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Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien

Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien von Bloch,  Dirk
Die Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien und Schlesische Beskiden zeigt ein Gebiet, das über Jahrhunderte von seinen tschechisch-, polnisch- oder deutschsprachigen Bewohnern geprägt wurde und in dem sich insbesondere im 20. Jahrhundert die Grenzen mehrfach verschoben haben. Hier entspringen sowohl die Oder als auch die Weichsel. Letztere in den Schlesischen Beskiden, einem Teilgebirge der Karpaten, das vor allem für seine vielen Wintersportmöglichkeiten bekannt ist. Am Fuße dieser Berge liegt Bielsko-Biała/Bielitz-Biala – eine typische k.u.k-Stadt mit prachtvoller Architektur, die als Doppelstadt sowohl in Schlesien, als auch auf dem Gebiet des früheren österreichischen Kronlandes Galizien liegt. Weitere Doppelstädte wie Frydek-Mistek, Schlesisch und Mährisch Ostrau oder Cieszyn/Těšín/Teschen beiderseits von Flüssen zeugen von den häufigen Grenzverschiebungen die das Gebiet heute zu einer klassischen "Euroregion" machen. Teschen ist die Hauptstadt eines früheren schlesischen Herzogtums, nordöstlich liegt die benachbarte Residenzstadt Pless/Pszczyna mit dem wunderschönen Daisy-Schloss, im 70 km entfernten Troppau/Opava residierten andere Herzöge und später wurde die Stadt Verwaltungssitz des habsburgischen Kronlandes Österreichisch-Schlesien (später Mährisch-Schlesien). Ihr Hinterland wird durch das Gebirge "Niederes Gesenke" begrenzt, das wiederum ein Teil des Gebirgszuges der Sudeten ist. Am Südrand dieses Gebirges liegt das Kuhländchen – eine historische deutsche Sprachinsel beiderseits der Grenze zwischen Mähren und Schlesien mit seiner pittoresken Hauptstadt Neu Titschein/Nový Jičín. Ein weiteres "Ländchen" ist die Gegend um die Stadt Hultschin/Hlučín an den Mündungen der Oppa und der Olsa in die Oder. Im mittleren Bereich der Karte dominiert die Bergbaustadt Ostrava/Ostrau, die neben ihren gewaltigen Industriedenkmälern einige beeindruckende Jugendstilbauten und 2 schöne und sehr unterschiedliche Rathäuser aufzuweisen hat, da auch diese Stadt erst Mitte des 20. Jahrhunderts aus zwei bisher in verschiedenen Ländern gelegenen Teilen zusammenwuchs. Kurorte mit ihren Parks und Wandelhallen und Industrieanlagen, Schlösser und Schlösschen, mächtige Kirchen und pittoreske Holzkirchen, Stadtpaläste und Bauernhäuser, sozialistische Wohnkomplexe und neumodische Villenviertel, Großstädte und einsame Wohnplätze, Gebirge und Flachland prägen diese äußerst reizvolle von Gegensätzen nur so strotzende Landschaft. Die Karte zeigt im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die historischen Verwaltungsgrenzen. Zum besseren Verständnis dieses Themas gibt es auf der Rückseite 5 kleine Übersichtskarten. Innenstadtpläne von Teschen, Pless und Bielitz-Biala (zum Teil auch mit den deutschen Straßennamen) geben zusätzliche Informationen für den Leser. Mit der Darstellung ALLER Ortschaften und Wohnplätze und deren Bezeichnung in Tschechisch, Polnisch und Deutsch ist diese Karte gute Grundlage für die Reise dorthin, aber auch für historische Forschungen. Auf der Rückseite enthält die Karte ausführliche Ortsverzeichnisse in Deutsch-Tschechisch/Polnisch sowie Tschechisch-Deutsch und Polnisch-Deutsch.
