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Fremd unter seinesgleichen

Fremd unter seinesgleichen von Böpple,  Artur
Im Oktober 2020 feierte der Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein markantes Jubiläum – sein 25-jähriges Bestehen, und präsentierte aus diesem Anlass die Jubiläumsausgabe des Jahrbuchs. Dieser Band ist der russlanddeutschen Autorin und Dichterin Nora Pfeffer gewidmet, die im Dezember 2019 ein hundert Jahre alt geworden wäre. Die Grande Dame der russlanddeutschen Literatur hat sich von Beginn an im Literaturkreis der Deutschen aus Russland engagiert und hat maßgeblich, auch redaktionell, bei der Entstehung der ersten Literaturblätter vor 25 Jahren mitgewirkt. Aus den anfänglich schmalen Heften ist heute ein stattlicher Sammelband geworden. Zwischen seinen Buchdeckeln versammelt er ein Mosaik aus Lyrik, Prosa, biografischen Texten und Rezensionen kürzlich erschienener Bücher und gibt damit einen wesentlichen Überblick über die russlanddeutsche Literaturszene. Das Motto des Jahrbuchs ist nicht zufällig gewählt. Wie fühlt sich Entwurzelung an? Wie ist es, fremd zu sein – auch unter den vermeintlich eigenen Leuten? Solche Empfindungen erleben zugegebenermaßen nicht nur Aussiedler und Aussiedlerinnen. Dennoch ist ihnen Heimatverlust und Entwurzelung seit Generationen bekannt. Sie wissen, wie es ist, sich immer wieder in einer fremden Umgebung verorten und behaupten zu müssen. Auch Nora Pfeffer sind diese Zustände nicht fremd, hat sie doch alle Stationen des Heimatverlusts in ihrem ereignisreichen Leben erfahren.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Die Bühnengeschichte der Oper PIQUE DAME von Peter Tschaikowski

Die Bühnengeschichte der Oper PIQUE DAME von Peter Tschaikowski von Böpple,  Artur
Zum 125. Todestag des Komponisten Peter Tschaikowski! Das Buch stellt die wichtigsten Inszenierungen von Peter Tschaikowskis Oper „Pique Dame““ seit ihrer Uraufführung im Jahr 1890 in St. Petersburg bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts vor (u. a. von Meyerhold, Michailow, Ljubimow/Schnittke, Dodin, Issakjan, Nemirova, Titel, Aleksandrow). Detailreiche Zeitzeugenberichte, Rezensionen und Interviews werden den Lesern zum ersten Mal auf Deutsch zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2020-03-06
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Und zur Nähe wird die Ferne

Und zur Nähe wird die Ferne von Böpple,  Artur
Im Wahljahr 2017, in dem wohl kaum eine Woche verging, ohne dass ein kritischer Artikel in einer der überregionalen deutschen Zeitungen zum Thema „Russlanddeutsche“ erschienen wäre, vermisste man nicht nur eine ausgewogene, vorurteilsfreie und gründlich recherchierte Berichterstattung, sondern leider auch Artikel, die sich halbwegs ausführlich mit kulturellen Errungenschaften der Deutschen aus Russland im Allgemeinen befasst hätten, geschweige denn mit ihrer Literatur. Russlanddeutsche Literaten bleiben in ihrer Mehrheit unparteiisch, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie in ihren Arbeiten keinerlei Bezüge zu relevanten gesellschaftlichen Prozessen herstellen. Sie nehmen vielmehr eine aktive Beobachterrolle ein, um aus dieser heraus möglichst objektiv sowohl auf das aktuelle Geschehen zu reagieren als auch sich auf die Geschichte bzw. die Vergangenheit einzulassen. Dieser Band versammelt überwiegend Literatinnen und Literaten russlanddeutscher Abstammung, doch versteht sich traditionell als Forum für alle deutschsprachigen Autoren. Neben den bereits etablierten Autoren wie Nelli Kossko, Eleonora Hummel, Elena Seifert, Andreas Peters, Wendelin Mangold, Heinrich Rahn, Sergej Tenjatnikow, Agnes Gossen, Artur Rosenstern, Sigune Schnabel u. a. findet der Leser darin ebenfalls hochinteressante Beiträge von neuen, jungen Autoren wie Viktor Funk, Melitta L. Roth, Katharina Martin-Virolainen, Jürgen Hafner, Christine Zeides oder Dorothea Enß. Als Künstler sind in dem Band vertreten: Nikolaus Rode und Tatjana Bleich.
Aktualisiert: 2020-03-06
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Literaturblätter der Deutschen aus Russland

