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Evaluierung regionalwirtschaftlicher Wirkungsanalysen

Evaluierung regionalwirtschaftlicher Wirkungsanalysen von Baukrowitz,  Andrea, Führ,  Martin
In die Entscheidung über große Infrastrukturprojekte wie die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens fließen regelmäßig regionalwirtschaftliche Wirkungsanalysen ein, die ihre erwünschten und unerwünschten ökonomische Folgen untersuchen: Welche Folgen hat das Projekt voraussichtlich auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region? Wie entwickelt sich die Arbeitsplatzsituation? Wird es mehr oder weniger Beschäftigung geben und in welchem Umfang? Regionalökonomische Gutachten sollen hier Antworten liefern und so zur Abwägung der Chancen und Risiken eines Großprojektes beitragen. In dem Maße jedoch, wie wissenschaftliche Expertise zur Fundierung politischer Entscheidungen herangezogen wird, steht auch ihre Qualität auf dem öffentlichen Prüfstand: Hat der Gutachter alle relevanten Aspekte berücksichtigt? Ist die Wahl seiner Methoden dem Thema angemessen? Häufig werden Zweifel an der Belastbarkeit wissenschaftlich fundierter Aussagen laut. Das Vertrauen in die "Wahrheit" wissenschaftlicher Erkenntnisse und in ihre Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Interessengruppen geht angesichts des Distanzverlusts zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft verloren. Ein Weg, diesem Trend entgegen zu wirken, besteht in dem Einsatz von Verfahren und Instrumenten, die systematisch, situations- und zeitnah die Qualität regionalwirtschaftlicher Wirkungsanalysen von Großinfrastrukturen erfassen sowie die Reichweite und Grenzen ihrer Aussagen transparent machen. Die vorliegende Studie entwickelt hierfür einen Verfahrenvorschlag. Mit Blick auf die Methodik einer Evaluation werden die "Regeln guter wissenschaftlicher Praxis" in eine praktisch handhabbare Hilfestellung übersetzt sowie ein Verfahren beschrieben, das eine größtmögliche Qualitätskontrolle wissenschaftlicher Gutachtertätigkeit unterstützt. Darüber hinaus werden die inhaltlichen Anforderungen an regionalwirtschaftliche Wirkungsanalysen thematisiert. Qualitative Aspekte werden bislang im Rahmen regionalökonomischer Prognosen üblicherweise nicht genauer betrachtet, bestimmen jedoch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit einer Region häufig nachhaltig. Besonderes Augenmerk wird in dieser Studie auf die Berücksichtigung des qualitativen Wandels der Arbeit in der Region sowie die Notwendigkeit einer geschlechterdifferenzierten Wirkungsanalyse gelegt. Für Fachleute wie Laien werden so Anregungen geliefert, welche Anforderungen ex ante an regionalwirtschaftliche Wirkungsanalysen sowie an ihre Evaluation zu stellen und wie diese zu operationalisieren sind. Ex post werden Anhaltspunkte für eine sachliche Bewertung von Gutachten gegeben, die jenseits von pauschaler Ablehnung oder Zustimmung eine differenzierte Sicht auf Validität und Reichweite wissenschaftlicher Aussagen in einem aktuellen gesellschaftlichen Entscheidungsprozess unterstützen.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Software als Arbeit gestalten

Software als Arbeit gestalten von Baukrowitz,  Andrea, Boes,  Andreas, Eckhardt,  Bernd
Die Schaffung der "Informationsgesellschaft" wird heute zur Leitorientierung der kommenden Entwicklungsphase Europas. Der angestrebte qualitative und quantitative Sprung in der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien wird dabei zu einer nachhaltigen Veränderung der Qualifikationsanforderungen an die Erwerbstätigen führen. Insbesondere die Kompetenzen der Computerspezialisten werden in dieser Entwicklung zum Schlüssel für die sozialverträgliche Gestaltung der Arbeit wie für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.In der Aus- und Weiterbildung dieser Berufsgruppe wird eine konzeptionelle Neuorientierung notwendig, fachliche Leitorientierungen müssen reformuliert und in unterrichtsgeeignete Konzepte umgesetzt werden. Dies erfordert einen komplizierten Innovationsprozeß, der durch diese Arbeit unterstützt werden soll. Vorgestellt wird ein Qualifizierungskonzept, das sich an einem ganzheitlichen Qualifizierungsziel orientiert und die zentralen Themenfelder "Arbeitsgestaltung" und "Kooperation in Software-Projekten" in die Informatiker-Qualifizierung einführt."(...) Den Autoren (und Projektmitarbeitern) ist es gelungen, das Leitbild einer ganzheitlichen Arbeitsgestaltungskompetenz für die konzeptionelle Ausrichtung der Aus- und Weiterbildung zu schaffen und umzusetzen. (...)"management revue 2/96
Aktualisiert: 2021-08-17
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Informatisierung der Arbeit – Gesellschaft im Umbruch