Aktualisiert: 2020-10-15
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Landkarte Samland/Kurische Nehrung/Memelland

Landkarte Samland/Kurische Nehrung/Memelland von Bloch,  Dirk
Die Karte zeigt im detaillierten Maßstab 1:100.000 einerseits das historische Samland - den Bereich zwischen Königsberg/Kaliningrad, Cranz/Selenogradsk, Pillau/Baltijsk und Labiau/Polessk - eine Landschaft die von der Ostseeküste mit ihren Steilhängen und Schluchten, den Bernsteinfeldern bei Palmnicken/Jantarnij, der malerischen Küste des Kurischen Haffs und den Häfen entlang des Königsberger Seekanals genau so wie von ihrem lieblichen Binnenland mit dem Alkgebirge und den kleinen Seen und Teichen geprägt ist. Auf der anderen Kartenseite ist der heute zu Litauen gehörende nördliche Teil des früheren Memellandes von Heydekrug/Šilutė über die Stadt Memel/Klaipėda bis zum größten litauischen Ostseebadeort Palanga gleich neben Nimmersatt/Nemirseta (dem einstmals nördlichsten Dorf des Deutschen Reiches) dargestellt. Verbindendes Glied zwischen beiden Karten ist der 100 km lange und maximal 4 km breite Streifen der Kurischen Nehrung, der heute jeweils hälftig zu Russland und zu Litauen gehört. Das Samland und die Kurische Nehrung zählen heute zu den schönsten und für Besucher interessantesten Gegenden Nord-Ostpreußens und jeder, der Kaliningrad/Königsberg besucht, sollte auch einen Ausflug an die samländische Ostseeküste oder auf die Nehrung mit ihren einmaligen Dünenlandschaften einplanen. Der bekannteste Ort der Nehrung ist Nidden, in dem Thomas Manns Sommerhaus heute als Museum und Künstlertreffpunkt einlädt. Am Nordende der Nehrung wartet die lebendige Stadt Memel/Klaipėda mit vielen historischen Gebäuden, einer liebevoll sanierten Altstadt und ihrem Ännchen-von Tharau-Denkmal auf Besucher aus nah und fern. Außerdem enthält die Karte Hinweise auf besondere Sehenswürdigkeiten wie z. B. die Ordensburgen in Schaaken, Waldau, Tapiau oder Labiau, die Ruinen der Schlösser Grünhoff, Lochstädt, Friedrichstein oder Kaymen, die Kirchen in Neuhausen oder Arnau, das St.-Adalbert-Kreuz in Tankittino, dem früheren Tenkitten, eine Vielzahl von ethnografischen Museen in historischen Bauernanwesen des Memellandes, das gesamte Stadtgebiet Königsbergs mit allen Vororten und vieles mehr. Zur zusätzlichen Orientierung sind neben den Straßen und nur zum Teil befahrbaren Wegen, die aktuellen aber auch die stillgelegten Eisenbahnstrecken und die Kreisgrenzen von 1937 dargestellt. Die Karte enthält alle aktuellen russischen bzw. litauischen Ortsnamen und die historischen deutschen Namen (ggf. auch die – in diesem Bereich Ostpreußens wenigen - neuen Namen der Umbenennungswelle nach 1933). Darüber hinaus sind in der Karte auch alle verschwundenen Orte und Wohnplätze verzeichnet. Von den hier einst vorhandenen ca. 1350 Orten und Wohnplätzen sind heute 41 % verschwunden – die meisten davon im heute russischen Teil. Wer also z.B. den Wohnort seines Urgroßvaters irgendwo im früheren Kreis Fischhausen sucht, wird hier fündig, auch wenn in der Realität höchstens noch überwucherte Trümmer zu finden sind. Die aktuellen russischen Ortsnamen sind in Kyrillisch und Latein in verständlicher Transliteration wiedergegeben.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Landkarte Oppelner Schlesien (Nordteil)

Landkarte Oppelner Schlesien (Nordteil) von Bloch,  Dirk