Literaturblätter der Deutschen aus Russland von Böpple,  Artur
Die Herausgabe von Literaturblättern deutscher Autoren aus Russland (Almanach 2013) stand im Zeichen des 250. Jahrestages des zweiten und entscheidenden Manifests von Katharina der Großen aus dem Jahr 1763, in dem sie verlockende Vergünstigungen für die deutschen Siedler an der Wolga aussprach. In den Jahren darauf kehrten Tausende, überwiegend Handwerkerfamilien Deutschland mit Kind und Kegel den Rücken und siedelten sich in Russland an. Ihre Nachfahren kehrten größtenteils erst Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts aus verschiedenen Gründen zurück. Mittlerweile leben in der Bundesrepublik Deutschland circa 2,5 Millionen sogenannte Aussiedler. Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland nahm dieses Datum zum Anlass, einen themenfreien Litera¬turwettbewerb auszuschreiben, mit dem Ziel, die russlanddeutsche Literatur zu fördern. Der Wettbewerb stand allerdings nicht nur russlanddeutschen Autoren offen, sondern allen in deutscher Sprache Schreibenden. Beste Beiträge nahmen wir in dem vorliegenden Almanach auf. Letztendlich entstand ein Bändchen mit einer bunten Mischung von Texten, eine Art literarisches Kaleidoskop mit Beiträgen von sowohl russlanddeutschen als auch ansässigen deutschen Auto-ren. Auf die Kennzeichnung von sogenannten Gastbeiträgen haben wir dieses Mal bewusst verzichtet, weil die Herkunft von Autoren ohnehin den biografischen Notizen am Ende des Almanachs zu entnehmen ist. In den meisten Beiträgen von russlanddeutschen Autoren ist der unablässige Wille zur Integration in die deutsche Gesellschaft nicht zu verkennen. Doch nicht nur die Ethnie an sich strebt nach Integration und Anerkennung, sondern ebenso will die russlanddeutsche Literatur endlich gesehen und gelesen werden. Seit vielen Jahren ist im deutschen Literaturbetrieb eine frappierende Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber den russlanddeutschen Literaten zu beobachten (wohingegen die rumäniendeutsche Literatur das ungebrochene Interesse genießt) – trotz vieler Schreibtalente. Lediglich wenige Autoren schafften es, das Interesse der angesehenen deutschen Verlage für ihre Arbeiten zu wecken (z. B. Nelly Däs, Eleonora Hummel, Lena Klassen). Die Gründe für die Nichtbeachtung sind uns leider nicht bekannt. Es mag an dem immer noch penetrant klebenden negativen Image dieser Ethnie liegen, es mag andere Gründe haben, die sich erst mit der Zeit herauskristallisieren werden. Fest steht jedenfalls, dass unter den Werken von russlanddeutschen Autoren noch etliche literarische Schätze zu heben sind. Wann das passiert, bleibt abzuwarten.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Das (hoch-)gelobte Land

