kunstwerke auf ihre Rezipientinnen und Rezipienten einen anderen, oft intensiveren Reiz ausüben als vollständige Werke. Die Anziehungskraft des Fragmentarischen besteht darin, dass jedes Fragment uns die Zerbrechlichkeit der von Menschen geschaffenen Dinge vor Augen führt. Zerbrechlichkeit ist daher auch ein wichtiges Thema der Literatur. Die Lektüren dieses Buches sind Texten etwa von Johann Wolfgang Goethe, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Ruth Klüger und Susan Sontag gewidmet, in denen es um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Kathedralen sowie die Vernichtung ganzer Lebensräume durch Kriege und Naturkatastrophen geht. Gefragt wird auch danach, welche Rolle die körperliche Fragilität der Künstler für unser Bild von Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Bachmann, Thomas Kling oder Friederike Mayröcker spielt.
Aktualisiert: 2019-11-21
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Geschichte der deutschen Lyrik.

Geschichte der deutschen Lyrik. von Burdorf,  Dieter
Wie lese ich Gedichte der Klassik? Was ist bei Sonetten des Barock zu beachten? Und welche Besonderheiten bestehen bei expressionistischen Gedichten? - Dieser Band bietet einen Überblick über die historische Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik von der Reformation bis in die unmittelbare Gegenwart. Der Autor erläutert kurz den historischen Kontext und die Hintergründe der Lyrikproduktion, die für das Verständnis der Gedichte unerlässlich sind. Zahlreiche Musterinterpretationen führen den Umgang und die Analyse der Gedichte vor. Kästen mit vertiefenden Informationen geben weitere Ausblicke. Mit umfangreichen Literaturhinweisen zu jeder Epoche und im zweifarbigen Layout.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Einführung in die Gedichtanalyse

Einführung in die Gedichtanalyse von Burdorf,  Dieter
Dieser Band bietet eine Einführung in alle Aspekte der Gedichtanalyse und -interpretation. Der Autor beschreibt die sprachlichen Besonderheiten von Lyrik und stellt die metrischen Grundformen sowie verschiedene Gedichtformen vor. Weitere Kapitel untersuchen die Bildlichkeit und den Wirklichkeitsbezug von Gedichten. Die 3. Auflage wurde überarbeitet und aktualisiert. Sie ist erweitert um Kapitel zur Ballade, zum Bildgedicht und zu Lyrikübersetzungen. Im zweifarbigen Layout.
Aktualisiert: 2019-12-06
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