Die Landkarte „Oppelner Schlesien (Nordteil)" ist als Fünfte in der (bisher) auf 6 Karten angelegten Schlesien-Landkarten-Reihe im Maßstab 1:100.000 erschienen. Diese Landkarten zeichnen sich durch ihre Detailliertheit und die Darstellung vorhandener und verschwundener Inhalte aus, und können somit gut sowohl als Reiseunterlage aber auch und gerade für Entdeckungen am Küchen- oder Schreibtisch genutzt werden. Mit der Darstellung ALLER Ortschaften und Wohnplätze und deren Bezeichnung in Polnisch und Deutsch (darunter sowohl die historischen und heute gebräuchlichen Ortsnamen, als auch die nach 1933 umbenannten) sind diese Karten gute Grundlage für historische Forschungen aber auch Hilfe für die, die Polnisch nicht korrekt aussprechen können und sich dennoch zurecht finden wollen. Während sich das Riesengebirge mit dem Hirschberger Tal – dem Schlesischen Elysium – mittlerweile steigender Bekanntschaft erfreut, gibt es weiter östlich in Schlesien noch viele Gegenden, die - obzwar reich an landschaftlicher und architektonischer Schönheit und historischen Zeugnissen - einer touristischen Entdeckung harren bzw. die noch von Liebhabern "wachzuküssen" sind. Die heutige Woiwodschaft Oppeln/Opole – das westliche Oberschlesien - hat aufgrund ihrer Geschichte eine Sonderstellung im politischen Polen. Hier ist der Anteil von Bewohnern, die sich selbst als deutschsprachig oder schlesischsprachig bezeichnen, besonders hoch. Viele Orte in der Woiwodschaft Oppeln haben wegen ihres deutschsprachigen Bevölkerungsanteils heute auch offiziell sowohl einen polnischen, als einen deutschen Ortsnamen und ein dementsprechendes zweisprachiges Ortsschild Der nördliche Teil der Woiwodschaft rund um die oberschlesische Hauptstadt Oppeln ist geprägt von weiten Ebenen die von der in ihren Auen breit und gemächlich dahinfließenden Oder durchzogen werden. Dichte Wälder, von denen der Stober-Landschaftspark beiderseits des gleichnamigen Flüsschens der Bekannteste ist, sind durch ihren Reichtum an Tieren und seltenen Pflanzen Ziel von Natur-Liebhabern. Der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts angelegte Turawa-Stausee bildet ein großes blaues Auge im Herzen der Karte. Nahebei liegt die bedeutende Industrie- und Universitätsstadt Oppeln/Opole, die durch ihre Lage an der Oder (Titelfoto ist die Gebäudegruppe "Oppelner Venedig"), durch ihre Kirchen und Museen, den Ring mit Rathaus und ihre Oderinseln Pascheke und Bolko mit vielen touristischen Highlights aufwartet. Detailliertere Informationen über die Stadt und ihre Geschichte gibt der auch bei BLOCHPLAN erschienene vergleichende Stadtplan "Oppeln 1938/Opole heute" von dem ein Innenstadtausschnitt auf der Rückseite der Karte wiedergegeben wird. Aber ebenso bedeutsam wie die Naturschönheiten und die Woiwodschafts-Hauptstadt ist die Vielzahl der kleineren Städte und der ca. 1000 Dörfer, die in der Karte enthalten sind. Am südwestlichen Rand findet man die alte Bischofsstadt Neisse mit ihrem wiederaufgebauten Rathausturm und dem Schönen Brunnen, die nordwestliche Ecke markiert die frühere Residenzstadt Ohlau/Oława – nahebei die herzogliche Residenzstadt Brieg/Brzeg, in der das Piastenschloss mit seinem wunderschönen Arkadenhof von großer Blütezeit zeugt. Brieg beherbergte u.a. im 16. Jahrhundert eine italienische Künstlerkolonie. Das Renaissance-Rathaus stammt auch aus dieser Zeit. Die südwestliche Ecke der Karte markiert Groß Strehlitz/Strzelce Opolskie, dessen kriegszerstörtes Herzogsschloss heute eine imposante Ruine am Rande eines weiträumigen Parks ist. Im Nordwesten geht die Karte über Kreuzburg O.S./Kluczbork mit seinem Museum über den schlesischen Bienenforscher Dzierzon hinaus bis an die historische Schlesisch-Großpolnische Grenze bei Landsberg O.S./Gorzów Śląski, die durch den Fluss Prosna markiert wird. Eine Vielzahl kleinerer Städtchen