Das (hoch-)gelobte Land von Böpple,  Artur
Im Jahr 2015 feierte der Literaturkreis der Deutschen aus Russland sein 20-jähriges Jubiläum. Das primäre Ziel des Literaturkreises war es stets, die Literatur der Deutschen aus Russland in den deutschen Literaturbetrieb zu integrieren. Der vorliegende Band greift viele relevante Literaturgattungen auf, denn dieser engagierte Verein möchte auch fortan den Dialog zwischen Autoren verschiedener Herkunft und unterschiedlichen Alters fördern. Themen wie Fremdsein, Sich-Fremdfühlen bzw. Heimatverlust sind in der Zeit der „totalen“ Globalisierung aktueller denn je, jeder neue Blickwinkel ist ein Gewinn. Es ist also eine bunte Mischung aus Texten, die teilweise von prominenten Autoren stammen. Neben bereits bekannten Namen wie Eleonora Hummel, Andreas Peters, Elena Seifert, Agnes Gossen und Artur Rosenstern findet der aufmerksame Leser in diesem Band einige hochinteressante Neuentdeckungen. Es ist jedoch nach wie vor außerordentlich wichtig, die Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen, denn bis in die späten 1980er Jahren hinein existierte in der Sowjetunion weder eine russisch- noch eine deutschsprachige Publikationsplattform, die zensurfrei über alle Gräuel des Zweiten Weltkrieges, den Verlust der autonomen deutschen Wolga-Republik - und die Deportation der Sowjetdeutschen nach Kasachstan und Sibirien hätte aufschlussreich informieren dürfen. Über viele folgenschwere Schicksale wurde leider noch nicht berichtet, zahlreiche Aufzeichnungen von Zeitzeugen liegen noch in den Schubladen und drohen verloren zu gehen.
Aktualisiert: 2020-03-13
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Fremde Heimat Deutschland?

Fremde Heimat Deutschland? von Böpple,  Artur
Kurz vor dem 20-jährigen Jubiläum des Literaturkreises der Deutschen aus Russland e.V. erscheint im Berliner ANTHEA Verlag der neue Almanach des Literaturkreises, der dem Andenken des 2013 verstorbenen Autors Viktor Heinz gewidmet ist, einem der bekanntesten russlanddeutschen Autoren, der zu den Mitbegründern des Vereins zählte und 17 Jahre lang den Almanach als Chefredakteur betreute. Das Redaktionsteam des Almanachs veranstaltete auch dieses Jahr einen bundesweiten Literaturwettbewerb, der allen Autoren in Deutschland offen stand, ungeachtet der Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit. Eine unabhängige Jury, die aus zwei Autoren und einer Schauspielerin bestand, bestimmte die Sieger des Wettbewerbs. Die Siegerbeiträge werden in diesem Jahrbuch an erster Stelle abgedruckt (Gewinner der Kategorie Prosa: Micaela Daschek; in Kategorie Lyrik: Andreas Peters und in der Kategorie Junger Autor unter 35 J.: Julia-Maria Warkentin). Danach folgen ausgewählte Prosabeiträge, Lyrik, Zeitzeugen- Integrationsberichte. Am Ende Rezensionen, Erinnerungen und Nachrufe. Letztendlich ist eine interessante Mischung aus bunten Texten entstanden, eine Art literarisches Kaleidoskop mit Beiträgen von den deutschen Autoren aus Russland als auch Autoren, die in Deutschland geboren sind. Der Band besticht gerade mit dieser ungewöhnlichen Mischung, die sich als „literarischer Dialog“ zweier Kulturen lesen lässt. Außergewöhnlich sind die unterschiedlichen Blickwinkel auf verwandte Themen wie Heimatverlust, Heimatfindung, Sich-fremd-Fühlen, Ausgestoßensein und Ähnliches. Bei allen drei Siegerbeiträgen gilt: sie haben den Nerv der Zeit getroffen. Andreas Peters gewann damit nicht seinen ersten Literaturpreis (s. Biographie). Immer wieder wendet er sich in seiner Lyrik den aktuellen politischen Problemen und Integrationsthematik zu. Die beiden Siegertexte in Kategorie Prosa handeln von Problemen junger Frauen: Im gegenwärtigen Russland bei Micaela Daschek (Der Zobel) und bei Julia-Maria Warkentin (Die verlorene Tochter) hier in Deutschland. Unter den Lyrikern findet man viele neue Namen von experimentierfreudigen jungen Autoren, aber auch einige bereits preisgekrönte Autoren wie zum Beispiel Wendelin Mangold (Hessischer Integrationspreis 2013), Irina Malsam (Siegerin des Wettbewerbs Almanach 2013), Agnes Gossen-Giesbrecht (Russlanddeutscher Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2010). Von den in Deutschland geborenen Autoren stechen die Beiträge des jungen, ebenfalls mehrfach preisgekrönten Lyrikers Thomas Rackwitz hervor (unter anderem Féile Filíochta Award und Walter-Bauer-Stipendium der Städte Merseburg und Leuna).
Aktualisiert: 2020-03-13
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