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La Chine

La Chine von Bischoff,  Cordula, Kuhlmann-Hodick,  Petra
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-628_ChinaAmSaechsHof" Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts die legendäre Kunstsammlung August des Starken entstand, herrschte in Europa eine enthusiastische China-Begeisterung. Neben heute weltberühmten Werken der Porzellankunst gelangten auch mehr als 1100 chinesische Zeichnungen und Wasserfarbenmalereien auf Papier und Seide, Holzschnitte und kolorierte Drucke nach Dresden. Zusammen mit rund 850 chinoisen Blättern verwahrt das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen diesen bedeutenden Bestand. Eine Besonderheit stellt dabei die große Sammlung an populärer chinesischer Grafik dar. In China selbst wurden solche Neujahrsgaben, Glückwunschblätter und Theaterszenen als Gebrauchsgut betrachtet und blieben kaum erhalten. Der vorliegende reich bebilderte Band stellt diese frühe und bisher wenig bekannte Sammlung erstmals vor. In Essays und eingehenden Kommentaren führen Cordula Bischoff und Anita Xiaoming Wang in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser Bildwelt ein. Literarische und bildliche Quellen und Bezüge werden beleuchtet, und mit der künstlerischen Arbeit »Transformation« von Ines Beyer wird eine Brücke in die Gegenwart geschlagen.
Aktualisiert: 2022-01-12
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Strategien barocker Bildpropaganda

Strategien barocker Bildpropaganda von Bischoff,  Cordula
Barocke Kirchenausstattungen, auf den ersten Blick scheinbar maß- und regellos, unterliegen in Wirklichkeit strengen Gestaltungsregeln, die Architektur, Ornament, Skulptur und Malerei jeweils einen genau definierten Platz innerhalb des Gesamtkonzeptes zuweisen. Auswahl, Darstellungsform und Aufstellungsort selbst eines einzelnen Inszenierungselementes wie z.B. einer Heiligenfigur sind genau kalkuliert und den Anschauungen und Absichten der Auftraggeber angepasst. Das lässt sich erkennen, wenn man Heiligenfiguren unterschiedlicher Auftraggebergruppen vergleicht. Am Beispiel der heiligen Elisabeth von Thüringen wird gezeigt, welche unterschiedlichen Darstellungstypen geprägt wurden und welche non-verbalen Botschaften damit übermittelt werden sollten. So stellte der Deutsche Orden seine Ordenspatronin Elisabeth ausschließlich als absolutistische Fürstin dar, um zu kaschieren, dass er eines seiner ursprünglichen Ordensziele, die Armenpflege, nicht mehr erfüllte. Das Bild einer huldvollen Fürstin des 18. Jahrhunderts, die allenfalls gnädig Almosen verteilt, verschleierte das aktive soziale Engagement der historischen Elisabeth und stilisierte umgekehrt die halbherzige Armenfürsorge der Ordensmitglieder zu einer heiligmäßigen Tat. Die niederländischen Beginen hingegen betonten den Aspekt der Demut und stellten einen bildlichen Bezug zwischen Elisabeth und Christus her. Da die Beginengemeinschaften erst allmählich im 16. und 17. Jahrhundert von kirchlicher Seite anerkannt wurden, diente ihr Bild der Heiligen vorrangig der Demonstration ihres rechten Glaubens. Für den Franziskanerorden war Elisabeth als Repräsentantin des Dritten Ordens notwendiger Bestandteil seines Bildpro-gramms. Er schuf einen Standardtypus, der die Heilige als demütige Franziskanerin kennzeichnete. In Männerklöstern wurde diese Figur ausschließlich an Seitenaltären als Ergänzung zu Franziskus aufgestellt. Für die Franziskanerinnen hingegen und in noch stärkerem Maße für die Elisabethinerinnen stellte Elisabeth eine wichtige Identifikationsfigur mit Vorbildcharakter dar, die deshalb sehr häufig und jeweils individuell ausgestaltet an höherwertigen Aufstellungsorten eingesetzt wurde. Im weltlichen Bereich diente Elisabeth adligen Damen gleichen Namens als Vorwand zur Selbstverherrlichung. Als Ahnfrau der hessischen Dynastie ist die Heilige mehrfach in Bildprogramme aufgenommen worden. Hier ist die Tendenz erkennbar, Elisabeth innerhalb der Heiligenhierarchie möglichst stark aufzuwerten, um als Nachfahre entsprechend vom Glanz der Heiligen zu profitieren. Es wird ersichtlich, dass diese und weitere Auftraggebergruppen jeweils ein eigenes Elisabethbild entwickelt haben, dessen Gestaltung von inhaltlichen Vorstellungen bestimmt war. Im Katalogteil werden erstmals über 200 barocke Darstellungen der heiligen Elisabeth zusammengestellt.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Die Gründung der Albertina

Die Gründung der Albertina von Benedik,  Christian, Bischoff,  Cordula, Friedl,  Maria-Anna, Hertel,  Sandra, Kernbauer,  Alois, Kulcsár,  Krisztina, Leoncini,  Luca, Oers,  Wim, Schmale,  Wolfgang, Schröder,  Klaus Albrecht, Wolf,  Rüdiger, Zeman,  Herbert
Herzog Albert von Sachsen-Teschen und seine Ge­mahlin Erzherzogin Marie Christine legten im Jahr 1776 den Grundstein für die renommierte und heute nach Albert benannte Grafiksammlung in Wien. Un­gewöhnlich für die damalige Zeit war die Wertschät­zung des Paars für Zeichnungen und Drucke, die sie Gemälden als ebenbürtig erachteten. Gegen vorherr­schende Sammlungskonventionen und traditionelle Gattungshierarchien hegte das Herzogspaar auch größtes Interesse für die Kunst ihrer Gegenwart. Von der angestrebten enzyklopädischen Vollständigkeit der Sammlung versprach sich Albert eine Förderung zeitgenössischer Künstler. Der vorliegende Sammel­band zeigt das wechselvolle Leben der Gründer der Albertina im Spannungsfeld von Absolutismus, Revo­lution und Wiener Kongress erstmals umfassend auf. Ausstellung: Albertina, Wien 14.3.–29.6.2014  
Aktualisiert: 2022-02-28
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Japanisches Palais zu Dresden

Japanisches Palais zu Dresden von Bischoff,  Cordula, Dresden,  Staatliche Kunstsammlungen, Pietsch,  Ulrich
Noch heute gilt die Porzellansammlung Augusts des Starken (1670–1733) als die größte und bedeutendste der Welt. Sie umfasste einst 35000 Einzelstücke aus China, Japan und Meißen. Die Publikation zeichnet die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte sowie die Präsentation dieser einzigartigen Kollektion im Japanischen Palais zu Dresden nach.Sensationell und einzigartig ist die Idee Augusts des Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, ein Schloss für die Präsentation seiner gigantischen Porzellansammlung zu erbauen, das unter dem Namen Japanisches Palais in die Geschichte eingegangen ist. Erwerbungen ostasiatischer Keramik von erlesener Qualität tätigte der Kurfürst im großen Stil nach seiner Krönung zum polnischen König 1697. Nachdem Johann Friedrich Böttger die Erfindung des europäischen Hartporzellans 1708 in Dresden gelungen und 1710 die Königliche Porzellanmanufaktur in Meißen etabliert worden war, häuften sich die Bestellungen des Monarchen.
Aktualisiert: 2019-11-11
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