wie Guttentag/Dobrodzień, Rosenberg/Olesno Falkenberg/Niemodlin (mit Stadtmauer, Synagoge und Dendrologischem Park) Krappitz/Krapkowice, Löwen/Lewin Brzeski oder Grottkau/Grodków die fast alle bedeutende Kirchen, Schlösser und den für Schlesien typischen Ring besitzen, findet sich ebenso auf der Karte. Carlsruhe/Pokój und Kupp/Kup sind Orte, die durch ihren strahlenförmigen Grundriss inmitten dichter Wälder auf ihren Ursprung als Orte der Jagd hinweisen. Ein schlimmes Kapitel der Geschichte wird in Lamsdorf/Łambinowice mit seinen Lagern für Kriegsgefangene aber auch für die Internierung der in der Region ansässigen deutschen Zivilbevölkerung in der Nachkriegszeit durch Museen und Erinnerungsstätten dokumentiert. In Koppitz/Kopice steht die Ruine eines imposanten Schlossbaus, der die Geschichte von Johanna Gryczik - dem schlesischen Aschenputtel - erzählt. In anderen Schlössern, wie z.B. Niewodnik/Niewodniki, Groß Stein/Kamien Śląski, Stubendorf/Izbicko, Franzdorf/Frączków oder Paulsdorf/Pawłowice können auch moderne Aschenputtels in Schlosshotels hochherrschaftlich schlafen. Die Nähe zum oberschlesischen Industrierevier wird durch Orte wie Malapane/Ozimek – mit seiner gusseisernen Kettenbrücke oder Colonnowska/Kolonowskie einen Ort früher Eisenerzproduktion dokumentiert. Hier findet sich aber auch mit dem Jurapark bei Krascheow/Krasiejów eine interessant aufbereitete Stätte paläontologischer Ausgrabungen. Schrotholzkirchen, die man im gesamten gebirgsnahen südöstlichen Raum Polens findet, zeugen auch im östlichen Teil der Karte von den engen historischen Verbindungen Oberschlesiens mit dem angrenzenden Kleinpolen/Galizien. Die besondere Geschichte der seit dem Mittelalter von Deutschen und Polen besiedelten Gegend wird anhand solcher Ortsnamen wie Boritsch/Borycz oder Boguschütz/Boguszyce aber auch Tauenzinow/Okoły deutlich. Ein Drittel der Orte auf der Karte erhielt in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts neue eingedeutschte oder gänzlich erfundene neue Namen So wurde z.B. aus Boritsch 1936 "Schildbach" und aus Tauenzinow "Tauentzien". Heute werden viele der historischen deutschen Ortsnamen auch wieder offiziell verwendet, wenn in den Gemeinden ein deutschsprachiger Bevölkerungsanteil von über 20% wohnt. In der Karte sind sowohl die historischen, als auch die bis 1945 gültigen Namen - selbst kleinster Orte und Wohnplätze sowie von Forsthäusern mit eigenem Namen/Wohnplatzstatus - verzeichnet. Die heute amtlichen deutschen Namen sind besonders markiert. Die Karte zeigt im sowohl für Rad- und Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die deutschen Kreisgrenzen von 1937. Auf der Rückseite enthält die Karte ausführliche Ortsverzeichnisse in Deutsch-Polnisch, und Polnisch-Deutsch.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Landkarte Oppelner Schlesien (Südteil) mit Altvatergebirge

Landkarte Oppelner Schlesien (Südteil) mit Altvatergebirge von Bloch,  Dirk
Die Landkarte „Oppelner Schlesien (Südteil) mit Altvatergebirge" im Maßstab 1:100.000 ist als Vierte in der (bisher) auf 6 Karten angelegten Schlesien-Landkarten-Reihe (nach "Schlesisches Elysium", "Niederschlesiens Mitte" und "Glatzer Land") erschienen. Diese Landkarten zeichnen sich durch ihre Detailliertheit und die Darstellung vorhandener und verschwundener Inhalte aus, und können somit gut sowohl als Reiseunterlage aber auch für Entdeckungen am Küchen- oder Schreibtisch genutzt werden. Mit der Darstellung ALLER Ortschaften und Wohnplätze und deren Bezeichnung in Polnisch bzw. Tschechisch und Deutsch (darunter sowohl die historischen und heute gebräuchlichen