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Grand Tour XXL

Grand Tour XXL von Ananieva,  Anna, Cordts,  Viktoria, Glasl,  Susanne, Kirchberger,  Nico, Münchner Stadtmuseum, Prange,  Peter
Gewöhnlich führte eine Grand Tour von einem Ort nördlich der Alpen zu den historischen Sehenswürdigkeiten Italiens. Im Fall von Emel’jan Michailowitsch Korneev (1780–nach 1839) begann die Reise jedoch in St. Petersburg, brachte ihn über Sibirien an die Grenze zur Mongolei und schließlich auf die Krim, von wo aus es weiterging nach Griechenland und Kleinasien. Am Schluss dieser Reise stand die klassische Tour durch Italien. Jahre später folgte sogar noch die Umrundung der ganzen Welt als Expeditionszeichner an Bord eines russischen Schiffes. Die Präsentation der noch nie zuvor gezeigten Graphiken der italienischen Reise von E.M. Korneev im Münchner Stadtmuseum gibt Anlass, erstmals auch die faszinierende Künstlerpersönlichkeit einem Publikum außerhalb Russlands zu erschließen.
Aktualisiert: 2021-04-26
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Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz

Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz von Ananieva,  Anna, Eke,  Norbert Otto, Gather,  Katharina, Haaser,  Rolf, Magnin,  Maria, Markewitz,  Sandra, Müller,  Carsten, Pepperle,  Ingrid, Reitemeyer,  Ursula, Schlüter,  Stephan, Sprengel,  Peter, Stein,  Hendrik, Stöger,  Christian
In der Krisen- und Umbruchzeit des Vormärz wurden pädagogische Fragen entlang der Grenze zwischen politischen, religiösen und sozialen Problemlagen kommuniziert, indem politische, religiöse und gesellschaftliche Herausforderungen pädagogisch interpretiert wurden. Erziehung und Bildung waren Gegenstand in Pamphleten, konzeptionellen Schriften, Briefen und Aufrufen, sie wurden in Zeitschriften verhandelt und waren literarisches Sujet. In der Verbreitung und Umsetzung oppositioneller pädagogischer Ideen waren Akteurinnen und Akteuren Grenzen gesetzt: Grenzen der obrigkeitsstaatlichen Zensurbehörden, aber auch Grenzen des staatlichen Bildungswesens, die der Umsetzung alternativer pädagogischer Ideen kaum Raum ließen. Pädagogische Konzeptionen und Praktiken der Opposition waren aufgrund ihrer kritischen Ausrichtung umstritten und daher einerseits klandestin, subversiv und konspirativ, sie zielten andererseits aber auch auf das Auditorium einer bürgerlichen Öffentlichkeit, da sie mit der Hoffnung verbunden waren, Emanzipationsprozesse ihres Klientels zu initiieren. Aus der Sicht der Zensurbehörden bargen sie daher Gefahrenpotential und Sprengkraft, weshalb pädagogische Akteurinnen und Akteure mit Zensurbestimmungen und Vereinsverboten in der Folge der Karlsbader Beschlüsse konfrontiert waren, mit Flucht, Verhaftung und Verfolgung – häufig blieb ihnen nur der Weg in die Emigration. Umgekehrt wurden Erziehung und Bildung auf Seite der restaurativen Mächte auch als Mechanismen des Erhalts der bestehenden gesellschaftlichen und politischen Strukturen und Privilegien profiliert. Auf pädagogischem Feld wurden im Vormärz insgesamt Interessen- und Machtkonflikte zwischen „Emanzipation und Sozialdisziplinierung“ ausgetragen.
Aktualisiert: 2020-05-13
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Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz

Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz von Ananieva,  Anna, Eke,  Norbert Otto, Gather,  Katharina, Haaser,  Rolf, Magnin,  Maria, Markewitz,  Sandra, Müller,  Carsten, Pepperle,  Ingrid, Reitemeyer,  Ursula, Schlüter,  Stephan, Sprengel,  Peter, Stein,  Hendrik, Stöger,  Christian
In der Krisen- und Umbruchzeit des Vormärz wurden pädagogische Fragen entlang der Grenze zwischen politischen, religiösen und sozialen Problemlagen kommuniziert, indem politische, religiöse und gesellschaftliche Herausforderungen pädagogisch interpretiert wurden. Erziehung und Bildung waren Gegenstand in Pamphleten, konzeptionellen Schriften, Briefen und Aufrufen, sie wurden in Zeitschriften verhandelt und waren literarisches Sujet. In der Verbreitung und Umsetzung oppositioneller pädagogischer Ideen waren Akteurinnen und Akteuren Grenzen gesetzt: Grenzen der obrigkeitsstaatlichen Zensurbehörden, aber auch Grenzen des staatlichen Bildungswesens, die der Umsetzung alternativer pädagogischer Ideen kaum Raum ließen. Pädagogische Konzeptionen und Praktiken der Opposition waren aufgrund ihrer kritischen Ausrichtung umstritten und daher einerseits klandestin, subversiv und konspirativ, sie zielten andererseits aber auch auf das Auditorium einer bürgerlichen Öffentlichkeit, da sie mit der Hoffnung verbunden waren, Emanzipationsprozesse ihres Klientels zu initiieren. Aus der Sicht der Zensurbehörden bargen sie daher Gefahrenpotential und Sprengkraft, weshalb pädagogische Akteurinnen und Akteure mit Zensurbestimmungen und Vereinsverboten in der Folge der Karlsbader Beschlüsse konfrontiert waren, mit Flucht, Verhaftung und Verfolgung – häufig blieb ihnen nur der Weg in die Emigration. Umgekehrt wurden Erziehung und Bildung auf Seite der restaurativen Mächte auch als Mechanismen des Erhalts der bestehenden gesellschaftlichen und politischen Strukturen und Privilegien profiliert. Auf pädagogischem Feld wurden im Vormärz insgesamt Interessen- und Machtkonflikte zwischen „Emanzipation und Sozialdisziplinierung“ ausgetragen.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Räume der Macht

Räume der Macht von Ananieva,  Anna, Bauer,  Alexander, Leis,  Daniel, Morlang-Schardon,  Bettina, Steyer,  Kristina
Die Überformung der Architektur und Ästhetik von Stadt und Garten unterlag schon immer machtpolitischen Interessen: Paläste, Plätze und Gärten des frühneuzeitlichen Europas fungierten als Orte, an denen alte und neue Ordnungen der Macht verhandelt und verwirklicht wurden. Die Studien dieses Bandes untersuchen politische und ästhetische Strategien solcher Eingriffe in urbane und hortikulturelle Räume und fragen nach konkreten räumlichen Transformationsprozessen sowie Praktiken und Zeichen, an denen die Veränderungen ablesbar sind. Das breite Spektrum der Perspektiven und der kulturwissenschaftliche Ansatz des Bandes schärfen den Blick für politisch motivierte Raumbildungsprozesse nicht nur der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart.
Aktualisiert: 2021-04-23
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Russisch Grün

Russisch Grün von Ananieva,  Anna
Russische Gartenkunst in ihrer kulturellen und literarischen Vielfalt: Auf beeindruckender Materialbasis entwirft Anna Ananieva eine Kulturpoetik des Gartens in Russland und zeichnet überraschende Verflechtungen mit der gesamteuropäischen Gartendiskussion zwischen 1680 und 1815 nach. Das Buch rekonstruiert die Geschichte von Moskauer und St. Petersburger Gartenanlagen, die durch facettenreiche Wechselspiele zwischen Gartenkunst und Literatur, zwischen Ästhetik und Politik, zwischen Eigenem und Fremdem faszinieren. Dabei durchschreitet die Autorin nicht nur prominente Orte wie Zarskoe Selo und Pawlowsk, sondern lässt auch einige aus dem kulturellen Gedächtnis beinahe verschwundene Gartenräume, -texte und -autoren aufleben.
Aktualisiert: 2021-04-23
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Russisch Grün

Russisch Grün von Ananieva,  Anna
Russische Gartenkunst in ihrer kulturellen und literarischen Vielfalt: Auf beeindruckender Materialbasis entwirft Anna Ananieva eine Kulturpoetik des Gartens in Russland und zeichnet überraschende Verflechtungen mit der gesamteuropäischen Gartendiskussion zwischen 1680 und 1815 nach. Das Buch rekonstruiert die Geschichte von Moskauer und St. Petersburger Gartenanlagen, die durch facettenreiche Wechselspiele zwischen Gartenkunst und Literatur, zwischen Ästhetik und Politik, zwischen Eigenem und Fremdem faszinieren. Dabei durchschreitet die Autorin nicht nur prominente Orte wie Zarskoe Selo und Pawlowsk, sondern lässt auch einige aus dem kulturellen Gedächtnis beinahe verschwundene Gartenräume, -texte und -autoren aufleben.
Aktualisiert: 2021-04-23
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Der andere Garten