Informatisierung der Arbeit – Gesellschaft im Umbruch von Baukrowitz,  Andrea, Berker,  Thomas, Boes,  Andreas, Pfeiffer,  Sabine, Schmiede,  Rudi, Will-Zocholl,  Mascha
Digitale Informations- und Kommunikationstechniken haben in rasantem Tempo die Arbeitswelt durchdrungen und verändert. Zugleich ermöglicht die Informatisierung neue Formen des Wirtschaftens, vom Kauf und Verkauf via Internet bis zur grenzenlosen Zusammenarbeit internationaler Teams in den globalen Datennetzen. Diese Entwicklung wälzt Wirtschaft und Gesellschaft derzeit ähnlich grundlegend um wie seinerzeit Taylorismus und Fordismus. Die Beiträge in diesem Band liefern eine aktuelle Momentaufnahme dieses Umbruchs und analysieren seine Bedeutung. Im Zentrum steht die kritische Frage nach dem heutigen gesellschaftlichen Umgang mit diesem Prozess und nach den Möglichkeiten, konzeptionelle Grundlagen für die soziale Gestaltung des Wandels zu entwickeln. Soziologen, Ökonomen, Informatiker und Ingenieure sowie Praktiker aus Management, Beratung und Interessenvertretungen diskutieren diese Frage anhand von elf Schnitten durch den Informatisierungsprozess, die die gesamte Breite des Themas abdecken. – Das Buch geht auf eine interdisziplinäre Tagung des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung München, der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt Darmstadt und des Instituts für Soziologie der TU Darmstadt zurück.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Bildung – Beruf – Praxis

Bildung – Beruf – Praxis von Alesi,  Bettina, Banscherus,  Ulf, Baukrowitz,  Andrea, Bender,  Konstantin, Bittlingmayer,  Uwe H., Bultmann,  Torsten, Doerre,  Klaus, Elsholz,  Uwe, Kalpein,  Jochen, Kaßebaum,  Bernd, Keller,  Andreas, Klier,  Vera, Köhler,  Thomas, Kuda,  Eva, Lippert,  Ingmar, Lüdecke,  Christoph, Markard,  Morus, Michauk,  Elke, Neef,  Wolfgang, Neis,  Matthias, Ortmann,  Alexandra, Röder,  Wolf J, Schewe,  Lars, Staack,  Sonja, Thöne,  Ulrich, Vorspel,  Luzia, Weinbach,  Heike, Welbers,  Ulrich, Wildt,  Johannes, Zentner,  Werner
In den 1970er Jahren gab es an westdeutschen Hochschulen heftige politische Debatten um die Frage, worin die ›Praxisrelevanz‹ eines Studiums zu bestehen habe. Das Projekt einer permanenten Studienreform schlief in den 1980ern ein, ohne dass die Probleme gelöst waren. Zwanzig Jahre lang geschah nichts. Mittlerweile haben wir den ›Bologna-Prozess‹, der Kriterien wie mehr ›Praxis-‹ und ›Berufsorientierung‹ins Zentrum einer Reorganisation des Studiums stellt. Er ist jedoch eher von politischem Desinteresse begleitet. Warum? Weil durch die technokratische Art und Weise, wie sich auf ›Praxis‹ bezogen wird, alle möglichen Kontroversen und gesellschaftlichen Konflikte, die in diesem Begriff schlummern, entsorgt werden. Stattdessen wird so getan, als könne man ›berufsorientierend‹ als eine Art technisches Gütesiegel auf neu geschnitzte Studiengänge draufkleben. Das Studienheft versucht, diese Debatte zu repolitisieren - und sie dadurch erst zu einer fruchtbaren zu machen. Das funktioniert nur, wenn die Situation der Hochschule in die großen gesellschaftlichen Kontroversen um die Zukunft des Bildungssystems insgesamt eingeordnet wird. Angesichts der Intellektualisierung der gesellschaftlichen Arbeit (Schlagwort ›Wissensgesellschaft‹) sind etwa Fragen der Studienreform ebenso mit denen der traditionellen beruflichen Bildung wie mit denen der öffentlichen Schulen verknüpft. Wenn es folglich der vorliegenden Publikation gelingt, ein Denken in Widersprüchen, Konflikten und Alternativen - gegen das vorherrschende betriebswirtschaftliche ›Einheitsdenken‹ - wieder stärker zu ermöglichen, ist ihr Zweck erfüllt.
Aktualisiert: 2020-02-22
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Software als Arbeit gestalten

Software als Arbeit gestalten von Baukrowitz,  Andrea, Boes,  Andreas, Eckhardt,  Bernd
Die Schaffung der "Informationsgesellschaft" wird heute zur Leitorientierung der kommenden Entwicklungsphase Europas. Der angestrebte qualitative und quantitative Sprung in der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien wird dabei zu einer nachhaltigen Veränderung der Qualifikationsanforderungen an die Erwerbstätigen führen. Insbesondere die Kompetenzen der Computerspezialisten werden in dieser Entwicklung zum Schlüssel für die sozialverträgliche Gestaltung der Arbeit wie für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.In der Aus- und Weiterbildung dieser Berufsgruppe wird eine konzeptionelle Neuorientierung notwendig, fachliche Leitorientierungen müssen reformuliert und in unterrichtsgeeignete Konzepte umgesetzt werden. Dies erfordert einen komplizierten Innovationsprozeß, der durch diese Arbeit unterstützt werden soll. Vorgestellt wird ein Qualifizierungskonzept, das sich an einem ganzheitlichen Qualifizierungsziel orientiert und die zentralen Themenfelder "Arbeitsgestaltung" und "Kooperation in Software-Projekten" in die Informatiker-Qualifizierung einführt."(...) Den Autoren (und Projektmitarbeitern) ist es gelungen, das Leitbild einer ganzheitlichen Arbeitsgestaltungskompetenz für die konzeptionelle Ausrichtung der Aus- und Weiterbildung zu schaffen und umzusetzen. (...)"management revue 2/96
Aktualisiert: 2021-10-04
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