Ortsnamen, als auch die nach 1933 umbenannten) sind diese Karten gute Grundlage für historische Forschungen aber auch Hilfe für die, die Polnisch oder Tschechisch nicht korrekt aussprechen können und sich dennoch zurecht finden wollen. Während sich das Riesengebirge mit dem Hirschberger Tal – dem Schlesischen Elysium – mittlerweile steigender Bekanntschaft erfreut, gibt es weiter östlich in Schlesien noch viele Gegenden, die obzwar reich an landschaftlicher und architektonischer Schönheit und historischen Zeugnissen einer touristischen Entdeckung harren bzw. die noch von Liebhabern "wachzuküssen" sind. Die heutige Woiwodschaft Oppeln/Opole – das westliche Oberschlesien - hat aufgrund ihrer Geschichte eine Sonderstellung im politischen Polen. Hier ist der Anteil von Bewohnern, die sich selbst als deutschsprachig oder schlesischsprachig bezeichnen, besonders hoch. Viele Orte in der Woiwodschaft Oppeln haben wegen ihres deutschsprachigen Bevölkerungsanteils heute auch offiziell sowohl einen polnischen, als auch einen deutschen Ortsnamen und ein dementsprechendes zweisprachiges Ortsschild Der südlich der Woiwodschaftshauptstadt gelegene Teil ist geprägt von weiten Ebenen mit einzelnen Hügeln. Erst nahe der tschechischen Grenze steigt das Gelände deutlicher an. Höchste Erhebung ist die Bischofskoppe im Oppagebirge nahe der einstigen Kurstadt Ziegenhals/Głuchołazy. In dieser Landschaft findet man die alte Bischofsstadt Neisse mit ihrem wiederaufgebauten Rathausturm und dem Schönen Brunnen, den für gläubige Oberschlesier bedeutsamen Wallfahrtsort Sankt Annaberg, das vom Reichtum der oberschlesischen Magnaten zeugende Schloss Moschen/Moszna (vgl. Titelbild), kleine Städtchen mit Charme wie Leobschütz/Głubczyce, Oberglogau/Głogówek oder die Festungsstadt Kosel/Kożle wo der Klodnitzkanal aus dem oberschlesischen Industrierevier kommend in die Oder mündet. Ratibor/Racibórz und sein Umland gehört schon zur Woiwodschaft (Ober-)Schlesien/Śląsk, ist aber mit in der Karte enthalten. Die odernahe Region hat besonders viele Schlösser und Gutshäuser, die sich zum Teil jedoch in einem beklagenswerten Zustand befinden und sehnsüchtig auf Käufer mit Sanierungsgeld warten. Dort liegt auch Lubowitz/Lubowice, wo es zwar nur noch Ruinen vom Schloss der Familie von Eichendorff gibt, aber in Park und Dorf wird zweisprachig und stimmungsvoll an den bedeutenden schlesischen Dichter erinnert. Nachdem Preußenkönig Friedrich II. den Großteil Schlesiens von Österreich erobert hatte, soll Maria Theresia geklagt haben: "den Garten hat man uns genommen und nur den Zaun gelassen". Dieser "Zaun" – das ab da "Österreichisch-Schlesien" und heute "Mährisch-Schlesien" genannte Gebiet kann man aber mit Fug und Recht einen eigenen Garten voll eigener Schönheit nennen. Nicht nur märchenhaft klingende Ortsnamen wie Zuckmantel oder Hotzenplotz (tschechisch Zlaté Hory und Osoblaha) oder das schneereiche und skifahrtsfreundliche Altvatergebirge oder Hohes Gesenke/Hrubý Jeseník in dem Vincenz Prießnitz seine Wasserkuren begründete auch die alte schlesische Herzogsstadt Jägerndorf/Krnov und somit diverse kleine und größere Schlösser finden sich in diesem Gärtchen. Das Hultschiner Ländchen und die Hauptstadt Mährisch-Schlesiens Troppau/Opava werden in einer eigenen Landkarte zu finden sein. Die bis 1918 gültige Grenze zwischen den österreichischen Kronländern Mähren und Schlesien, die nicht mit der Grenze des "Sudetenlandes" identisch war, ist zur Verdeutlichung historischer Zusammenhänge in der Karte dargestellt. Die Karte zeigt im sowohl für Rad- und Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die