Der andere Garten von Ananieva,  Anna, Balus,  Wojciech, Bienert,  Andreas, Dorgerloh,  Annette, Gamper,  Michael, Helm,  Jürgen, Hoefer,  Natascha N, Klemun,  Marianne, Klostermann,  Ute, Müller-Wille,  Staffan, Rees,  Joachim, Rieke-Müller,  Annelore, Schaarschmidt-Richte,  Irmtraud, Soboth,  Christian, Stohl,  Alfred, Tausch,  Harald
Vom Ort der Freiheit zur Institution: Was macht den Raum des Gartens aus, wie formen ihn Funktion und Gestaltung?
Aktualisiert: 2021-03-28
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Geselliges Vergnügen

Geselliges Vergnügen von Ananieva,  Anna, Böck,  Dorothea, Briese,  Olaf, Butte,  Maren, Butzer,  Guenter, Fuhs,  Burkhard, Gamper,  Michael, Holm,  Christiane, Homberg,  Michael, Nickel-Bacon,  Irmgard, Pompe,  Hedwig, Schlüter,  Bettina, Wurst,  Karin A.
Im 19. Jahrhundert entsteht eine überaus große Vielfalt an neuen Unterhaltungskulturen, über die Freizeit- und Luxusgüter unterschiedlicher Art aus ihren exklusiven ständischen Bindungen mehr und mehr entlassen werden. Neue Formen des Konsums überwinden dabei nicht nur die Bedürfnisnatur des Menschen, sondern im Anspruch aller Menschen auf Unterhaltung wird diese selbst gesellschaftsfähig. Unterhaltung setzt modische Trends, prägt unterschiedliche Lebensstile und akkumuliert symbolisches Kapital für Teilnehmer und Teilnehmerinnen. In diesen Prozessen setzt sich allmählich die moderne Auffassung von Unterhaltung durch, die in ganz unterschiedliche Praktiken und Programmen zum Zuge kommt. Der vorliegende Band geht diesen Phänomenen in ausgewählten Beispielen nach. Der historische Schwerpunkt liegt auf der Zeit zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 19. Jahrhunderts und nimmt so den ersten take off von Unterhaltung als einem Phänomen der Moderne in den Blick. Artefakte, Medien, Spiele, Geselligkeiten zeigen den Inszenierungswert von Unterhaltung, pädagogische und anthropologische Konzepte, Kunst- und Kulturkritik konzentrieren sich auf den symbolischen Mehrwert von Unterhaltung, wo Lust und Vergnügen eine Allianz mit Freizeit und Konsum eingehen.
Aktualisiert: 2019-11-15
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Auf der Schwelle zur Moderne: Szenarien von Unterhaltung zwischen 1780 und 1840

Auf der Schwelle zur Moderne: Szenarien von Unterhaltung zwischen 1780 und 1840 von Ananieva,  Anna, Böck,  Dorothea, Haaser,  Rolf, Pompe,  Hedwig
In Deutschland ist seit etwa 1780 zu sehen, wie Protagonisten der Aufklärung ihre politisch orientierte Netzwerkarbeit aufgeben und sich stattdessen der Unterhaltung und neuen Konsumkultur zuwenden. Die vorliegende Publikation untersucht in vier Einzelstudien diesen Umbruch und seine Folgen bis in die dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts. Ins Blickfeld geraten Kalküle für den Markt, Geselligkeiten und Netzwerkaktivitäten von Verlegern, Publizisten und Schriftstellern in Berlin, Halle/Saale, Leipzig und Dresden. Publikationsformate korrelieren hier mit dem zeitgenössischen Interesse an Wahrnehmungsfragen. Es entsteht dabei ein neuer Kulturtypus, der für die Unterhaltung arbeitet. Mit ihm verändert sich die gesellschaftliche Stellung auch von literarischer Unterhaltung auf Dauer.
Aktualisiert: 2019-11-15
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Räume der Macht

Räume der Macht von Ananieva,  Anna, Bauer,  Alexander, Leis,  Daniel, Morlang-Schardon,  Bettina, Steyer,  Kristina
Die Überformung der Architektur und Ästhetik von Stadt und Garten unterlag schon immer machtpolitischen Interessen: Paläste, Plätze und Gärten des frühneuzeitlichen Europas fungierten als Orte, an denen alte und neue Ordnungen der Macht verhandelt und verwirklicht wurden. Die Studien dieses Bandes untersuchen politische und ästhetische Strategien solcher Eingriffe in urbane und hortikulturelle Räume und fragen nach konkreten räumlichen Transformationsprozessen sowie Praktiken und Zeichen, an denen die Veränderungen ablesbar sind. Das breite Spektrum der Perspektiven und der kulturwissenschaftliche Ansatz des Bandes schärfen den Blick für politisch motivierte Raumbildungsprozesse nicht nur der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart.
Aktualisiert: 2021-04-23
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