deutschen Kreisgrenzen von 1937 Selbst kleinste Orte und Wohnplätze sowie Forsthäuser mit eigenem Namen/Wohnplatzstatus sind dargestellt. Deren Namen (auch der verschwundenen Orte) sind in Polnisch bzw. Tschechisch und Deutsch wiedergegeben. Historische Ortsnamen die den politisch Verantwortlichen in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nicht mehr deutsch genug klangen, wurden damals umbenannt. So wurde z.B. aus " Slawentzitz" (Polnisch Sławięcice) 1936 "Ehrenforst". In der Karte sind sowohl die historischen, als auch die bis 1945 gültigen Namen verzeichnet. Auf der Rückseite enthält die Karte ausführliche Ortsverzeichnisse in Deutsch-Polnisch, Deutsch-Tschechisch und Polnisch-Deutsch/Tschechisch-Deutsch.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Landkarte Westpreußen östlich der Weichsel und Danziger Werder

Landkarte Westpreußen östlich der Weichsel und Danziger Werder von Bloch,  Dirk
Die Karte stellt den westlichsten Teil der heutigen Woiwodschaft Ermland-Masuren und angrenzende Gebiete zwischen Ostsee, Weichsel, Kulmer Land und dem Oberland dar - einen Bereich dessen Eckpunkte die Städte Gdańsk/Danzig, Elbląg/Elbing, Iława/Deutsch Eylau und Grudziądz/Graudenz bilden. Als nach dem ersten Weltkrieg der Staat Polen wieder gegründet wurde, wurde diesem mit dem sogenannten Polnischen Korridor ein großer Teil des historischen Westpreußen zugeordnet, während das Delta der Weichsel zusammen mit Danzig zur "Freien Stadt" erklärt wurden. Nur die westpreußischen Gebiete östlich der Weichsel bzw. ihrem Mündungsarm der Nogat verblieben beim Deutschen Reich und wurden der Provinz Ostpreußen als Regierungsbezirk angeschlossen. Die Karte gibt mit ihrem detaillierten Maßstab von 1:100.000 diesen Bereich wieder, wobei ALLE in diesem Gebiet vor 1945 vorhandenen Ortschaften und Wohnplätze mit ihren polnischen und deutschen Namen (darunter auch eine Vielzahl von Orten, deren Name in den 30er Jahren verändert wurde) neben den Sehenswürdigkeiten dieser touristisch interessanten Gegend verzeichnet sind. Neben Malbork/Marienburg mit seiner weltbekannten Ordensburg sind hier die Städte Dzierzgoń/Christburg, Prabuty/Riesenburg, Susz/Rosenberg, Sztum/Stuhm oder Zalewo/Saalfeld mit ihren Ordensburgen, Schlössern, Kirchen und schönen Bürgerhäusern zu finden. In vielen kleineren Orten sind noch Guts- und Herrenhäuser - zum Teil als Hotel genutzt - erhalten. Über die fünf geneigten Ebenen (auch "Rollberge") des Oberländischen Kanales werden heute vor allem touristische Schiffe auf ihrem Weg von Elbing ins Oberland auf Schienen übers Trockene gezogen, wodurch insgesamt ein Höhenunterschied von 100 m überwunden wird. Die Weichsel teilt sich vor ihrer Mündung in die Danziger Bucht in eine Vielzahl von Nebenarmen und bildet so ein Delta mit mehreren "Werder" genannten flachen Landstrichen in dessen Dörfern Wohnhäuser, Kirchen und Friedhöfe der Glaubensgemeinschaft der Mennoniten von früheren Besiedlungsphasen zeugen. Das wunderschöne Danzig/Gdańsk mit seiner wieder aufgebauten Altstadt ist gleichzeitig größte Stadt der Region und Ziel vieler Touristen aus aller Welt. In den Dünen nahe dem Beginn der Frischen Nehrung liegt aber auch das KZ Stutthof, das an eine der schlimmsten Phasen Deutscher Geschichte erinnert. Zur besseren Orientierung sind neben den Straßen und befahrbaren Wegen auch übergeordnete Radrouten, dazu noch die aktuellen aber auch die stillgelegten und abgebauten Eisenbahnstrecken und die Kreisgrenzen von 1937 dargestellt. Auf der Rückseite enthält die Karte Ortsverzeichnisse in Deutsch-Polnisch und Polnisch-Deutsch.
Aktualisiert: 2020-02-15
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Stadtplan Danzig 1938/Gdańsk heute

Stadtplan Danzig 1938/Gdańsk heute von Bloch,  Dirk
Vergleichender Stadtplan von Danzig, der auf einer Seite nebeneinander einen neu gezeichneten Plan der Innenstadt und der angrenzenden Stadtteile von 1938 und einen aktuellen Plan in gleicher Darstellung und Größe enthält. Außerdem gibt es Nebenkarten mit den Stadtteilen Langfuhr/Wrzeszcz und Oliva/Oliwa und eine Überlagerungskarte der zentralen Bereiche der Stadt auf der über dem Plan von 1938 in Rot das heutige Straßennetz mit den heutigen Straßennamen dargestellt ist. Ein Übersichtsplan im Maßstab 1:100.000 stellt das Stadtgebiet zwischen Zoppot/Sopot, Schönfeld/Łostowice und Heubude/Stogi mit allen deutschen und polnischen Ortsnamen dar. Straßenverzeichnis Deutsch-Polnisch und Polnisch-Deutsch. Beschreibung ausgewählter Sehenswürdigkeiten
Aktualisiert: 2020-02-15
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Zeiden-Codlea-Feketehalom

Zeiden-Codlea-Feketehalom von Bloch,  Dirk, Popa,  Silvia
Am Fuße der mittelalterlichen Schwarzburg und an einem wichtigen Passweg der Südkarpaten gelegen, erfolgte die Gründung Zeidens im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts durch deutsche Siedler im Zuge der Erschließung Siebenbürgens. Zur Abwehr osmanischer Überfälle entstand um das Jahr 1432 die erste Verteidigungsanlage um die Kirche, die über drei Jahrhunderte hin kontinuierlich ausgebaut wurde. Die Kirchenburg verfügte über einen dreifachen Mauergürtel, einen Wassergraben und vier Wehrtürme, die Handwerkerzünften zugeteilt waren. Der wirtschaftliche Fortschritt Zeidens im späten 19. Jahrhundert schlägt sich in einer beispiellosen städtebaulichen Entwicklung des ehemaligen Marktfleckens nieder, folgerichtig wurde der Ort 1950 zur Stadt erklärt. Der Kunstführer führt um und durch die imposante Kirchenburg, ferner durch die repräsentative Ortsmitte des ehemals landwirtschaftlich geprägten Ortes und nicht zuletzt durch die malerischen Gassen und Plätze der historischen Viertel, etwa durch sächsisch geprägte Straßenzüge oder durch das rumänische Viertel.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Landkarte Ermland/Oberland

Landkarte Ermland/Oberland von Bloch,  Dirk
Die Karte stellt den Westen der heutigen Woiwodschaft Ermland-Masuren in Ostpreußen dar - den Bereich zwischen den Städten Olsztyn (Allenstein), Orneta (Wormditt), Lidzbark Warmiński (Heilsberg), Ostróda (Osterode), Lubawa (Löbau in Westpreußen), Nidzica (Neidenburg) und Działdowo (Soldau). Der detaillierte Maßstab 1:100.000 erlaubt ALLE in diesem Gebiet vor 1945 vorhandenen Ortschaften und Wohnplätze mit ihren polnischen und deutschen Namen (darunter auch eine Vielzahl von Orten, deren Name in den 30er Jahren verändert wurde) neben den Sehenswürdigkeiten dieser touristisch interessanten Gegend zu verzeichnen. Die boomende Woiwodschaftshauptstadt Allenstein/Olsztyn ist mit ihrem westlichen Umfeld am Übergang zur Nachbarkarte (Süd-Masuren) dargestellt. Die jahrhundertealte am Fluss Passarge verlaufende Grenze zwischen dem Ermland und dem Oberland bzw. dem Hockerland teilt die Karte diagonal. Der hoch gelegene Teil des Oberländischen Kanals zwischen Maldeuten (Małdity) und Osterode ist verzeichnet, die bekannten "Rollberge" liegen westlich des Kartenausschnittes. Die Herderstadt Mohrungen (Morąg), die Schlösser der Adelsfamilien Dohna und Dönhoff Schlobitten und Quittainen, das bekannte Schloss von Karnitten, die Stätten der Schlachten von 1410 und 1914 bei Tannenberg, Grunwald und Hohenstein (Olsztynek), Wallfahrtskirchen aber auch viele kleine zu entdeckende lauschige Orte an romantischen Seen zeichnen diese an touristischen Sehenswürdigkeiten reiche Landschaft aus. Zur besseren Orientierung sind neben den Straßen und befahrbaren Wegen noch die aktuellen aber auch die stillgelegten Eisenbahnstrecken und die Kreisgrenzen von 1937 dargestellt. Auf der Rückseite enthält die Karte Ortsverzeichnisse in Deutsch-Polnisch und Polnisch-Deutsch.
Aktualisiert: 2020-02-15
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Stadtplan Bernau bei Berlin – heute und 1954

Stadtplan Bernau bei Berlin – heute und 1954 von Bloch,  Dirk
Detaillierter und aktueller Stadtplan von Bernau bei Berlin im Maßstab 1:15.000 sowie Reprint des Tschammer/DEWAG-Planes von 1954. Der aktuelle Stadtplan stellt (fast) gebäudescharf die boomende Stadt am Rand Berlins dar. Ein handlicher Innenstadtplan im Maßstab 1:8.000 zeigt sogar die Grundstücksgrenzen. 26 ausgewählte Sehenswürdigkeiten sind mit kurzen Texten beschrieben und machen den Plan zu einem kleinen Stadtführer für die Besucher der Stadt. Übergeordnete Radwege und die Namen der Bushaltestelllen sind zusätzliche Orientierungspunkte für Stadtfremde. Das Besondere an diesem Stadtplan ist, dass auf der Rückseite ein Reprint des von Kurt Tschammer, Hohen Neuendorf gezeichneten Stadtplanes von 1954 im gleichen Maßstab abgedruckt ist, wodurch deutlich wird, wie sehr sich die Stadt seit damals verändert hat. Nicht nur, dass es heute keine Wilhelm-Pieck-Straße mehr gibt, sondern auch, dass diverse Ortsteile wie Ladeburg, Schönow, Lobetal, Birkholz - aber auch die Waldsiedlung zum Stadtgebiet dazugekommen sind und weitere neue Siedlungen entstanden und auch weiter entstehen. Der 1954er Innenstadtplan ist ein besonderes Zeitdokument: Der Markt hieß damals Karl-Marx-Platz, auch Lenin, Engels und Thälmann durften nicht fehlen. Verzeichnet sind die SED-Kreisleitung und der "Rat des Kreises" und die Losung "Vorwärts auf dem neuen Kurs zu Wohlstand und Glück unseres Volkes" ziegt, wie damals auf Stadtplänen "geworben" wurde.
Aktualisiert: 2020-02-15
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